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Monday, 21 Mar 2011

Von U.N. autorisierte Luftangriffe auf libysche Ziele lassen Ölpreis ansteigen

Der Preis pro Barrel Rohöl stieg in den vergangenen Tagen an und kletterte beim heutigen morgendlichen Handel auf $ 103,75. Nachdem die Vereinten Nationen begrenzte militärische Maßnahmen genehmigten, um Muammar Gaddafis Angriffe auf Aufständische in Bengasi zu unterbinden, begann der Rohölpreis zu steigen, da man erwartet, dass der Ölnachschub unterbrochen werden könnte.

EUR/USDGBP/USDUSD/JPYUSD/CHFAUD/USDEUR/GBP
Tagestendenzupupdownupupup
Wochentendenzupupdowndowndownup
Resistance1.42501.619081.750.91301.01000.8815
1.42301.617081.550.91101.00800.8795
1.42001.614081.250.90801.00500.8765
Support1.41401.608080.650.90200.99900.8705
1.41101.605080.350.89900.99600.8675
1.39901.603080.150.89700.99400.8655

Wirtschafts News

USD - USD rückläufig während langfristige Anlagen Rückgänge verzeichnen

Der US Dollar verzeichnete während des letztwöchigen Börsengangs Kursverluste zu den meisten seiner Haupt-Währungspartner. Er fiel um 300 Pips zum Euro und um 210 Pips zum britischen Pfund Sterling. Folglich überschritt die EUR/USD-Paarung die Schwelle von 1,4150, und die GBP/USD-Paarung handelt nahe dem Wert von 1,6220.

Die Schwäche des Dollar war auf enttäuschende Wirtschaftspublikationen aus den USA zurückzuführen. Der Bericht zu den TIC-Langzeit-Anschaffungen zeigte auf, dass die weltweite Nachfrage nach US Aktien, Rentenpapieren und anderen Anlagewerten im März rückläufig ist. Nettokäufe von langfristigen Aktien, Notierungen und Rentenpapieren beliefen sich im März bislang auf $ 51,5 Mrd. gegenüber $ 62,5 Mrd. Nettokäufen im Februar.

Außerdem zeigte der Bericht über die Baugenehmigungen in den USA, dass diese im März weniger angestiegen sind, als ursprünglich prognostiziert. Der amerikanische Immobilienmarkt verzeichnete in letzter Zeit einen gleichmäßigen Anstieg, doch weisen eine Reihe von Indikatoren darauf hin, dass die Marktbelebung in jeglicher Hinsicht langsamer erfolgt als erwartet. Auch wirkt sich eine neue Welle von Zwangsvollstreckungen auf den Immobilien- und Baumarkt aus.

In der vor uns liegenden Woche dürften die einflussreichsten wirtschaftlichen Bekanntgaben aus den USA die Berichte über Eigenheimverkäufe aus Bestand und über Umsätze langlebiger Wirtschaftsgüter sein. Händlern wird empfohlen diese Berichte, insbesondere in Hinsicht auf ihre Wechselwirkung zu den o. g. Fakten des Immobilienmarkts, zu beachten. Sollte sich der Trend der vergangene Wochen fortsetzen, könnte der USD in seiner Rückläufigkeit verharren.

EUR - - Euro im Aufschwung, da von vielen Gespräche über einen finanziellen Rettungsschirm auf dem EU Gipfel erwartet werden

Der Euro verzeichnete beim letztwöchigen Börsengang einen Kursanstieg zu den meisten Haupt-Währungen. Der Euro legte zum Dollar um etwa 300 Pips zu, und die EUR/USD-Paarung überschritt den Wert von 1,4150. Die 17-Nationen-Währung verzeichnete auch einen Anstieg von 460 Pips zum japanischen Yen und machte so vieles seiner Kursverluste der vergangenen Woche wett, als Investoren sich in die Sicherheit des Yen zurückgezogen hatten.

Der Anstieg des Euro in der vergangenen Woche war teilweise auf den Aufschwung am amerikanischen Aktienmarkt zurückzuführen. Dieser Aufschwung ließ die Risikofreudigkeit an den Märkten leicht ansteigen, was die Nachfrage nach höhere Erträge erzielenden Anlagen, wie dem Euro und dem britischen Pfund Sterling, erhöhte.

Der Euro war allerdings auch vom rückläufigen Dollar beeinflusst. Der Dollar schwächelte in der vergangenen Woche, nachdem verschiedene Berichte aufzeigten, dass sich die US Wirtschaft langsamer erholt als erwartet.

In der vor uns liegenden Woche dürfte sich der Euro, im Vergleich zu seinen Währungsrivalen, relativ ruhig verhalten. Das heutige ECOFIN-Treffen könnte zwar für geringe Volatilität sorgen, falls Äußerungen der Wirtschafts-Delegierten für Änderungen bei Risiko-Portfolios sorgen. Andererseits ist jedoch nur mit geringer Aktivität beim EUR zu rechnen.

Im Verlauf der Woche dürfte der Euro im Vergleich zum britischen Pfund Sterling und dem kanadischen Dollar etwas in den Hintergrund treten, da in den entsprechenden Ländern gewichtige Wirtschaftspublikationen veröffentlicht werden. Der für Freitag erwartete deutsche Geschäftsklimaindex sollte allerdings genau ins Auge gefasst werden, da diesem, in Zeiten wirtschaftlicher Unsicherheit, immer mehr Bedeutung zukommt.

JPY - Japanischer Yen in der Defensive da Händler die Entschlossenheit der BOJ testen

Nach einer gemeinschaftlichen Intervention durch die G7 Staaten am vergangenen Montag scheint der japanische Yen gegen unerwünschte Volatilität in die Defensive gegangen zu sein. Die momentane Politik der Bank of Japan (BOJ) scheint zu sein, heftige Kursbewegungen zu kontrollieren, jedoch keine Richtung vorzugeben. Obwohl der kräftige Kursanstieg beim Yen sich negativ auf die Erholung der japanischen Wirtschaft auswirken kann, kann er dem Land jedoch mehr Kaufkraft verleihen, insbesondere in Zeiten wenn es dringend Wiederaufbaumaterialien und Hilfe importieren muss.

Die Stärkung der Kaufkraft des Yen lässt die Kosten des Wiederaufbaus nach dem Erdbeben und dem Tsunami erschwinglicher erscheinen. Das bedeutet, dass die BOJ derzeit nicht unbedingt an einer Schwächung des Yen interessiert ist, sondern eher an einer Kontrolle seiner Volatilität.

Viele Händler führen technische Yen-Käufe durch, da die angenommene Untätigkeit der BOJ eine Richtungskontrolle vorzunehmen es ihnen erlaubt, von diversen Sachverhalten, die Yen-Käufe favorisieren, zu profitieren. Diese beinhalten die geopolitische Instabilität, das Abwickeln von Carry-Trades, Risikovermeidung und geringe Liquidität wegen der heutigen Abwesenheit Japans von den Märkten aufgrund des nationalen Feiertags der Frühjahrstagundnachtgleiche. So könnte es in dieser Woche noch zu einer weiteren Stärkung des Yen kommen.

Rohöl - Rohölpreis bei $ 103,75 während Bomben auf libysche Ziele niedergehen

Der Preis pro Barrel Rohöl stieg in den vergangenen Tagen an und kletterte beim heutigen morgendlichen Handel auf $ 103,75. Nachdem die Vereinten Nationen begrenzte militärische Maßnahmen genehmigten, um Muammar Gaddafis Angriffe auf Aufständische in Bengasi zu unterbinden, begann der Rohölpreis zu steigen, da man erwartet, dass der Ölnachschub unterbrochen werden könnte.

Marktexperten erwarten, dass, aufgrund der gemeinschaftlichen See- und Luftstreitkräfte-Operationen der Vereinten Nationen, die Ölförderung in der Region langfristig zurückgehen dürfte, da die libyschen Öl-Lieferungen in den kommenden Wochen unterbrochen sind, falls die politischen Spannungen nicht bald behoben werden. Solange der Kampf gegen Gaddafi andauert und die Wiederaufbaumaßnahmen in Japan fortschreiten, können sich Händler auf einen weiteren Anstieg des Rohölpreises einrichten, da Spekulanten mit dem möglichen Rückgang der Lieferungen spekulieren.

Technische News

EUR/USD

Der ansteigende Kurs dieser Paarung hat noch keine Abwärtskorrektur bei den langzeitigen technischen Indikatoren signalisiert. Der RSI auf dem Tages- und Wochen-Chart steht kurz davor in den überkauften Bereich einzutreten. Jedoch scheint sich beim Slow Stochastic auf dem Tages- und Wochen-Chart ein rückläufiger Cross zu bilden, was darauf hindeutet, dass eine Abwärtsbewegung bevorstehen könnte. Abzuwarten bis der Umschwung eintritt und dann verkaufen könnte sich in den kommenden Tagen als kluge Entscheidung erweisen.

GBP/USD

Diese Paarung versucht sich wieder einmal am Wert von 1,6220 und trifft auf starken Widerstand. Es scheint, als hätte sich zuletzt beim Slow Stochastic auf dem Wochen-Chart ein rückläufiger Cross gebildet, und die Oszillatoren deuten nun in eine Abwärtsrichtung. Zu verkaufen dürfte heute die bevorzugte Vorgehensweise sein.

USD/JPY

Nach der heftigen Volatilität dieser Paarung in der vergangenen Woche, scheinen sich nun alle Indikatoren im neutralen Bereich zu bewegen. Auf den Mittel- und Langzeit-Charts liegen nicht viele Indikatoren vor. Auf deutlichere Signale auf den Charts zu warten könnte heute eine kluge Entscheidung sein.

USD/CHF

Beim Slow Stochastic auf dem Wochen-Chart hat sich jüngst ein zinsbullischer Cross gebildet, was auf ansteigenden Aufwärtsdruck bei dieser Paarung hindeutet. Jedoch liegen keine bekräftigenden Informationen vor, die diese Annahme bestätigen. Folglich scheint es in der vor uns liegenden Woche ratsam sich an den derzeitigen Abwärtstrend zu halten und zu verkaufen.

Die Wild-Card

Silber

Der Silberpreis hat sich in den vergangenen Tagen mehrmals dem Wert von $ 36 pro Feinunze genähert, konnte diesen jedoch nicht durchbrechen. Da sich der US Dollar seit Mittwoch im Abschwung befindet, könnten die Rohstoffpreise in dieser Woche zusätzliche Unterstützung finden. Jedoch weisen einige Indikatoren auf den Langzeit-Charts für Silber darauf hin, dass sich der Preis noch einmal dem Wert von $ 36 pro Feinunze nähern wird. Falls der Rohstoff diesen Wert wieder nicht durchbrechen kann, bietet sich Forex Händlern die Gelegenheit von Verkäufen nahe diesem Wert zu profitieren.

Aktuelle Zeit: 05/26 00:22 GMT
# Zeit $€£¥ Ereignis Zeit Vor Pro Akt Wich
05/28
00:30JPY+ Household Spending3.4% --3
00:30JPY+ Unemployment Rate4.5% --1
00:50JPY+ Retail Sales 10.3% --3
05/29
07:00CHF+ UBS Consumption Indicator1.22--1
07:00EUR+ German Import Prices0.7% --1
11:00GBP+ CBI Realized Sales-6 --3
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