close
| |

Friday, 6 Jan 2012

Vor Bekanntgabe des US Arbeitsmarktberichts (NFP) stürzt der EUR-Kurs ab

Der Euro verzeichnete während des gestrigen Handels erhebliche Rückläufigkeit trotz der positiven US Daten, welche normalerweise der Währung helfen. Die Sorgen über die Schulden der Eurozone bewirken weiterhin, dass sich Investoren von riskanteren Anlagewerten abwenden. Ob der heutige US Arbeitsmarktberichts (NFP) den EUR-Kurs zum Wochenschluss ankurbeln wird bleibt abzuwarten.

EUR/USDGBP/USDUSD/JPYUSD/CHFAUD/USDEUR/GBP
Tagestendenzdownupdownupupdown
Wochentendenzdowndownupupupdown
Resistance1.30001.567077.800.95601.03650.8362
1.29541.559877.610.95371.02740.8318
1.28811.551677.370.94751.02360.8290
Support1.27901.549577.200.94311.01550.8246
1.27611.543676.840.93611.00810.8201
1.27451.536376.600.93171.00120.8165

Wirtschafts News

USD - Positive US Beschäftigungsdaten geben dem USD Aufwärtstendenz

Nach den besser als erwarteten Daten des ADP-Berichts zum Wechsel der US-Beschäftigung (NFP) und dem Bericht über Arbeitslosenansprüche verzeichnete der US Dollar gestern kräftige Aufwärtstendenz. Die Kursgewinne waren zum Euro, zum britischen Pfund Sterling und zum japanischen Yen. Die EUR/USD-Paarung sank auf ein 11-Monats-Tief, während die USD/JPY-Paarung über den Wert von 77,00 anstieg.

Die ADP-Daten lagen mit 325.000 weit über den prognostizierten 176.000. Der ADP-Bericht gilt gemeinhin als wichtiger Vorläufer für die heutigen Daten des US Arbeitsmarktberichts (NFP). Der NFP wird allgemein als der wichtigste globale Wirtschaftsindikator erachtet, der regelmäßig heftige Bewegungen an den Märkten generiert.

Der NFP misst den Wechsel der Anzahl neuer US Arbeitsplätze (exkl. der Pharmaindustrie und Regierung) im Monat Dezember. Analysten sagen voraus, dass die Zahl bei rund 152.000 liegen wird, was, sollte es zutreffen, ein beträchtlicher Anstieg über die Zahl des Novembers sein dürfte.

Die Wirkung des NFP auf die Märkte lässt sich erfahrungsgemäß jedoch nur schwer vorhersagen. Einerseits profitieren riskantere Währungen wie der EUR, das GBP und der AUD erfahrungsgemäß von positiven Daten. Andererseits sollten die Daten unter den Erwartungen liegen, könnten Investoren sich dazu entschließen ihre Mittel in Safe-Hafen-Anlagen wie den USD und den JPY zu investieren. Händler sollten sich darüber bewusst sein, dass die NFP-Daten nur schwer vorhersagbar sind und dass es nicht ungewöhnlich ist, dass das tatsächliche Ergebnis erheblich von den ursprünglichen Prognosen abweichen kann.

EUR - Nachrichten aus der Eurozone lassen den EUR-Kurs abstürzen

Der Euro setzte am Donnerstag seinen rückläufigen Trend fort, da die Schuldenkrise der Eurozone Investoren dazu veranlasste sich vom Euro ab- und sicheren Anlagewerten wie dem US Dollar und dem japanischen Yen zuzuwenden. Die EUR/JPY-Paarung fiel auf ein 11-Jahres-Tief, während die EUR/USD-Paarung auf den niedrigsten Wert seit Dezember 2010 sank. Die rückläufige Bewegung erfolgte trotz der positiven US Beschäftigungsdaten, von der gemeinhin riskantere Anlagewerte wie der Euro profitieren.

Heute sollten Händler sich auf die überaus wichtigen Daten des US Arbeitsmarktberichts (NFP) konzentrieren, die um 13:30 MGZ veröffentlicht werden. Gleichwohl positive Daten erwartet werden, sollten Händler nicht darauf zählen, dass das dem Euro zum Wochenschluss eine positive Richtung verleihen könnte. Negative Nachrichten aus der Eurozone hingegen werden voraussichtlich den Eurokurs weiter sinken lassen, insbesondere zu Währungen wie dem Dollar und dem Yen.

JPY - Nach Bekanntgabe der US Beschäftigungsdaten verzeichnet der Yen einen Einbruch zum USD

Der japanische Yen verzeichnete am Donnerstag einen recht gemischten Handel. Zum Euro stieg der JPY auf ein 11-Jahres-Hoch, was größtenteils auf die anhaltenden negativen Nachrichten über die Schuldenkrise der Eurozone zurückzuführen war. Gleichzeitig ließen die positiven US Beschäftigungszahlen die USD/JPY-Paarung über den Wert von 77,00 ansteigen.

Heute dürften die Daten des US Arbeitsmarktberichts (NFP) sehr wahrscheinlich erhebliche Volatilität unter den Yen-Paarungen verursachen. Positive Daten dürften jedoch dafür sorgen, dass der JPY sich zu einigen der riskanteren Währungen wie dem australischen Dollar und dem britischen Pfund Sterling rückläufig verhält. Sollten die heutigen Nachrichten allerdings unter den Erwartungen liegen, können Händler davon ausgehen, dass dem Safe-Hafen-Yen ein kräftiger Anschub zu all seinen Haupt-Währungsrivalen zuteil wird.

Rohöl - Der Rohölpreis verzeichnet zwar einen leichten Rückgang, zeigt aber weiterhin Aufwärtstendenz

Es scheint als hätte der Rohölpreis gestern seinen Höchststand um die $ 103,60 pro Barrel erreicht, bevor er beim abendlichen Handel wieder zurückging. Davon abgesehen ist der Rohölpreis immer noch äußerst hoch, und Analysten sagen voraus, dass sich der Rohstoff weiterhin über dem Wert von $ 100 bewegen wird, solange die Spannungen im Mittleren Osten anhalten.

Nach dem jüngsten EU Embargo gegen iranisches Rohöl können Händler davon ausgehen, dass sich der derzeitige Öltrend heute fortsetzen wird. Desweiteren dürfte Rohöl zusammen mit anderen Rohstoffen zum Wochenschluss einen Anschub erhalten, sollten die Daten des US Arbeitsmarktberichts (NFP) heute den Erwartungen entsprechen.

Technische News

EUR/USD

Die technischen Indikatoren zeigen, dass die Paarung in nächster Zeit eine Aufwärtskorrektur verzeichnen dürfte. Der Williams Percent Range auf dem 8-Stunden-Chart ist in den überverkauften Bereich abgesunken, während der RSI auf dem Tages-Chart unter den Wert von 30 fiel. Händler dürften in Erwägung ziehen zu kaufen.

GBP/USD

Der Williams Percent Range auf dem 8-Stunden-Chart ist kürzlich unter den Wert von -80 gesunken, was darauf hindeutet, dass eine Aufwärtsbewegung erfolgen könnte. Davon abgesehen sind die anderen technischen Indikatoren momentan nicht sehr aussagekräftig. Händlern wird empfohlen bei dieser Paarung eine abwartende Haltung einzunehmen.

USD/JPY

Die meisten technischen Indikatoren zeigen, dass sich diese Paarung im überverkauften Bereich bewegt. Beim Slow Stochastic auf dem Tages-Chart hat sich ein zinsbullischer Cross gebildet, während der Relative Strength Index sich um den überverkauften Bereich bewegt. Händler dürften in Erwägung ziehen zu kaufen.

USD/CHF

Die technischen Indikatoren auf dem Tages-Chart zeigen, dass sich diese Paarung im überkauften Bereich bewegt und dass eine rückläufige Korrektur bevorstehen dürfte. Der Williams Percent Range bewegt derzeit über dem Wert von -10, während der Relative Strength Index beim Wert von 70 steht. Händler dürften in Erwägung ziehen eine Short-Position einzunehmen.

Die Wild-Card

GBP/CHF

Beim Slow Stochastic auf dem 8-Stunden-Chart hat sich ein rückläufiger Cross gebildet, während der Williams Percent Range auf dem Tages-Chart sich derzeit um den Wert von -10 bewegt. Beides sind Anzeichen dafür, dass in nächster Zeit eine Abwärtsbewegung einsetzen könnte. Händler dürften in Erwägung ziehen zu verkaufen bevor die untere Grenze der Handelsspanne erreicht ist forex

Aktuelle Zeit: 05/26 00:23 GMT
# Zeit $€£¥ Ereignis Zeit Vor Pro Akt Wich
05/28
00:30JPY+ Household Spending3.4% --3
00:30JPY+ Unemployment Rate4.5% --1
00:50JPY+ Retail Sales 10.3% --3
05/29
07:00CHF+ UBS Consumption Indicator1.22--1
07:00EUR+ German Import Prices0.7% --1
11:00GBP+ CBI Realized Sales-6 --3
kompletter FOREXYARD Kalendar

Live-Konto eröffnen Demo-Konto eröffnen

Feedback Feedback Schliessen