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Wednesday, 23 Nov 2011

USD weiterhin favorisiert


Da Investoren ihre Käufe von höhere Erträge erzielenden Währungen reduzierten wurde der USD zum überwältigenden Favoriten.


EUR/USDGBP/USDUSD/JPYUSD/CHFAUD/USDEUR/GBP
Tagestendenzdowndowndownupdownno
Wochentendenzdowndowndownupdownno
Resistance1.38601.616579.000.97701.00500.8830
1.36101.585077.850.93100.99250.8740
1.35301.569077.500.92350.98600.8670
Support1.34301.558076.550.90800.97000.8555
1.33601.532575.560.89200.95400.8520
1.31451.52700.87600.96000.8485

Wirtschafts News

USD - US Bonitätsbeurteilung von Moody's und S&P bestätigt

Obwohl das Super Committee des US Kongress' zu keiner Einigung kam ließen Moody's und S&P ihr US Kredit-Rating unverändert, wobei Fitch seine Entscheidung später im Monat bekannt geben wird. Es wird erwartet, dass Fitch eine mögliche Herabsetzung des US Kredit-Rating in Erwägung zieht. Da das Super Committee des US Kongress' sich nicht auf einen Haushaltsreduzierungsplan einigen konnte treten zwingend notwenige Haushaltskürzungen in Höhe von $ 1,2 Bio. in Kraft, die von Militärausgaben über das Wegfallen von Steuereinsparungen bis zu Arbeitslosenunterstützungen reichen.

Obwohl die US Regierung sich bislang auf kein Programm einigen konnte, dass die USA wieder auf den Pfad finanzpolitischer Verantwortlichkeit bringt, wird der USD weiterhin favorisiert. Die jüngsten IMM Daten des CFTC Commitment of Traders Berichts zeigen auf, dass Spekulanten ihre USD Positionen erhöhen, während die Stimmung an den Märkten nachlässt.

Heute werden in den USA die Umsätze langlebiger Wirtschaftsgüter und die wöchentlichen Ansprüche auf Arbeitslosenunterstützung veröffentlicht. Es wird angenommen, dass in beiden Berichten Verbesserungen ausgewiesen werden, was im Einklang mit dem jüngsten Trend sich verbessernder US Wirtschaftsdaten läge. Aufgrund des bevorstehenden Thanksgiving Feiertags dürfte die sich Liquidität beim nordamerikanischen Handel verringern und die Volatilität bei den Währungspaarungen verstärken, dieweil der Trend eines stärkeren USD sich fortsetzen dürfte.


EUR - Wird sich der EUR an den Devisenmärkten allzu rückläufig entwickeln?

Mit dem Gerede über einen möglichen Zusammenbruch der Eurozone tut man dem EUR keinen Gefallen, während die EUR/USD-Paarung weiterhin nahe dem psychologisch wichtigen Wert von 1,35 handelt. Da sich die Krise vertieft ist für den 24. November in Straßburg eine Konferenz der drei größten Volkswirtschaften Deutschland, Frankreich und Italien anberaumt. Das treffen von Merkel, Sarkozy und Monti wird von großer Bedeutung sein, da eine der Schwächen der Eurozone darin liegt, dass die Euro-Führungskräfte nicht in der Lage waren sich der Probleme gemeinsam anzunehmen und die Differenzen zwischen Deutschland und Frankreich zu überbrücken. Dem Treffen kommt noch zusätzliche Bedeutung zu, da es noch vor der Konferenz der Finanzminister der Eurozone am 29. November stattfindet. Hier wird darüber entschieden, ob die nächste Tranche der Griechenlandhilfe freigegeben wird. Ebenfalls ein wichtiges Ereignis auf das es zu achten gilt ist die Konferenz des EU Wirtschaftsrats am 9. Dezember. Es besteht allerdings ein gewisses Risiko, dass die Ergebnisse dieser Treffen nicht den Markterwartungen entsprechen.

Da die Bedrohung, dass EU Staaten in Zahlungsverzug geraten und die EWU verlassen, eingedenk der jüngsten Äußerungen von Merkel und Sarkozy immer realistischer erscheint, sollte man nicht übersehen, dass an den Märkten in zunehmendem Maße rückläufige Stimmung um sich greift. Wenn man die Untersuchungsergebnisse einiger der globalen „bulge bracket“ Investmentbanken durchliest fällt einem auf, dass sich in jüngster Zeit ein Trend rückläufiger Vorhersagen breit macht. Sollten die bevorstehenden Konferenzen mit möglichen Lösungen wie Euro-Bonds oder zusätzlichem Engagement seitens der EZB aufwarten, könnten EUR Verkäufe drastisch zurückgehen.

JPY - Das Pfund Sterling steckt in der Klemme

Das GBP verhält sich rückläufig während der USD weiter an Stärke zulegt. Die gestrige Nachricht, dass das Haushaltsdefizit im Oktober geschrumpft ist, trug dazu bei, dass das Pfund Sterling einige seiner Verluste ausgleichen konnte, da die Daten auch den allgemeinen Erwartungen entsprachen. Nach der Umsetzung von Sparmaßnahmen beginnt das Haushaltdefizit Großbritanniens zu sinken. Eine Reduzierung des Haushaltsdefizits war ein entscheidender Teil des Wirtschaftsplans des Premierministers David Cameron.

Heute wird das Protokoll des Monetary Policy Committee (MPC) Meetings der BoE veröffentlicht, was das GBP weiter in Abschwung versetzen dürfte, da ein zurückhaltendes MPC ihre Unterstützung für ein quantitatives Lockerungsprogramm in Aussicht stellen könnte.

Ein wichtiger Test für die GBP/USD-Paarung dürfte der Wert von 1,5600-30 sein, bei dem das Tief vom 18. Oktober mit der 61% Fibonacci Rückführung der Oktober-Bewegung übereinstimmt. Gegenüber dem EUR steckt das Pfund Sterling diese Woche in der Klemme, da die EUR/GBP-Paarung bis auf 0,8660 angestiegen ist, allerdings nicht an das Tief vom 21. Oktober heranreichte, Weitere Spannungen in Europa könnten die Paarung weiter sinken und sich am November-Tief von 0,8485 versuchen lassen.

Kupfer -

Die Kupferpreise stiegen nach ihrem Tief wieder an, als sich der Markt leicht erholte. Das geschah nachdem sie am Montag auf ein 1-Monats-Tief gesunken waren. Dezember Kupfer Verträge handelten bis zu $ 3,3700 bevor sie wieder auf $ 3,300 zurückfielen. Europas größter Kupfer-Produzent, Aurubis AG, veröffentlichte einen Bericht, demzufolge die Nachfrage nach Kupfer, trotz der Sorgen in Europa um die Schuldenkrise der Eurozone, weiterhin lebhaft ist.

Angesichts der kräftig gesunkenen Stimmung an den Märkten fallen die Kupferpreise weiter. Sollte sich die europäische Schuldenkrise verschlimmern, dürfte dich der Kupferpreis am Unterstützungswert vom 20. Oktober bei $ 3,050 versuchen.

Technische News

EUR/USD

Auf dem Tages-Chart hat sich bei der EUR/USD-Paarung eine zinsbullische Keil-Formation gebildet. Der Widerstandswert fällt vom Oktober-Hoch ab und der Unterstützungswert vom Tief vom 1. November. Widerstand findet sich bei 1,3615. Bei einem Durchbruch hier könnte die EUR/USD-Paarung sich am November-Hoch nahe 1,3850 versuchen. Sollte die Paarung ihren Abwärtstrend fortsetzen könnte sie bei 1,3270, der steigenden Trendlinie der Tiefs vom Januar 2010 und Oktober 2011 auf Unterstützung stoßen. Händler sollten ein Auge auf das Oktober-Tief von 1,3145 halten, gefolgt von der Abwärtsbewegung zum Tief in 2011 von 1,2875.

GBP/USD

Nachdem sie das Konsolidierungsmuster von Ende Oktober bis Mitte November nach unten durchbrochen hatte stieg die GBP/USD-Paarung wieder auf ihren vorherigen Unterstützungswert von 1,5850, nur um kurz darauf wieder abzusinken. Hier handelt es sich um eine lehrbuchmäßige Rückführung auf einen zuvor bekannten Unterstützungswert, der sich jetzt in einen Widerstandswert gewandelt hat. Unterstützung findet sich bei 1,5630, dem Tief vom 18. Oktober, gefolgt vom Oktober-Tief von 1,5270. Widerstand findet sich bei 1,6075, dem Spitzenwert des zurückliegenden Konsolidierungsmusters.


USD/JPY

Der langsame Rückgang der USD/JPY-Paarung zu ihrem Allzeit-Tief von 79,60 setzt sich fort, während sich auf den Charts nur sehr wenig Unterstützung zur Vermeidung dieser Bewegung findet. Jegliche Versuche höher Gebote zu erzielen dürften auf Verkaufsdruck des Hochs vom 15. November von 77,50 stoßen, gefolgt vom langzeitigen Abwärtstrend vom Hoch im Juni 2007, dessen Wert bei 79,10 liegt.

USD/CHF

Der Aufschwung nach dem Oktober-Tief verstärkt sich weiterhin, da die Paarung sich dem Oktober-Hoch von 0,9310 nähert. Der Slow Stochastic auf dem Wochen- und dem Monats-Chart weist weiterhin aufwärts. Ein Durchbruch des Werts von 0,9310 wird den 20-Tage-Bewegungsdurchschnitt von 0,9450 freilegen, gefolgt vom Februar-Hoch von 0,9770. Unterstützung findet sich bei 0,8760, dem Tief vom 3. November, welches mit dem 100-Tage-Bewegungsdurchschnitt übereinstimmt. Obwohl es ein wenig extrem erscheinen mag, könnte die Paarung letztlich die sinkende Trendlinie aus 2003, 2008 und 2010 anvisieren, deren Wert bei 1,1200 liegt.

Die Wild-Card

EUR/GBP

Nachdem sie die steigende Trendlinie vom Tief in 2010 nach unten durchbrochen hat stieg die EUR/GBP-Paarung an, um dann bei 0,8665, dem Tief vom 21. Oktober auf Widerstand zu stoßen. Die gestrige Kursbewegung versuchte sich an diesem Widerstandswert, den die Paarung allerdings nie erreichte. Forex-Händler sollten beachten, dass bei EUR Verkäufen Stopps über diesem Wert gesetzt werden sollten, und sollte sich die Schuldenkrise der Eurozone verstärken könnte die Paarung Rückläufigkeit verzeichnen und sich am November-Tief von 0,8485 versuchen.

forex

Aktuelle Zeit: 05/26 00:14 GMT
# Zeit $€£¥ Ereignis Zeit Vor Pro Akt Wich
05/28
00:30JPY+ Household Spending3.4% --3
00:30JPY+ Unemployment Rate4.5% --1
00:50JPY+ Retail Sales 10.3% --3
05/29
07:00CHF+ UBS Consumption Indicator1.22--1
07:00EUR+ German Import Prices0.7% --1
11:00GBP+ CBI Realized Sales-6 --3
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