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Monday, 30 May 2011
USD rückläufig während USA „Memorial Day“ begeht
Da in den USA heute ein gesetzlicher Feiertag begangen wird, dürften Devisenhändler ein nur relativ schwaches Handelsumfeld vorfinden. Obwohl die Schuldenkrise über der Eurozone hängt und die Industrieproduktion weltweit ins Schwanken gerät, scheinen höhere Erträge erzielende Anlagen wie GBP und EUR trotz schwacher Grundlagen Gewinne zu versprechen. Diesem Trend scheint sich nichts entgegen zu setzen, da Dollar-Händler erhebliche Werteverlagerungen vornehmen.
| EUR/USD | GBP/USD | USD/JPY | USD/CHF | AUD/USD | EUR/GBP | |
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| Wochentendenz | ![]() | ![]() | ![]() | ![]() | ![]() | ![]() |
| Resistance | 1.4406 | 1.6546 | 81.05 | 0.8636 | 1.0799 | 0.8714 |
| 1.4358 | 1.6520 | 80.89 | 0.8562 | 1.0757 | 0.8695 | |
| 1.4339 | 1.6507 | 80.80 | 0.8524 | 1.0739 | 0.8686 | |
| Support | 1.4291 | 1.6481 | 80.64 | 0.8449 | 1.0696 | 0.8666 |
| 1.4262 | 1.6467 | 80.59 | 0.8413 | 1.0672 | 0.8656 | |
| 1.4214 | 1.6441 | 80.44 | 0.8338 | 1.0629 | 0.8636 |
Wirtschafts News
USD - Zum Start einer Woche mit wichtigen Arbeitsmarktdaten wägen Händler das Momentum ab
Der US Dollar verzeichnet seit Freitag Rückläufigkeit, da Händler sich weiterhin vom Dollar ab- und höheren Erträgen erzielenden Währungen zuwenden. Laut einem kürzlich veröffentlichten Bericht des Offenmarktausschuss wird der rekordtiefe Leitzinssatz der US Notenbank noch auf absehbare Zeit Bestand haben, was sich diese Woche kaum unterstützend auf den Dollarkurs auswirken wird.
Die EUR/USD-Paarung stieg mit 1,4320 am Freitag auf den höchsten Stand seit 9 Tagen und sank zum Handelsschluss leicht ab. Die GBP/USD-Paarung verzeichnete einen ähnlichen Aufwärtslauf und stieg auf das 18-Tage-Hoch von 1,6513. Die USD/JPY-Paarung stimmte ebenfalls mit ein und fiel, trotz schwacher Grundlagen in Japan, auf das Zwei-Wochen-Tief von 80,80 nachdem das Paar noch am Dienstag den Wert von 82,21 erreicht hatte.
Da in den USA heute der gesetzliche Feiertag des „Memorial Days“ begangen wird, ist die kanadische Wirtschaft eine der wenigen globalen Volkswirtschaften aus der heute Wirtschaftsdaten veröffentlicht werden. Am wichtigsten dürfte dabei wohl die für 13:30 MGZ vorgesehene Veröffentlichung des kanadischen Bruttoinlandsprodukts sein. Da die Industrieproduktion in den vergangenen Wochen weltweit ins Schwanken geraten ist, liegt das Bruttoinlandsprodukt für solche Industrienationen meistens etwas unter den Erwartungen, was Investoren in die Sicherheit des USD treibt. Da auch am Freitag die Arbeitsmarktdaten (NFP) veröffentlicht werden, dürfte Devisenhändlern eine aufregende Woche bevorstehen.
EUR - EUR verzeichnet weiterhin Kursgewinne
Nach der Rückläufigkeit des Dollar der vergangenen Woche erwies sich der Euro als Haupt-Nutznießer. Der Euro verzeichnete Mitte letzter Woche einen kräftigen Aufschwung, der zwar seitdem leicht abgenommen, aber trotzdem sein Momentum beibehalten hat.
Da in Großbritannien und den USA heute ein gesetzlicher Feiertag begangen wird, dürften Devisenhändler ein nur relativ schwaches Handelsumfeld vorfinden. Obwohl die Schuldenkrise über der Eurozone hängt und die Industrieproduktion weltweit ins Schwanken gerät, scheinen höhere Erträge erzielende Anlagen wie GBP und EUR trotz schwacher Grundlagen Gewinne zu versprechen. Diesem Trend scheint sich nichts entgegen zu setzen, da Dollar-Händler erhebliche Werteverlagerungen vornehmen.
Am heutigen Montag dürfte der Euro weitere Kursgewinne zum Dollar verzeichnen, da aufgrund des Feiertags viele Händler, die den USD stützen könnten nicht am Marktgeschehen teilhaben und stattdessen globale Händler weiterhin auf den Euro setzen. Kanada wird heute sein Bruttoinlandsprodukt bekannt geben, was die wohl wichtigste Wirtschaftspublikation des Tages sein dürfte. Diese Faktoren werden sehr wahrscheinlich die Stimmungsschwankung zum Dollar überwiegen. An Kaufpositionen für den Euro in dieser Woche festzuhalten scheint ratsam, es sei denn die wöchentlichen Arbeitslosenzahlen oder Änderungen bei der Geldmarktpolitik sorgen für überraschende Ergebnisse.
JPY - Japanische Yen mit Aufwärtstendenz da Daten auf Wirtschaftswachstum hinweisen
Die USD/JPY-Paarung verzeichnete in letzter Zeit einen Rückgang, da Investoren sich vom Dollar abwandten. Nachdem sie am Dienstag noch bei 82,21 stand, fiel die Paarung bis heute Morgen auf ein Zwei-Wochen-Tief von 80,80. Aus der japanischen Wirtschaft wurden in der vergangenen Woche diverse positive Daten veröffentlicht, wovon viele zur jüngsten Aufwärtsbewegung des Yen beigetragen haben. Ob das allerdings ausreichen wird die negative Stimmung was Japan betrifft umzukehren, bleibt abzuwarten.
Der Yen leidet unter seinen eigenen wirtschaftlichen Bedenken, während Verlagerungen bei der Verbraucherstimmung den Kurs des Yen zu einer Reihe seiner Währungsrivalen ansteigen ließen. Die letztwöchigen Daten führten zu einem Anstieg beim Yen, der nicht ausschließlich auf den Faktor Sicherheit zurückzuführen ist. Die USD/JPY-Paarung könnte noch auf absehbare Zeit mit dieser Bewegung fortfahren, insbesondere angesichts der massiven Abwendung vom Dollar.
Rohöl - Rohölpreis stabil nahe $ 100 pro Barrel
Der Rohölpreis zeigt sich heute Morgen stabil und der Wert von $ 100 pro Barrel scheint eine solide Basis für diesen Rohstoff darzustellen. Die US Rohöllagerbestände waren vergangene Woche um ½ Mio. Barrel angestiegen, was über den Erwartungen lag und dazu beitrug, dass sich der Preis bei seinem gegenwärtigen Stand hält. Der Goldpreis hat sich in den vergangenen Tagen innerhalb eines Konsolidierungsmusters bewegt, und Händler erwarten hier einen Bruch irgendwann im Verlauf dieser Woche.
Der Wert des US Dollar zum Euro fiel beim jüngsten Handel auf ein Neun-Tage-Tief von 1,4300, was den Rohölpreis unterstützte. Es könnte sein, dass sich diese Woche beim Rohöl eine Entscheidung anbahnt. Ob Ölhändler sich allerdings für einen Anstieg des Preises durch verstärkte Rohstoffaufkäufe entscheiden, oder ob sie sich wegen einer vermeintlichen Schwemme von Markt zurückziehen, wird sich im Laufe dieser Woche zeigen.
Technische News
EUR/USD
Die Tatsache, dass es der EUR/USD-Paarung nicht gelungen ist unter den 100-Tage-Bewegungsdurchschnitt abzusinken, könnte darauf hindeuten, dass die Kursrückgänge des Monats Mai abklingen. Sollte die Kursbewegung unterhalb des 50-Tage-Bewegungsdurchschnitts von 1,4350 gedeckelt werden, könnte es sein, dass es wieder zu einem Kursaufschwung mit einer möglichen Zielsetzung von 1,4940 kommt. Allerdings sollten Händler nicht außer Acht lassen, dass der Slow Stochastic auf dem Monats- und Wochen-Chart abwärts weist. Ein Durchbruch unterhalb der zwei Schlüsselwerte beim 100-Tage-Bewegungsdurchschnitt von 1,4020 und der Unterstützung von 1,3970 könnte die Tür für 1,3860 sowie dem 200-Tage-Bewegungsdurchschnitt von 1,3705 öffnen.
GBP/USD
Diese Paarung erhielt einen kräftigen Aufschwung zu einem Wert der mit der steigenden Trendlinie von dem Mai-Tief von 2010 übereinstimmt. So ist das Momentum wieder zugunsten des Pfund Sterling zurück geschwungen. Der Slow Stochastic auf dem Wochen-Chart deutet auf weitere Aufwärtsbewegung hin. Widerstand findet sich bei 1,6520, gefolgt vom April-Hoch von 1,6750. Ein Durchbruch hier könnte das August-Hoch von 2008 von 1,7040 zum Ziel haben. Andererseits findet sich Unterstützung bei 1,6000, gefolgt von der Trendlinie bei 1,6120. Unterhalb dieser Trendlinie kommt das März-Tief von 1,5935 ins Spiel.
USD/JPY
Der Aufschwung des Yen konnte weder den Widerstandswert von 82,25 noch den 100-Tage-Bewegungsdurchschnitt durchbrechen, bevor die Paarung sich wieder abwärts richtete und unter der steigenden Trendlinie schloss. Der Slow Stochastic auf dem Tages-Chart deutet auf weitere Abwärtsbewegung bei dieser Paarung hin. Händler sollten Verkäufe bei der USD/JPY-Paarung in Erwägung ziehen. Erste Unterstützung findet sich bei 80,35, gefolgt vom Mai-Tief von 79,50. Ein Durchbruch hier könnte ein Pre-Interventions-Tief von 76,10 aufzeigen. Bei einer Bewegung darüber könnte die Paarung ersten Widerstand bei der vorherigen Trendlinie von 81,90 haben, gefolgt von 82,25 und Rückführungszielen der April-Mai-Bewegungen von 82,50 und 83,25.
USD/CHF
Fast lehrbuchmäßig stieg die USD/CHF-Paarung bis auf die Trendlinie vom Februar-Hoch, nur um dann auf Widerstand zu stoßen und abzusinken und die Woche bei einem neuen Allzeit-Tief von 0,8464 zu beschließen. Eine Rückführung zur fallenden Trendlinie könnte Händlern bessere Werte mit einem Stopp über dem Widerstandswerten von 0,8890 und 0,8945 eröffnen.
Die Wild-Card
Gold
Der Goldpreis hat sich nach den Tiefs von Anfang Mai erholt und setzte seinen Aufschwung zum Wochenende hin fort. Forex-Händler sollten sich das Rekordhoch von $ 1.576 pro Feinunze als Ziel setzen und ein Kurslimit unterhalb des kurzzeitigen Unterstützungswerts von $ 1.514 platzieren. forex
| # | Zeit | $€£¥ | Ereignis | Zeit | Vor | Pro | Akt | Wich |
|---|---|---|---|---|---|---|---|---|
| 05/28 | ||||||||
| 00:30 | JPY | Household Spending | 3.4% | - | - | ![]() | ||
| 00:30 | JPY | Unemployment Rate | 4.5% | - | - | ![]() | ||
| 00:50 | JPY | Retail Sales | 10.3% | - | - | ![]() | ||
| 05/29 | ||||||||
| 07:00 | CHF | UBS Consumption Indicator | 1.22 | - | - | ![]() | ||
| 07:00 | EUR | German Import Prices | 0.7% | - | - | ![]() | ||
| 11:00 | GBP | CBI Realized Sales | -6 | - | - | ![]() | ||




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