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Thursday, 25 Nov 2010

USD weiter am Steigen und geringes Handelsvolumen aufgrund Thanksgiving Feiertag

Aus Großbritannien und Japan erwarten wir heute eine Reihe wichtiger Konjunkturindikatoren, während aufgrund des Feiertags Thanksgiving die Börsen in den USA geschlossen bleiben. Dementsprechend rechnen Marktteilnehmer mit einem Handelstag mit geringer Liquidität bei erhöhter Volatilität. Tageshändler könnten ihren Vorteil aus den kommenden intensiven Handelstagen mit außergewöhnlich hohen Kursschwankungen ziehen.

EUR/USDGBP/USDUSD/JPYUSD/CHFAUD/USDEUR/GBP
Tagestendenzdowndowndowndowndownno
Wochentendenzdowndownnoupdownno
Resistance1.34351.586084.501.00700.98850.8560
1.34001.582584.201.00350.98500.8525
1.33501.579083.851.00000.98150.8490
Support1.32701.571083.150.99350.97400.8420
1.32351.567582.850.99000.97100.8385
1.32001.563082.500.98650.96750.8350

Wirtschafts News

USD - Geringe Volatilität vor Thanksgiving-Wochenende

Der US-Dollar schloss gestern deutlich fester gegen einen Großteil der Hauptwährungen, nachdem US-Arbeitsmarktdaten verdeutlichten, dass die Zahl der Erstanträge auf Arbeitslosenhilfe in den USA in der letzten Woche überraschend stark zurückgegangen war. Zu Handelsschluss gestern notierte der USD zum EUR fester und drückte das oft gehandelte Cross bis auf 1,3340. Ähnliche Kursentwicklungen ergaben sich zum GBP. Hier schloss die US-Währung bei der Marke von 1,5780.

Einer der wichtigsten Indikatoren am gestrigen Handelstag waren die US-Arbeitslosenerstanträge. Die Zahl der Erstanträge auf Arbeitslosenhilfe in den USA ist in der vergangenen Woche überraschend deutlich gefallen. Diese ging auf ein neues Rekordtief in mehr als zwei Jahren zurück. Die Verbesserung der US-Arbeitsmarktlage scheint sich fortzusetzen. Insgesamt wurden 407.000 Anträge gestellt. In der Vorwoche waren es noch 441.000 Erstansprüche auf Arbeitslosenunterstützung.
Mit fortschreitender Stabilisierung der US-Konjunktur, richten die Marktteilnehmer ihre Handelsstrategien zunehmend nach den Ergebnissen von Fundamentaldaten und kurzfristigen Leitzinsraten aus. Diese Entwicklung könnte dem USD jedoch in den kommenden Monaten den Glanz nehmen. Ein starker US-Dollar würde die US-Währung für internationale Anleger interessant machen, insbesondere hinsichtlich amerikanischer Staatsanleihen über die zum Teil das hohe Staatsdefizit der USA finanziert wird. Gleichzeitig wird das Gewinnwachstum von Unternehmen mit internationalem Vertrieb gebremst, da US-Exporte sich verteuern.

Aufgrund des Feiertags Thanksgiving bleiben die Börsen in den USA am heutigen Donnerstag geschlossen. Ohne dass der Wirtschaftsgigant aus Übersee die Märkte mit Liquidität versorgt, wird ein Großteil der aktuellen Trends in den kommenden zwei Tagen unverändert bleiben. Händler könnten hier Profite erzielen, indem sie den Märkten beitreten, bevor Trendwenden einsetzen.

EUR - EUR/USD markiert 2-Monatstief

Am Mittwoch fiel der EUR auf ein 2-Monatstief gegen USD und JPY. Vor dem Hintergrund der sich zuspitzenden Irlandkrise hält die Anspannung an den Finanzmärkten nach wie vor an. Investoren verlieren ihr Vertrauen, die Risikobereitschaft geht zurück und treibt Händler in Safe-Havens wie Japanischen Yen und US-Dollar. Im Laufe des gestrigen Mittwochs erreichte der Euro im Tief die Marke bei $1,3283, dem niedrigsten Stand seit dem Monat September. Zu Handelsschluss notierte die Einheitswährung mit -0,3% bei $1,3325. Für die 16-Nationen-Währung konnten ähnliche Entwicklungen gegenüber dem JPY beobachtet werden. Hier schloss der Euro bei 111,40.

Anhaltende Sorgen um die finanzielle Stabilität der Eurozone und die Konsequenzen der aktuellen irischen Kreditkrise, die das Wachstum im Euroraum bremst, setzten der Einheitswährung in diesen Handelstagen jedoch erneut zu. Seit über einer Woche sorgt die Ungewissheit im Fall Irland-Rettung für starke Verunsicherung am Markt. Händler befürchten eine Ausweitung der Krise in Europa. Möglicherweise benötigen Schuldensünder wie Portugal und Spanien ebenfalls Hilfspakete, um vor einem Staatsbankrott gerettet zu werden. Auch die Vorstellung eines Sparpakets in Höhe von 15 Mrd. Euro an die irische Regierung durch Irlands Finanzminister konnte die Märkte wenig beruhigen.

Händler sollten ihr Augenmerk heute auf das Kurspaar EUR/USD richten, das derzeit großen Kursschwankungen unterliegt, sich jedoch in absehbarer Zeit stabilisieren müsste. Dabei formen sich aktuell neue Unterstützungs- sowie Widerstandslevel. Anleger könnten sich die hierbei auftretenden extremen Kursbewegungen jetzt zu Nutze machen.

JPY - JPY bei uneinheitlichen Ergebnissen gegen Hauptwährungen

Der Yen beendete den gestrigen Börsengang bei gemischten Ergebnissen gegenüber den Gegenwährungen, während die Anleger den Dollar dem Yen gegenüber als Safe-Haven-Währung bevorzugen. Gegen den USD verzeichnete der JPY Kursverluste und schloss bei 83,45. Zum EUR hingegen verbuchte die japanische Währung einen Gewinn von nahezu 100 Punkten, um bei 111,40 zu notieren.

Heute ist die wichtigste Veröffentlichung aus Japan mit größtem Einfluss auf den JPY und seine Crosse der Bericht zu den japanischen Verbraucherpreisen im Overnight-Handel. Händler gehen von einer hohen JPY-Volatilität in diesem Zusammenhang aus. Händler sollten also aufmerksam bleiben, da sich hervorragende Gelegenheiten bieten können, aus den Kursschwankungen Kapital zu schlagen, die sich voraussichtlich nach Veröffentlichung dieses Indikators ergeben.

Rohöl - Ölpreise steigen um nahezu 3%

Am Mittwoch legten die Ölpreise um mehr als 3% zu. Händler verwiesen auf die festen Aktienmärkte als Ursache für die Bewegungen an den Ölmärkten. Diese ergaben sich trotz höherer Rohöl- und Benzinbestände in den USA.

Dabei kletterte Rohöl an den Terminwarenbörsen bis auf den höchsten Stand in vier Monaten. Zuvor hatte das US-Arbeitsministerium veröffentlicht, dass die Zahl der Erstanträge auf Arbeitslosenhilfe in den USA ist in der vergangenen Woche überraschend deutlich, auf den niedrigsten Stand seit 2008 gefallen ist. Insgesamt wurden in der Woche zum 20. November 407.000 Anträge gestellt. Das waren 34.000 Anträge weniger als in der Vorwoche. Experten hatten mit 434.000 Erstansprüchen auf Arbeitslosenunterstützung gerechnet.

Aufgrund des Feiertags Thanksgiving bleiben die Börsen in den USA am heutigen Donnerstag geschlossen. Heute Morgen sind die Ölpreise wieder leicht gesunken. In Asien kostete ein Fass 159 Liter US-WTI zur Lieferung im Januar $83,73 und damit $0,13 weniger als am Vortag. Der Preis für ein Fass Nordsee-Brent ging um $0,20 auf $85,64 zurück. In Bezug auf das Thema Irlandkrise sollten Händler ihre Augen offen halten. Die Entwicklungen im Euroraum nehmen auch Einfluss auf die Ölmärkte.

Technische News

EUR/USD

Bei EUR/USD wurden in den vergangenen drei Handelstagen überwiegend Abwärtstendenzen deutlich. Hier könnte sich jedoch schon bald eine Trendwende einstellen. Der RSI der 4-Stunden-Chart zeigt, dass sich das Paar inzwischen im überverkauften Bereich eingefunden hat. Demnach ist eine Kurskorrektur nach oben jederzeit möglich. Hier könnte es von Vorteil sein, bei eng gesetzten Stopps zu kaufen.

GBP/USD

Aktuell bewegt sich auch dieses Paar im überverkauften Bereich auf der 4-Stunden-Chart. Ihr RSI deutet auf eine bevorstehende Aufwärtsausrichtung hin. Die steigende Tendenz des Momentum-Oszillators auf der Stunden-Chart bestätigt diese Annahme. Auch hier könnte die richtige Strategie lauten, bei eng gesetzten Stopps zu kaufen, sobald ein aufwärts gerichteter Durchbruch erfolgt.

USD/JPY

USD/JPY zeigte sich in den letzten 2 Wochen äußerst zinsbullisch. Die technischen Daten bestätigen jedoch mögliche Abwärtstendenzen für heute. Der RSI der Tages-Chart verdeutlicht, dass USD/JPY inzwischen in den überkauften Bereich gedreht hat. Demnach ist hier eine Kurskorrektur nach unten jederzeit möglich. Bei eng gesetzten Stopps zu verkaufen, könnte sich also jetzt auszahlen.

USD/CHF

Der Aufwärtstrend dieses Paares scheint nachzulassen. Mittlerweile konsolidiert sich USD/CHF um die Marke von 0,9965. Der RSI der Tages-Chart bewegt sich bereits im überkauften Bereich, was bedeutet, dass der jüngste Aufwärtstrend tatsächlich ein Ende finden könnte und eine abwärts gerichtete Preiskorrektur bevorsteht. Bei eng gesetzten Stopps zu verkaufen, könnte heute die richtige Wahl sein.

Die Wild-Card

Rohöl

Die Ölpreise sind gestern deutlich gestiegen und erreichen mittlerweile einen Preis von $84,35 pro Barrel. Der Slow Stochastic der 4-Stunden-Chart kreuzt jedoch bereits abwärts und signalisiert, dass der aktuelle Aufwärtstrend an Potenzial verlieren und sich eine Kurskorrektur nach unten einstellen könnte. Hier bietet sich Forex -Anlegern möglicherweise eine großartige Gelegenheit, jetzt bei diesem neuen Trend zu einem äußerst frühen Zeitpunkt einzusteigen.

Aktuelle Zeit: 05/26 00:13 GMT
# Zeit $€£¥ Ereignis Zeit Vor Pro Akt Wich
05/28
00:30JPY+ Household Spending3.4% --3
00:30JPY+ Unemployment Rate4.5% --1
00:50JPY+ Retail Sales 10.3% --3
05/29
07:00CHF+ UBS Consumption Indicator1.22--1
07:00EUR+ German Import Prices0.7% --1
11:00GBP+ CBI Realized Sales-6 --3
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