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Monday, 4 Oct 2010
USD korrigiert Verluste und bleibt schwach
Am Montag handelte der US-Dollar nahe eines neuen 6-Monatstiefs zum Euro, nachdem die Währungshüter der US-Notenbank Federal Reserve bereits wiederholt erklären, dass möglicherweise zusätzliche Maßnahmen im Rahmen der quantitativen Lockerung nötig wären, sollte die Konjunkturschwäche in den USA anhalten.
| EUR/USD | GBP/USD | USD/JPY | USD/CHF | AUD/USD | EUR/GBP | |
| Tagestendenz | ![]() | ![]() | ![]() | ![]() | ![]() | ![]() |
| Wochentendenz | ![]() | ![]() | ![]() | ![]() | ![]() | ![]() |
| Resistance | 1.3865 | 1.5921 | 83.54 | 0.9795 | 0.9758 | 0.8830 |
| 1.3828 | 1.5861 | 83.39 | 0.9764 | 0.9743 | 0.8779 | |
| 1.3813 | 1.5829 | 83.31 | 0.9748 | 0.9735 | 0.8757 | |
| Support | 1.3776 | 1.5769 | 83.16 | 0.9717 | 0.9720 | 0.8705 |
| 1.3753 | 1.5741 | 83.09 | 0.9703 | 0.9712 | 0.8677 | |
| 1.3716 | 1.5682 | 82.94 | 0.9672 | 0.9696 | 0.8626 |
Wirtschafts News
USD - USD bei Tiefständen gegen Euro
Die US-Währung handelte am Montag gegen eine Reihe von Hauptwährungen bei neuen Tiefständen, nachdem der Chef Fed von New York, William Dudley, weitere Maßnahmen zur Konjunkturstützung in den USA in Aussicht stellte.
Alarmierend seien gegenwärtig insbesondere die hohe Arbeitslosigkeit und die niedrige Inflation im Land, so Dudley.
Bei ihrer nächsten Sitzung am 2. und 3. November wird die Fed, über nächsten Schritte beraten. Bis dahin gilt es, die Fundamentaldaten aus den USA gut im Auge zu behalten.
Aktuell kann der USD einen Teil seiner Verluste vom vergangenen Freitag, die die US-Währung unter anderem bis auf neue Tiefstände innerhalb der letzten 8 Monate drückten, korrigieren. Am Montagmorgen macht der Dollar fast 0,2% gegen einige Hauptwährungen gut, bleibt jedoch insgesamt schwach.
EUR - EUR fällt aufgrund Verschuldungssorgen
Wieder aufkommende Sorgen um den Verschuldungsgrad der Eurostaaten bringen den Euro erneut leicht unter Druck.
Bereits in der vergangenen Woche kamen die EUR-Kursgewinne gegen den USD nach vier aufeinander folgenden Handelstagen zunächst zu einem Ende, nachdem die Financial Times berichtete, dass das Haushaltsdefizit Irlands, angesichts der geplanten Bankensanierung, bis auf ein Drittel seiner Wirtschaftsleistung steigen wird. Zum wiederholten Male rückt die europäische Schuldenkrise in den Fokus des Marktgeschehens.
Mit dem Start in die neue Handelswoche heute Morgen verbucht EUR/USD jedoch bereits erneut Gewinne und klettert bis 1,3805 in der Spitze.
JPY - BoJ-Konjunkturaussichten belasten Yen
Nach einem zuvor markierten 2-Wochenhoch gibt der Japanische Yen zu Wochenstart gegen den US-Dollar nach. Während die Börse in Tokio freundlicher schließt, verlangsamt sich der Kursgewinn des JPY gegenüber dem US-Dollar durch einen erhöhten Yen-Verkauf seitens Japanischer Importeure. Insgesamt eingetrübte Konjunkturerwartungen der BoJ belasten den JPY im Vorfeld der zweitägigen geldpolitische Sitzung der BoJ, die heute beginnt.
Gegenüber dem Euro fiel Japans Landeswährung bis auf ein 4-Monatstief. Marktteilnehmer spekulieren bereits, ob das geldpolitische Gremium der japanischen Zentralbank aufgrund von Deflation und Aufwertung der Landeswährung weitere Milliarden in das Finanzsystem pumpen wird. Im späten asiatischen Handel am Montag gaben die Notierungen an der Börse in Tokio stärker nach. Händler führten die erhöhte Nervosität im Vorfeld der Zinsentscheidung der BoJ am Dienstag als Beweggrund an.
Rohöl - 7-Wochenhoch für Rohöl
Am Montag blieben die internationalen Ölpreise stabil, nachdem diese zuvor bis über die Marke von $82 kletterten und somit ein neues 7-Wochenhoch markierten. Dabei stützte der schwache Dollar die Ölpreise in den vergangenen Tagen deutlich.
Auch in dieser Woche sollte der Ölmarkt angesichts der vielen zur Veröffentlichung ausstehenden US-Konjunkturdaten neue Impulse erhalten. Heute Morgen kostete ein Barrel WTI-Öl $81,50 und damit $0,08 weniger als am Vortag. Nordsee-Brent fiel um $0,05 auf $83,70.
Am Freitag hatte die Internationale Energieagentur IEA in ihrer Einschätzung darauf hingewiesen, dass die Preise am Erdölmarkt in der zweiten Hälfte 2011 aufgrund eines erwarteten Bestandrückgangs weiter steigen können.
Technische News
EUR/USD
Die Tages-Chart signalisiert zusätzliche Aufwärtstendenzen für EUR/USD. Der RSI verdeutlicht, dass sich der Preis des Paares im überverkauften Bereich bewegt, was auf weitere Preisbewegungen nach oben hinweist. Anlegern könnte sich eine gute Gelegenheit bieten, jetzt bei deutlichen Aufwärtstendenzen auf steigende Kurse zu setzten.
GBP/USD
Auf der Stunden-Chart verengen sich die Bollinger Bands, was auf ein mögliches Brechen der gegenwärtigen Handelsspanne deutet. Auf der Tages-Chart ist zu erkennen, dass sich der aktuelle Preis im unteren Bereich der Bollinger Bands eingefunden hat, was die Wahrscheinlichkeit eines Ausbruchs erhöht. Für Händler könnte es sich lohnen, bei diesem Währungspaar zur Gewinnmitnahme beim 1,5850-Widerstand zu kaufen.
USD/JPY
Bei diesem Paar sind Anzeichen einer bevorstehenden Kurskorrektur zu erkennen. Auf der Tages-Chart kreuzt der Slow Stochastic-Oszillators abwärts, was auf eine rückläufige Preiskorrektur deutet. Dies wird durch den RSI bestätigt, der sich auf der Chart im überverkauften Bereich eingefunden hat und einen möglichen Abwärtstrend signalisiert. Bei diesem Paar heute auf fallende Kurse zu setzen, könnte die richtige Entscheidung sein.
USD/CHF
Dieses Paar befindet sich inmitten eines äußerst starken Abwärtstrends, der seit drei Tagen anhält. Auf lange Sicht scheint dieser, weiteres Potenzial in sich zu tragen. Innerhalb eines kürzeren Zeitrahmens könnte eventuell eine minimale Preiskorrektur nach oben einsetzen, bevor sich der Abwärtstrend schließlich fortsetzt. Bei Höchstständen zu verkaufen, könnte heute eine gute Entscheidung sein.
Die Wild-Card
Silber
Der äußerst intensive Aufwärtstrend setzt sich für Silber fort. Die technischen Indikatoren sowohl auf der Tages- als auch auf der 4-Stunden-Chart weisen auf eine aufwärts gerichtete Tendenz, während das Momentum hoch ist. Hier bietet sich Forex -Händlern womöglich eine großartige Gelegenheit, sich die Aufwärtstendenzen zu Nutze zu machen, die nach wie vor ihre Gültigkeit für den Rohstoff zu haben scheinen.
| # | Zeit | $€£¥ | Ereignis | Zeit | Vor | Pro | Akt | Wich |
|---|---|---|---|---|---|---|---|---|
| 05/28 | ||||||||
| 00:30 | JPY | Household Spending | 3.4% | - | - | ![]() | ||
| 00:30 | JPY | Unemployment Rate | 4.5% | - | - | ![]() | ||
| 00:50 | JPY | Retail Sales | 10.3% | - | - | ![]() | ||
| 05/29 | ||||||||
| 07:00 | CHF | UBS Consumption Indicator | 1.22 | - | - | ![]() | ||
| 07:00 | EUR | German Import Prices | 0.7% | - | - | ![]() | ||
| 11:00 | GBP | CBI Realized Sales | -6 | - | - | ![]() | ||



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