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Thursday, 21 Oct 2010
USD gibt Gewinne ab und gegen Hauptwährungen nach
Im Übergang zum asiatischen Handel am Mittwoch gab der US-Dollar einen Großteil seiner zuvor verbuchten Gewinne gegen die Hauptwährungen wieder ab. Dabei verlor die US-Währung erneut gegen den EUR und fiel zum japanischen Yen wieder auf ein 15-Jahrestief. Zuvor sorgte Chinas plötzliche und überraschende Zinsanhebung an den internationalen Devisenmärkten für Unruhe.
| EUR/USD | GBP/USD | USD/JPY | USD/CHF | AUD/USD | EUR/GBP | |
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| Wochentendenz | ![]() | ![]() | ![]() | ![]() | ![]() | ![]() |
| Resistance | 1.3995 | 1.5880 | 81.95 | 0.9735 | 0.9895 | 0.8885 |
| 1.3975 | 1.5860 | 81.75 | 0.9715 | 0.9875 | 0.8865 | |
| 1.3945 | 1.5830 | 81.45 | 0.9685 | 0.9845 | 0.8835 | |
| Support | 1.3885 | 1.5770 | 80.85 | 0.9625 | 0.9785 | 0.8775 |
| 1.3855 | 1.5740 | 80.55 | 0.9595 | 0.9755 | 0.8745 | |
| 1.3835 | 1.5720 | 80.35 | 0.9575 | 0.9735 | 0.8725 |
Wirtschafts News
USD - USD gibt Gewinne gegen viele Hauptwährungen wieder ab
Der USD gab am Mittwoch den Großteil der zuvor verbuchten Gewinne, insbesondere gegen den Euro, wieder ab. Händler verwiesen auf eine Korrektur der starken Vortagesgewinne vom Dienstag als Ursache für die Kursbewegungen. Anleger orientieren sich derzeit, angesichts eines gesteigerten Risikoappetits, tendenziell an wachstumsstarken Währungen. Zuvor sorgte Chinas plötzliche und überraschende Zinsanhebung an den internationalen Devisenmärkten für Unruhe. Zusätzlich unter Druck geriet der US-Dollar gestern mit Veröffentlichung des Konjunkturberichts „Beige Book“ der US-Notenbank, der wie erwartet ein nur moderates Wachstums, eine hohe Arbeitslosigkeit und einen niedrigen Preisdruck im den USA bestätigte. Damit werden weitere Maßnahmen zur Lockerung der Geldpolitik in den Vereinigten Staaten immer wahrscheinlicher. Zum Japanischen Yen näherte sich der Dollar wieder einmal seinem 15-Jahrestief. Die US-Währung rutschte am Mittwoch auf ein Tagestief bei Y80,84 ab und erholte sich anschließend bis auf Y81,08.
Einem Bericht des „Wall Street Journal“ zufolge sprach sich US-Finanzminister Timothy Geithner für Normen einer internationalen Wechselkurspolitik aus. Es gebe keine Notwendigkeit, dass der USD gegenüber Euro und Yen weiter abwerte, so Geithner. Nachdem der US-Dollar im Tagesverlauf am Mittwoch zwischenzeitlich an Boden gewinnen konnte, gab er im Übergang zum asiatischen Handel am Mittwoch einen Großteil seiner zuvor verbuchten Gewinne gegen die Hauptwährungen wieder ab.
Aktuell handelt der Dollar bei Y81,22 von zuvor Y81,09 zu Handelsschluss gestern in New York. Das Tagestief lag bei Y80,85, nachdem das entsprechende Währungspaar bis auf Y81,83 in der Spitze geklettert war. Zum Euro handelt der Dollar bei $1,3917 von zuvor $1,3964.
Wichtige zur Veröffentlichung anstehende Indikatoren aus den USA heute: 14:30 Uhr Erstanträge Arbeitslosenhilfe und 16:00 Uhr Philadelphia-Fed-Index für Oktober. Beide Indizes werden voraussichtlich ihren Teil zum derzeit sehr schwankungsanfällig Handel am Devisenmarkt beitragen.
EUR - Merkel-Bemerkungen bringen EUR Auftrieb
Der EUR legte im Laufe des Handels am Mittwoch wieder deutlich zu. Dabei konnte die europäische Gemeinschaftswährung einen Großteil der Verluste vom Vortag wettmachen. Sowohl Optimismus weckende Bemerkungen von Bundeskanzlerin Angela Merkel, als auch anhaltende Spekulationen um weitere konjunkturstützende Maßnahmen in den USA gaben dem Euro Auftrieb.
Merkel erklärte, dass mit Überwindung der Finanzkrise nun Exit-Strategien nötig seien. Dabei forderte die deutsche Bundeskanzlerin ein stärker international abgestimmtes Vorgehen zur Konsolidierung der Staatshaushalte. Dies werde eines der Themen beim G20-Gipfel in Seoul im November sein.
Das Britische Pfund Sterling verbuchte ebenfalls Kursgewinne gegen den US-Dollar, nachdem Großbritanniens Finanzminister George Osborne vor dem Parlament dem riesigen Haushaltsloch von 156 Mrd. Pfund den Kampf ansagte. In der Spitze erreichte die britische Währung die Marke von $1,5851, konnte die Kursgewinne jedoch nicht halten und handelt mittlerweile um $1,5820.
Die heute zur Veröffentlichung ausstehenden Konjunkturdaten aus der Eurozone sollten einen Einblick in die momentane Lage der Produktions- und Dienstleistungssektoren in der Eurozone gewähren. Darüber hinaus stehen um 10:30 Uhr Großbritanniens Einzelhandelsumsatz für September sowie eine Ansprache von MPC-Mitglied Adam Posen um 11:15 Uhr auf der Agenda. Zu beobachten bleiben die nächsten Bewegungen bei EUR und GBP. Das Währungspaar EUR/GBP steht momentan unter dem Einfluss des Euro.
JPY - Fallende Aktienkurse, AUD erholt und gemischte Konjunkturdaten aus
China
Der australische Dollar konnte sich am Mittwoch gegenüber dem USD von einem zuvor markierten Rekordtief der letzten zehn Tage erholen. Mittlerweile notiert der AUD gegenüber dem US-Dollar auf dem höchsten Stand seit über 28 Jahren. Zuvor hatte die chinesische Notenbank, People's Bank of China, in einem überraschenden Schritt erstmals seit fast drei Jahren ihren Leitzins erhöht und damit die asiatischen Aktienmärkte deutlich in Mitleidenschaft gezogen. Darüber hinaus gingen die chinesischen Aktien leichter aus dem Handel, nachdem Konjunkturdaten aus China verdeutlichten, dass sich das Wirtschaftswachstum der Volksrepublik im dritten Quartal verlangsamt hat.
Der Australische Dollar handelt aktuell bei 98,28 US-Cent von zuvor 98,71 gestern in New York. Am 15. Oktober kletterte Australiens Währung bis auf $1,0004. Zum Japanischen Yen markierte der Aussie die Marke bei 79,92, von zuvor 80,04, nachdem der AUD am 7. Oktober bis auf 81,83 geklettert war.
Rohöl - Ölpreise aufgrund Wirtschaftswachstum leichter
Die Ölpreise verzeichneten am Donnerstagmorgen erneut leichte Verluste. In Asien kostete ein Barrel US-WTI zur Auslieferung im Dezember $81,88 und damit $0,66 weniger als zu Handelsschluss am Mittwoch. Nordsee-Brent notierte mit $83,20 $0,55 niedriger. Händler verweisen sowohl auf den wieder kräftig gestiegenen Euro, als auch auf das schwächere Wirtschaftswachstum in der Volksrepublik China im dritten Quartal als Beweggründe für die aktuellen Notierungen.
Des Weiteren belaste der unerwartete Anstieg der Benzinvorräte in den USA den Handel an den Ölmärkten.
Anleger sollten die heute zur Veröffentlichung ausstehenden Konjunkturdaten aus den USA und der Eurozone aufmerksam verfolgen, um die nächsten Ölpreis-Entwicklungen einschätzen zu können.
Technische News
EUR/USD
Für EUR/USD könnten sich heute Kurskorrekturen nach unten ergeben. Der RSI bewegt sich im überkauften Bereich auf der 2-Stunden-Chart, während der Slow Stochastic der 4-Stunden-Chart abwärts kreuzt. Bei diesem Paar könnte es von Vorteil sein, heute bei eng gesetzten Stopps auf fallende Kurse zu setzen.
GBP/USD
GBP/USD handelt derzeit überwiegend innerhalb einer eher flachen Spanne. Ein Großteil der Indikatoren schwankt im neutralen Bereich. Dennoch werden Abwärtsbewegungen für den weiteren Tagesverlauf deutlich, da der RSI den Preis des Paares im überkauften Bereich auf der 2-Stunden-Chart ausgibt. Darüber hinaus kreuzt der Slow Stochastic auf der 4-Stunden-Chart abwärts. Auch bei GBP/USD könnte es sich heute auszahlen, bei eng gesetzten Stopps auf fallende Kurse zu setzen.
USD/JPY
Dieses Währungspaar unterliegt aktuell stärkeren Kursschwankungen. Viele Indikatoren schwanken in neutralen Bereichen. Dabei handelt das beliebte Währungspaar innerhalb einer Spanne zwischen 80,90 und 81,50. Hier deutlichere Signale abzuwarten, könnte heute eine gute Wahl sein.
USD/CHF
Nach einem deutlichen Kursanstieg in den vergangenen Handelstagen, setzen sich die typischen Kursschwankungen für USD/CHF mittlerweile fort, während ein Großteil der Indikatoren im neutralen Bereich schwankt. Auch bei diesem Paar könnte die richtige Strategie lauten, deutlichere Signale zunächst abzuwarten.
Die Wild-Card
EUR/SEK
Nach der jüngst deutlichen Abwertung sind bei EUR/SEK leichte Kurskorrekturen nach oben zu erwarten. Auf der Stunden- und 2-Stunden-Chart hat der Preis des Paares mittlerweile in den überverkauften Bereich gedreht, was als Zeichen für Aufwärtsdruck gilt. Die Williams Percent Range bestätigt eine solche Aufwärtstendenz. Darüber hinaus kreuzt der Slow Stochastic auf der 2-Stunden- und 4-Stunden-Chart aufwärts. Forex -Anleger könnten bei EUR/SEK heute bei einem äußerst vorteilhaften Einstiegspreis auf steigende Kurse setzen.
| # | Zeit | $€£¥ | Ereignis | Zeit | Vor | Pro | Akt | Wich |
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| 05/28 | ||||||||
| 00:30 | JPY | Household Spending | 3.4% | - | - | ![]() | ||
| 00:30 | JPY | Unemployment Rate | 4.5% | - | - | ![]() | ||
| 00:50 | JPY | Retail Sales | 10.3% | - | - | ![]() | ||
| 05/29 | ||||||||
| 07:00 | CHF | UBS Consumption Indicator | 1.22 | - | - | ![]() | ||
| 07:00 | EUR | German Import Prices | 0.7% | - | - | ![]() | ||
| 11:00 | GBP | CBI Realized Sales | -6 | - | - | ![]() | ||




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