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Tuesday, 15 Feb 2011

Viele Wirtschaftsnachrichten werden heftige Volatilität an den Devisenmärkten auslösen

Der heutige Tag wird gespickt sein mit wichtigen Wirtschaftspublikationen aus Frankreich, Deutschland, Großbritannien und den USA. Die ungewöhnlich große Zahl der bedeutsamen Wirtschaftsnachrichten wird beim heutigen Börsengang sehr wahrscheinlich für heftige Volatilität sorgen. Händler sollten dementsprechend vorbereitet sein.

EUR/USDGBP/USDUSD/JPYUSD/CHFAUD/USDEUR/GBP
Tagestendenzupdownupdowndownup
Wochentendenzdownupupdownupdown
Resistance1.35931.612684.230.97731.01200.8501
1.35711.610484.000.97511.00990.8482
1.35401.607583.690.97201.00680.8451
Support1.34801.601483.110.96611.00100.8391
1.34511.598582.800.96300.99810.8363
1.34301.596282.590.96120.99600.8341

Wirtschafts News

USD - Erwartungen auf positive Wirtschaftsnachrichten aus den USA lassen Dollar-Kurs steigen

Der Dollar stieg gestern im Vergleich zu den meisten seiner Haupt-Währungspartner. Er begann den Handel am Montag mit einem Anstieg von 120 Pips zum Euro, und die EUR/USD-Paarung fiel bis auf 1,3430. Zum japanischen Yen verzeichnete der Dollar einen Kursanstieg um 40 Pips.

Der Dollar verzeichnete heute Anstiege zu den meisten seiner Rivalen, nachdem Analysten ihre Prognosen für die wirtschaftlichen Indikatoren, die im Laufe der Woche veröffentlicht werden, bekannt gaben. Die Vorhersagen beinhalten positive Ergebnisse für einige der wichtigsten Wirtschaftsindikatoren, wie beispielsweise die Einzelhandelsumsätze und den Verbraucherpreisindex, was folgerichtig die Nachfrage nach dem Dollar ankurbelte.

Weitere Unterstützung wurde dem Dollar zuteil, nachdem die europäischen Finanzminister sofortige Maßnahmen zur Bekämpfung der europäischen Schuldenkrise ausschlossen. Diese Bekanntgabe schwächte den Euro und stärkte folglich seinen Haupt-Rivalen - den USD.

Heute werden viele bedeutsame Wirtschaftspublikationen aus den USA erwartet. Das Hauptaugenmerk liegt dabei auf den Berichten über die Einzelhandelsumsätze und die TIC-Langzeit-Anschaffungen, welche das Gleichgewicht zwischen heimischen und ausländischen Investments widerspiegeln. Es wird angenommen, dass diese Berichte positive Ergebnisse aufzeigen werden. Sollten die tatsächlichen Zahlen den Erwartungen entsprechen, dürfte der Dollar beim heutigen Börsengang wieder Kursanstiege zu verzeichnen haben.

EUR - Euro-Kurs sinkt nachdem Finanzminister sofortige Maßnahmen zur Bekämpfung der europäischen Schuldenkrise ausschlossen

Der Euro verzeichnete bei Börsengang am Montag Kursrückgänge zu den meisten Haupt-Währungen. Die 17-Nationen-Währung begann den gestrigen Handel mit kräftigen Einbrüchen zum US Dollar und zum japanischen Yen. Die EUR/USD-Paarung fiel um 120 Pips und die EUR/JPY-Paarung um 70 Pips.

Der gestrige Rückgang des Euro erfolgte, nachdem Finanzminister sofortige Maßnahmen zur Bekämpfung der europäischen Schuldenkrise ausschlossen. Sie waren sich einig darüber, dass sich die Kosten für einen permanenten Rettungsschirm, der in 2013 eingeführt werden soll, auf 500 Mrd. Euro belaufen werden. Allerdings gaben sie, entgegen den ursprünglichen Erwartungen, keine sofortigen Maßnahmen bekannt. Der deutsche Finanzminister fügte gar hinzu, dass die Märkte derzeit so gefestigt sind, dass es besser sei sie nicht durch unnötige Diskussionen zu verunsichern.

Der Markt nahm diese Bekanntgabe mit nicht unerheblicher Enttäuschung zur Kenntnis, da man angenommen hatte, dass sofortige Maßnahmen eingeleitet würden. So trug diese Bekanntgabe folgerichtig zu Rückläufigkeit beim Euro bei.

Heute wird eine ganze Reihe von Wirtschaftsdaten aus der Eurozone erwartet. Die wichtigsten Veröffentlichungen dürften das vorläufige deutsche Bruttoinlandsprodukt und die ZEW-Konjunkturerwartungen für Deutschland sein. Deutschland stellt die größte und stärkste Wirtschaftsmacht der Eurozone dar, und folglich haben seine wirtschaftlichen Aussichten einen nicht unerheblichen Einfluss auf die Kursentwicklung des Euro. Sollten die Ergebnisse der genannten Berichte positiv ausfallen, könnte der Euro seine gestrigen Kursverluste wieder wettmachen.

JPY - Yen verzeichnet unterschiedliche Ergebnisse zu den Haupt-Währungen

Der japanische Yen verzeichnete gestern einen recht sprunghaften Börsengang. Zu den Haupt-Währungen war es ein einziges Auf und Nieder, welches sich in einem 40 Pips Rückgang zum US Dollar und einem 400 Pips Anstieg zum Euro niederschlug.

Die Kursentwicklung der japanischen Währung wurde gestern hauptsächlich von seinen Rivalen beeinflusst. Der Yen fiel zum Dollar nachdem Experten prognostizierten, dass die US Einzelhandelsumsätze im Januar um 0,6% und der Verbraucherpreisindex um 0,4% angestiegen seien.

Andererseits verzeichnete der Yen Stärke zum Euro nachdem die europäischen Finanzminister sofortige Maßnahmen zur Bekämpfung der europäischen Schuldenkrise ausschlossen hatten. Das trug zum rückläufigen Druck auf den Euro bei, welcher zu den meisten der Haupt-Währungen, einschließlich des Yen, Kursrückgänge zu verzeichnen hatte.

Heute werden keine wichtigen Bekanntgaben aus der japanischen Wirtschaft erwartet. Händler sollten auf das Geschehen an den japanischen Aktienmärkten achten und den Wirtschaftspublikationen aus den USA und der Eurozone große Aufmerksamkeit schenken, da diese gemeinhin großen Einfluss auf die Kursentwicklung des Yen haben.

Rohöl - Zunehmende US Ölbestände lassen Rohölpreis auf $ 84,56 pro Barrel sinken

Rohöl begann den Handel am Montag mit einem kräftigen Aufwärtstrend und erreichte seinen höchsten Stand bei $ 86,49 pro Barrel. Dann erfolgte jedoch eine zügige Umkehr, und der Preis des Rohstoffs fiel um fast 200 Pips bis auf $ 84,56 pro Barrel.

Der Anstieg des Rohölpreises war darauf zurückzuführen, dass sich die ägyptischen Unruhen auf andere Staaten des Mittleren Osten ausgeweitet hatten. Das hat erneute Befürchtungen ausgelöst, dass die Öllieferungen aus der Region gestört werden könnten, wobei die größten Bedenken den Protesten im Iran galten, dem viertgrößten Erdölexporteur der Welt.

Gegen Mittag jedoch verzeichnete der Rohölpreis einen kräftigen Einbruch, da Öl-Händler die zunehmenden US Ölbestände gegen die Unruhen im Mittleren Osten abwogen. Es wird angenommen, dass die US Rohöllagerbestände um 1,2 Mio. Barrel und die Benzinbestände um 800.000 ansteigen werden. Das macht deutlich, dass Händler derzeit mehr über die steigenden US Lagerbestände besorgt sind als über mögliche Unterbrechungen der Öllieferungen aus dem Mittleren Osten.

Heute sollten Händler besonderes Augenmerk auf die Entwicklung bei den Unruhen im Mittleren Osten, insbesondere die im Iran, richten, da sich diese auf den Ölmarkt auswirken dürften. Zusätzlich sollten Händler heute auch die führenden Wirtschaftspublikationen aus den USA und der Eurozone beachten, da auch diese den Rohölpreis beeinflussen könnten.

Technische News

EUR/USD

Nachdem der Kurs bis auf 1,3426 gefallen war begann die EUR/USD-Paarung seine Kursverluste zu korrigieren und handelt derzeit um den Wert von 1,3510. Zudem hat der RSI auf dem 4-Stunden-Chart die 30-Linie gekreuzt und weist weiterhin aufwärts. Es sieht so aus, als würde sich die zinsbullische Korrektur heute fortsetzen und möglicherweise den Wert von 1,3600 erreichen.

GBP/USD

Diese Paarung schwankt bereits seit ein paar Wochen innerhalb der Handelsspanne zwischen 1,5960 und 1,6270. Jetzt hat sich beim MACD auf dem Tages-Chart ein rückläufiger Cross gebildet, was heißen könnte, dass eine Abwärtsbewegung bevorsteht. Zu verkaufen könnte sich heute als richtige Entscheidung herausstellen.

USD/JPY

Diese Paarung verzeichnete gestern einen recht schwachen Handel und bewegte sich um den Wert von 83,30. Derzeit zeigt ein rückläufiger Cross beim Slow Stochastic auf dem Tages-Chart und beim MACD auf dem 4-Stunden-Chart dass eine Abwärtsbewegung bevorstehen dürfte, die das Paar bis zum Wert von 82,00 drücken könnte.

USD/CHF

Nachdem die Paarung bei 0,9770 seinen Höchstwert erreicht hatte beginnt sie nun seine Kursgewinne zu berichtigen und handelt derzeit um den Wert von 0,9690. Zudem weisen alle Indikatoren auf dem 4-Stunden-Chart abwärts, was darauf hindeutet, dass heute eine rückläufige Korrektur stattfinden dürfte. Bei eng gesetzten Stopps zu verkaufen könnte sich heute als richtige Strategie erweisen.

Die Wild-Card

GOLD

In den vergangenen Wochen hatte der Goldpreis mehrfach versucht den Widerstandswert von $ 1.368 pro Feinunze zu durchbrechen. Jetzt, da sich die Bollinger Bands auf dem Wochen-Chart verengen und sich beim Slow Stochastic ein zinsbullischer Cross zeigt, scheint es als könne der Goldpreis diesen Widerstandswert heute durchbrechen. Hier könnte sich Forex-Händlern eine großartige Gelegenheit bieten sich diesem Trend von Anfang an anzuschließen. Forex

Aktuelle Zeit: 05/26 00:22 GMT
# Zeit $€£¥ Ereignis Zeit Vor Pro Akt Wich
05/28
00:30JPY+ Household Spending3.4% --3
00:30JPY+ Unemployment Rate4.5% --1
00:50JPY+ Retail Sales 10.3% --3
05/29
07:00CHF+ UBS Consumption Indicator1.22--1
07:00EUR+ German Import Prices0.7% --1
11:00GBP+ CBI Realized Sales-6 --3
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