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Wednesday, 6 Apr 2011

Vor dem EZB Treffen bleibt der Euro stark

Beim vorbörslichen Handel bewies der Euro weiterhin Stärke, während Investoren gespannt auf das Ergebnis des morgen stattfindenden EZB Treffens warten. Es wird allgemein angenommen, dass die EZB den Leitzinssatz der Eurozone anheben wird, was den Kurs des Euro mit großer Wahrscheinlichkeit in die Höhe treiben wird.

EUR/USDGBP/USDUSD/JPYUSD/CHFAUD/USDEUR/GBP
Tagestendenzupupupupupdown
Wochentendenzupupupnoupdown
Resistance1.42451.641086.100.93401.04350.8810
1.42151.639085.900.93201.04150.8790
1.42851.636085.600.92901.03850.8760
Support1.42251.630085.000.92301.03250.8700
1.41951.627084.700.92001.02950.8670
1.41751.625084.500.91801.02750.8650

Wirtschafts News

USD - USD zum Yen auf höchstem Stand seit sechs Monaten

Der US Dollar setzte beim vorbörslichen Handel seinen Kursrückgang zu den meisten der riskanteren Währungen fort, während Investoren gespannt auf das Ergebnis des morgen stattfindenden EZB Treffens warten. Experten sind fast einstimmig der Meinung, dass die EZB den Leitzinssatz der Eurozone anheben wird, was den Kurs des Euro mit großer Wahrscheinlichkeit in die Höhe treiben wird. Während sich der Dollar zu den europäischen Währungen stark rückläufig verhielt, trug ein Anstieg bei den US Staatsanleihen dazu bei, dass der Dollar seine Kursgewinne zum Yen ausweitete und den höchsten Stand seit sechs Monaten erzielte.

Derzeit handelt die EUR/USD-Paarung nahe dem Wert von 1,4260, über 40 Pips mehr als noch gestern Abend. Die GBP/USD-Paarung verzeichnete einen ähnlichen Anstieg und handelt momentan gleich bleibend um den Wert von 1,6330. Die USD/JPY-Paarung schoss gestern Nacht um 55 Pips in die Höhe, erreichte seinen Höchststand bei 85,51 und verzeichnete dann eine leichte Abwärtskorrektur. Derzeit steht die Paarung bei 85,33.

Da aus den USA heute keine bedeutsamen Wirtschaftspublikationen erwartet werden, dürfte der Kurs des Dollar von externen Ereignissen bestimmt werden. Da morgen das Treffen der EZB ansteht, ist es unwahrscheinlich, dass der Dollar Kursgewinne zum Euro oder zum britischen Pfund Sterling verzeichnen wird. Zum Yen könnte der Dollar jedoch seinen Aufwärtstrend fortsetzen, doch sollten Händler nicht erwarten, dass sich heute ein ähnlich starker Anstieg wie gestern wiederholt.

EUR - Die mögliche Leitzinsanhebung kurbelt EUR-Kurs an

Die Aussicht auf eine morgige Anhebung des Leitzinssatzes für die Eurozone bestimmte weiterhin den gestrigen Handel. Sollte die Anhebung tatsächlich erfolgen, (wie allgemein erwartet), wäre das das erste Mal Juli 2008. Die Tatsache, dass andere Zentralbanken, wie die der USA und Japans, nicht geneigt sind ihre Leitzinssätze zu erhöhen, trug dazu bei, dass der Euro in letzter Zeit erhebliche Kursgewinne zu seinen Haupt-Währungsrivalen verzeichnen konnte.

Analysten sind der Ansicht, dass die EUR/USD-Paarung, die derzeit um den Wert von 1,4260 handelt, nach dem Treffen der EZB bis auf 1,4500 ansteigen könnte. Zum Yen verzeichnete der Euro beim vorbörslichen Handel ein neues 11-Monate-Hoch und handelt derzeit um den Wert von 121,65. Trotz alledem hatte der Euro nicht nur positives zu verzeichnen. Nachdem er gestern zum britischen Pfund Sterling um die 100 Pips verloren hatte konnte der Euro beim vorbörslichen Handel diesen Verlust nicht wettmachen und handelt momentan um den Wert von 0,8728.

Heute dürfte das bevorstehende EZB-Treffen die Stimmung an den Märkten weiter bestimmen, was heißt, dass der Aufwärtstrend zu Dollar und Yen sich höchstwahrscheinlich fortsetzen wird. Da aus den anderen weltweiten Wirtschaften heute keine bedeutsamen Wirtschaftsnachrichten erwartet werden, könnte es eine sichere Sache sein in den Euro zu investieren.

JPY - Yen weiterhin mit Kursverlusten auf ganzer Linie

Beim vorbörslichen und beim gestrigen Handel musste der Yen kräftige Kursverluste hinnehmen. Die Währung sank zum Dollar auf den niedrigsten Stand seit sechs Monaten, zum Euro auf den niedrigsten Stand seit 11 Monaten und zum australischen Dollar auf sage-und-schreibe den niedrigsten Stand seit 2 ½ Jahren. Experten schreiben die Rückläufigkeit des Yen der Aussicht auf die morgige Anhebung des Leitzinssatzes der Eurozone zu. In Japan dürfte aufgrund der Zerstörungen durch Erdbeben und Tsunami eine Anhebung des Leitzinssatzes in nächster Zeit so gut wie ausgeschlossen sein.

Da heute aus der japanischen Wirtschaft heute keine bedeutsamen nachrichten zu erwarten sind dürfte sich der Kurs des Yen an den Ereignissen in Europa ausrichten. Obwohl es möglich sein könnte, dass der Yen auf einen starken Unterstützungswert trifft, sollten Händler nicht darauf zählen, dass entsprechende Durchbrüche dazu beitragen die jüngsten Verluste des Yen wettzumachen.

Rohöl - Rohölpreis auf höchsten Stand seit 30 Monaten

Der Rohölpreis stieg am Dienstag mit über $ 108 pro Barrel auf den höchsten Stand seit 2 ½ Jahren, da die Konflikte in Afrika und dem Mittleren Osten die chinesische Leitzinsanhebung mehr als ausglichen. Es besteht auch die Annahme, dass die sich verbessernde weltweite Wirtschaftslage die Nachfrage nach Rohöl steigern wird.

Die Pattsituation in Libyen hat die Befürchtungen wachsen lassen, dass auf libysche Ölexporte noch auf längere Zeit zu verzichten sei, auch wenn ein Öltanker bei einem Ölterminal in Osten des Landes eine erste Ladung Rohöl übernommen hat, die von den Anti-Gaddafi-Aufständischen verkauft wurde.

Der Rohölpreis ist seit Mitte Februar um mehr als 20% angestiegen, als die pro-demokratische Bewegung auch Libyen, Afrikas drittgrößtem Ölproduzenten, erreichte. Heute sollten Händler die Entwicklung in Libyen im Auge behalten, da der dortige Konflikt die Haupt-Triebfeder beim Rohölhandel darstellt. Sollte der Konflikt weiter eskalieren dürfte der Rohölpreis auch weiter ansteigen.

Technische News

EUR/USD

Die EUR/USD-Paarung verzeichnete auch gestern einen Anstieg und steht derzeit beim Wert von 1,4260. Der Slow Stochastic auf dem 8-Stunden-Chart bestätigt, dass die Paarung heute einen weiteren Anstieg verzeichnen dürfte. Jedoch zeigt der Williams Percent Range auf dem Tages-Chart, dass eine rückläufige Umkehr einsetzen wird. Bei dieser Paarung erst einzusteigen wenn deutlichere Signale vorliegen dürfte heute eine kluge Entscheidung sein.

GBP/USD

Der RSI auf dem 8-Stunden-Chart zeigt, dass sich der Kurs dieser Paarung im überkauften Bereich zu bewegen scheint, was besagt, dass eine Abwärtskorrektur bevorsteht. Die Abwärtsrichtung der Momentum-Oszillatoren auf dem 4-Stunden-Chart bestätigen diese Annahme. Wenn die untere Grenze der Handelsspanne erreicht ist, könnte bei eng gesetzten Stopps zu verkaufen eine bevorzugte Vorgehensweise sein.

USD/JPY

Diese Paarung verzeichnete in den vergangenen Tagen einen kräftigen Aufwärtstrend. Die technischen Daten weisen jedoch darauf hin, dass sich dieser Trend in Bälde umkehren könnte. So zeigt beispielsweise der Slow Stochastic auf dem Tages-Chart, dass eine rückläufige Umkehr bevorsteht. Bei eng gesetzten Stopps zu verkaufen könnte sich als kluge Wahl erweisen.

USD/CHF

Der RSI auf dem 4-Stunden-Chart vermittelt unterschiedliche Signale und bewegt sich im neutralen Bereich. Der RSI auf dem 8-Stunden-Chart bewegt sich allerdings bereits im überkauften Bereich, was besagt, dass in nächster Zeit eine rückläufige Korrektur erfolgen könnte. Bei eng gesetzten Stopps zu verkaufen könnte heute die richtige Strategie sein.

Die Wild-Card

Rohöl

Der Rohölpreis stieg in den vergangenen Tagen erheblich an und erreichte bei $ 108,57 pro Barrel seinen höchsten Stand. Jedoch bewegt sich der RSI auf dem Tages-Chart im überkauften Bereich, was annehmen lässt, dass der jüngste Aufwärtstrend an Kraft verliert und dass eine rückläufige Korrektur bevorsteht. Hier könnte sich Forex -Händlern die großartige Gelegenheit bieten sich diesem Trend zu einem sehr frühen Zeitpunkt anzuschließen.

Aktuelle Zeit: 05/26 00:23 GMT
# Zeit $€£¥ Ereignis Zeit Vor Pro Akt Wich
05/28
00:30JPY+ Household Spending3.4% --3
00:30JPY+ Unemployment Rate4.5% --1
00:50JPY+ Retail Sales 10.3% --3
05/29
07:00CHF+ UBS Consumption Indicator1.22--1
07:00EUR+ German Import Prices0.7% --1
11:00GBP+ CBI Realized Sales-6 --3
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