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Thursday, 4 Mar 2010
USD gibt gegen EUR aufgrund positiver ISM-Daten nach
Der USD wertete am Mittwoch ab, nachdem Anleger aufgrund erhöhter Risikobereitschaft in gewinnträchtige Währungen zu Lasten des US-Dollar investierten. Zuvor wurden überraschend positive US-Konjunkturdaten veröffentlicht. Die neuesten ISM-Zahlen des US-Dienstleistungsbereichs markierten einen unerwartet deutlichen Anstieg des entsprechenden ISM-Einkaufsmanagerindexes.
| EUR/USD | GBP/USD | USD/JPY | USD/CHF | AUD/USD | EUR/GBP | |
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| Wochentendenz | ![]() | ![]() | ![]() | ![]() | ![]() | ![]() |
| Resistance | 1.3755 | 1.5150 | 89.20 | 1.0770 | 0.9095 | 0.9155 |
| 1.3735 | 1.5130 | 89.00 | 1.0750 | 0.9075 | 0.9135 | |
| 1.3705 | 1.5100 | 88.70 | 1.0720 | 0.9045 | 0.9105 | |
| Support | 1.3645 | 1.5040 | 88.10 | 1.0660 | 0.8985 | 0.9045 |
| 1.3615 | 1.5010 | 87.80 | 1.0630 | 0.8955 | 0.9015 | |
| 1.3595 | 1.4990 | 87.60 | 1.0610 | 0.8935 | 0.8995 |
Wirtschafts News
USD - Sparplan der Griechen belastet USD
Der USD wertete am Mittwoch gegen einige Hauptwährungen nach Athens gestriger Ankündigung des neuen Sparkurses für Griechenland ab. Entsprechend sollen unter anderem die Mehrwertsteuer im Land sowie die Benzinpreise angehoben werden.
Auch zum japanischen Yen verzeichnete der Dollar Kursverluste und rutschte hier um 0,4% auf 88,47 Yen ab. Heute, zum dritten Tag in Folge, könnte der USD in seinem Kurs gegenüber Japans Yen erneut fallen, was unter Umständen von der Zahl der US-Erstanträge auf Arbeitslosenhilfe der vergangenen Woche abhängt, die heute um 14:30 Uhr veröffentlicht wird.
Zum EUR wertete der USD zum zweiten Tag in Folge ab, was Händler auf die neuesten Entwicklungen rund um das EU-Sorgenkind Griechenland zurückführten. Ferner sprach sich der Präsident der US-Notenbank von Texas gestern in New York für eine internationale Vereinbarung aus, nach der Großbanken „zerschlagen und auf eine handhabbare Größe reduziert werden“ sollen.
EUR - EUR auf 2-Wochenhoch nach griechischem Sparplan
Am Mittwoch schloss der EUR fester, nachdem die Griechen einen neuen nachhaltigeren Konsolidierungsplan vorstellten. Ministerpräsident Papandreou sichert den Finanzmärkten überarbeitete Sanierungsmaßnahmen der Staatsfinanzen zu. Dabei sollen weitere 4,8 Milliarden Euro durch die Einsparung steigender Bezüge für Rentner und durch die Anhebung der Mehrwertsteuer eingespart werden.
Nahe eines 2-Wochenhochs handelte die europäische Gemeinschaftswährung gestern gegen den US-Dollar, nachdem Griechenland einer weiteren Herabstufung seiner Kreditwürdigkeit den Kampf ansagte. Der EUR handelte um $1,3703 von zuvor $1,3697. Im Handelsverlauf wurde das Tageshoch bei $1,3736 ausgegeben, einem neuen Rekordstand seit dem 17. Februar.
Dennoch blieb es bei einem mäßigen Kursanstieg, da Investoren aktuell über das heutige Ergebnis der Ratssitzung der Europäischen Zentralbank (EZB) zum Hauptfinanzierungssatz spekulieren. Ökonomen prognostizieren, dass die EZB ihren Zinssatz auch für die kommenden Monate bei 1% belassen wird.
JPY - Yen steigt auf 2-Monatshoch gegenüber USD
Der japanische Yen verzeichnete gestern gegenüber dem US-Dollar deutliche Kursgewinne. Dabei wertete der JPY auf die Marke von 88,48 zum USD auf und markierte somit den höchsten Stand seit dem 14. Dezember letzten Jahres, als der Yen bei 88,85 handelte.
Zum japanischen Yen notiert der Dollar mittlerweile um ein neues 2-Monatshoch. Japans Währung profitierte von ihrem Status als Save-Haven-Währung. Da der asiatische Inselstaat stark vom Export abhängig ist, schadet die derzeit starke Währung dem Außenhandel.
Rohöl - Rohöl handelt aufgrund Konjunkturoptimismus bei über $80
Der Ölpreis wertete am Mittwoch um mehr als 1% bis auf über $80 pro Barrel auf. Gleichzeitig ließen ein geschwächter Dollar und unterschiedliche Wirtschaftsdaten aus den USA eine nur geringfügige Entspannung der Aktienmärkte zu. Im frühen Morgenhandel am Donnerstag kostete ein Barrel der US-Referenzsorte WTI zur Auslieferung im April 80,56 US-Dollar.
In den vergangenen Wochen konnte sich der Ölpreis kaum über der $80-Marke behaupten. Händler verwiesen auf die Anlegersorge um ein unausgeglichenes Verhältnis zwischen Nachfrage und Angebot am Ölmarkt als Beweggrund. Das Ergebnis des wöchentlichen Berichts vom US-Energieministerium Department of Energy linderte die Befürchtungen der Investoren kaum. Wie auch in den vergangenen Wochen zuvor sind die Lagerbestände an Rohöl deutlich stärker gestiegen als von Analysten prognostiziert. Experten gehen davon aus, dass sich der Ölpreis, angesichts der schwachen Fundamentaldaten und der Widerstandsmarke um $80, die weiterhin ihre Gültigkeit hat, in den kommenden Tagen nach unten korrigieren könnte.
Technische News
EUR/USD
Die Tages-Chart gibt für EUR/USD unterschiedliche Signale aus. Ihr RSI schwankt im neutralen Bereich. Mittlerweile hat sich jedoch ein neues rückläufiges Cross des 4-Stunden-MACD deutlich herausgebildet, das innerhalb des nächsten Zeitfensters eine Preiskorrektur nach unten vermuten lässt. Hier könnte es von Vorteil sein, bei eng gesetzten Stopps zu verkaufen, sobald eine Überwindung der unteren Handelsspanne erfolgt.
GBP/USD
USD/JPY zeigte sich in den vergangenen 2 Tagen äußerst zinsbullisch und wird aktuell um 1,5070 gehandelt. Die gegenwärtige Ausrichtung des RSI auf der Tages-Chart stützt einen weitere Aufwärtstrend für dieses Währungspaar. Der Slow Stochastic der 4-Stunden-Chart signalisiert, dass sich noch heute ein bärischer Umschwung ergeben könnte. Hier einzusteigen, sobald die Zeichen deutlicher werden, könnte eine gute Entscheidung sein.
USD/JPY
Aktuell bewegt sich dieses Paar auf der 4-Stunden-Chart im „überkauften“ Bereich des RSI, was auf eine bevorstehende Kurskorrektur nach unten deutet. Die fallende Tendenz des Stunden-Chart-RSI bestätigt diesen Trend. Kaufen könnte eine gute Entscheidung für heute sein.
USD/CHF
Dieses Paar unterliegt bereits seit geraumer Zeit hohen Kursschwankungen ohne erkennbare Ausrichtung. Der Slow Stochastic der Tages-Chart gibt aktuell unterschiedliche Signale aus. Auch die 4-Stunden-Chart lässt keine eindeutige Tendenz erkennen. Warten Sie hier deutlichere Signale auf den Stunden-Charts ab.
Die Wild-Card
Silber
Der Silberpreis ist innerhalb der letzten Woche deutlich gestiegen und liegt mittlerweile bei $17,10 pro Feinunze. Jedoch bewegt sich der RSI der 8-Stunden-Chart bereits im „überkauften“ Bereich, was bedeuten könnte, dass der jüngste Aufwärtstrend nachlässt und sich eine Abwärtsausrichtung ergeben könnte. Hier bietet sich Forex -Anlegern womöglich eine großartige Gelegenheit, bei diesem Trend zu einem äußerst frühen Zeitpunkt einzusteigen.



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