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Thursday, 8 Sep 2011
Vor den Bekanntgaben der Leitzinssätze steht das britische Pfund Sterling auf unsicherem Boden
Unter den europäischen Zentralbanken hat sich diese Woche eine Art Friedfertigkeit breit gemacht, und Investoren sind besorgt darüber, dass ein Fortbestand der niedrigen Leitzinssätze gepaart mit der Möglichkeit einer Leitzinssenkung in Europa in 2012, die Währungskurse mindern könnte je weiter das dritte Quartal voranschreitet, insbesondere in Großbritannien.
| EUR/USD | GBP/USD | USD/JPY | USD/CHF | AUD/USD | EUR/GBP | |
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| Wochentendenz | ![]() | ![]() | ![]() | ![]() | ![]() | ![]() |
| Resistance | 1.4700 | 1.6450 | 81.25 | 0.9340 | 0.9410 | |
| 1.4550 | 1.6200 | 80.25 | 0.8950 | 1.1080 | 0.9080 | |
| 1.4280 | 1.6000 | 77.70 | 0.8765 | 1.0760 | 0.8880 | |
| Support | 1.3980 | 1.5920 | 75.94 | 0.8550 | 1.0480 | 0.8730 |
| 1.3835 | 1.5780 | 0.8240 | 1.0315 | 0.8640 | ||
| 1.3750 | 1.5650 | 0.7710 | 0.9925 | 0.8600 |
Wirtschafts News
USD - Vor dem EUR Leitzins-Statement hält sich die EUR/USD-Paarung nahe 1,4000
Der US Dollar (USD) handelte Dienstagvormittag leicht rückläufig, während Investoren die Risikostimmungslage vor einer Reihe von Leitzinsbekanntgaben in dieser Woche abwägen. Eine plötzliche Welle der Risikofreudigkeit scheint den Dollarkurs gedrückt zu haben, nachdem die Schweizer Nationalbank (SNB) am Dienstag einen Mindestkurs des CHF von 1,20 zum EUR verkündet hatte. Am Mittwoch konnte der Dollar allerdings einige seiner früheren Kursverluste wieder wettmachen und konsolidierte beim späten Handel nahe 1,4000 zum EUR.
Optimistische Daten des kanadischen Fertigungssektors signalisierten gestern einen Aufschwung bei der Produktionsleistung gegenüber dem Vormonat für die nordamerikanische Region. Allerdings hatte das kaum Einfluss auf die Devisenmärkte, obwohl langfristig gesehen eine Wirkung auf die Kapitalmärkte nicht ausgeschlossen werden kann. Die meisten Händler scheinen jedoch weitere Leitzinsentscheidungen abzuwarten, bevor sie beträchtliche Gebote einreichen.
Da sich die heutigen Wirtschaftspublikationen hauptsächlich um die europäischen und britischen Leitzinsentscheidungen drehen, scheine die meisten Händler recht nervös zu sein. Die Konsolidierungstrends die sich bei den Haupt-Währungspaarungen zeigen sind ein fester Bestandteil der allgemeinen Besorgnis. Nach den gemischten grundsätzlichen Signalen, den Gesprächen über den italienischen Sparhaushalt und der griechischen Staatsschuldenkrise erwarten viele, dass sich in der Eurozone eine Art Friedfertigkeit breit macht. Die USA werden heute ihre Handelsbilanz veröffentlichen, wobei diese Nachricht allerdings im Schatten der europäischen Wirtschaftsnachrichten stehen dürfte.
GBP - GBP flacht ab je näher die Leitzinsentscheidungen rücken
Der Richtung des britischen Pfund Sterling mangelt es an Einheitlichkeit unter Spekulanten je näher die Leitzinsentscheidung der Bank of England (BOE) rückt. Zum US Dollar (USD) zeigte das GBP Aufwärtstendenz trotz des bullischen Verhaltens des Dollar zu seinen anderen Währungsrivalen. Allerdings musste das Pfund Sterling einige Rückschläge hinnehmen, die sich aufgrund schwacher regionaler Grundsatzdaten und einer allgemeinen Stimmung der Risikovermeidung ergaben.
Händler suchen nach Wegen die neuerliche Risikovermeidung bei der fortgesetzten Schwäche an den Weltmärkten im Gleichgewicht zu halten. Die momentan leicht pessimistische Grundstimmung gegen Investitionen in den US Dollar lässt viele Investoren sehr vorsichtig agieren. Eine bedrängte Eurozone, die sich inmitten Unruhen in seinen Randstaaten, zu denen neuerdings auch Italien gehört, der Rückläufigkeit an den Märkten erwehren muss, scheint an den Devisenmärkten an Boden zu verlieren.
Die Stimmung in Großbritannien scheint sich diese Woche ins Negative gekehrt zu haben, und viele Analysten und Wirtschaftswissenschaftler erwarten, dass sich Händler in dieser Woche nach der Bekanntgabe des Leitzinssatzes durch die BOE in Richtung Sicherheit orientieren werden. Es hat sich eine Art Friedfertigkeit breit gemacht, und Investoren sind besorgt darüber, dass ein Fortbestand der niedrigen Leitzinssätze gepaart mit der Möglichkeit einer Leitzinssenkung in Europa in 2012, die Währungskurse mindern könnte je weiter das dritte Quartal voranschreitet.
JPY - Die japanische Leitzinsentscheidung überrascht niemanden
Die jüngsten Bewegungen des japanischen Yen (JPY) sorgen für Bedenken unter Investoren, da viele Spekulanten eine neuerliche Intervention seitens der Bank of Japan (BOJ) erwarten. Bei der gestrigen Leitzinsentscheidung war es für Händler nicht überraschend, dass der Zinssatz nahe Null Prozent belassen wird. Ein starker Yen bringt Vorteile für die Kaufkraft der Inselwirtschaft mit sich, doch deren Abhängigkeit von Exporten lässt einen starken Yen für langfristiges Wachstum in Japans derzeitigem Finanz-Model unvorteilhaft erscheinen. Da die japanische Währung weiterhin Aufwärtstendenz aufweist, baut sich mehr und mehr Druck auf die japanische Zentralbank auf die Stärke des Yen zu beschneiden.
Tatsächlich handelte der Yen heute Morgen zu den meisten anderen Währungen leicht im Minus, während sein Status als internationaler Safe-Hafen durch eine bevorstehende Intervention seitens der BOJ gefordert wurde. Da er an die internationale Risikostimmungslage gebunden ist verzeichnete der Yen einen Aufschwung während einer Phase als Abwendungen von höhere Erträge erzielenden Anlagen auffällig waren. Der JPY hatte in letzter Zeit mehrere solcher Phasen durchgemacht.
Rohöl - Im Vorfeld eines volatilen Börsengangs konsolidiert sich der Rohölpreis
Der Rohölpreis blieb am Mittwoch stabil als es an den weltweiten Aktienmärkten aufgrund von Berichten dass mehrere Zentralbanken vorhaben geldmarktpolitische Maßnahmen zu ergreifen, zu einem leichten Aufwärtsknick kam. Die Wirtschaftsdaten der vergangenen Woche aus Europa und den USA lassen viele Investoren immer noch Zuflucht bei Safe-Hafen-Anlagen suchen, da viele Berichte einen überraschenden Abwärtsknick beim Wachstum der weltweiten Industrieproduktion und bei den Verbraucherausgaben nahe legten.
Ein erwarteter Einbruch der Dollarkurse, aufgrund der risikosensiblen Stimmungslage in dieser Woche, führte dazu, dass viele Investoren ihre Long-Positionen mit physischen Anlagewerten auffüllten. Da es aber nicht zu entsprechend großen Kursverlusten beim USD kam, hielt sich der Rohölpreis stabil. Sollte sich die Stimmungslage beim Rohöl in dieser Woche weiterhin abflachen, könnte der Rohölpreis einen Punkt erreichen, bei dem es zum Wochenende hin zu erheblichen Preisschwankungen kommen wird.
Technische News
EUR/USD
Die Kerze der vergangenen Woche verdeutlichte zwei wichtige Punkte: zum einen die Unfähigkeit des EUR Kaufgebote über dem Wert von 1,4500 zu erhalten und die Bildung einer außen liegenden Tages-Tief-Kerzen-Formation zum Handelsschluss. So findet sich der Haupt-Unterstützungswert bei 1,4100, dem Wert bei dem das Tief vom 11. August mit der 61% Fibonacci Rückführung der Juli-August-Bewegung übereinstimmt. Der andere Schlüsselwert ist die steigende Trendlinie vom Mai-Tief in 2010, die bei 1,3975 ins Spiel kommt. Andererseits findet sich Widerstand beim Eröffnungskurs dieser Woche von 1,4180, gefolgt von 1,4325 und dem Hoch der vergangenen Woche von 1,4550.
GBP/USD
Die GBP/USD-Paarung zeigt sich beim Slow Stochastic auf dem Monats-, Wochen- und Tages-Chart rückläufig, während sich der Kurs dem wichtigen Unterstützungswert von 1,6110 annähert, bei dem der 200-Tage-Bewegungsdurchschnitt mit dem Tief vom 11. August übereinstimmt. Ein Durchbruch hier könnte die Tür zum Wert von 1,6000 öffnen mit zusätzlicher Unterstützung nach unten bei 1,5780. Andererseits bildet das Hoch vom vergangenen Donnerstag/Freitag bei 1,6250 ersten Widerstand, gefolgt von 1,6450 und 1,6615.
USD/JPY
Der JPY fand eine Basis bei 76,40 und war nicht in der Lage sich unter das Rekordtief von 75,94 vom August zu bewegen. Der Slow Stochastic auf dem Wochen- und Tages-Chart weist zwar aufwärts, doch auf dem Monats-Chart zeigt er nach wie vor Abwärtstendenz. Erster Widerstand findet sich bei 77,70, gefolgt vom Post-Interventions-Hoch von 80,20 und letztlich bei 81,30, von der in 2007 abfallenden Trendlinie.
USD/CHF
Der Anstieg dieser Paarung erreichte nicht ganz den Widerstandswert von 0,8275, setzte den lang anhaltenden Abwärtstrend vehement fort und sank bis auf 0,7710, um sich dann wieder leicht zu erholen. Es gibt zwei Werte, die aus der Aufwärtsbewegung im August hervorstechen: 0,7650 bei der 50% Fibonacci Rückführung und 0,7510 bei der 61% Rückführung.
Die Wild-Card
EUR/SEK
Aufgrund des Drucks in der Eurozone und der Suche nach Safe-Hafen-Währungen hielt sich die schwedische Krone ausgezeichnet, und die EUR/SEK-Paarung sank von seinem Hoch in Mitte August von 9,35 bis auf 8,9450. Das gestrige Tief ist ein wichtiger technischer Wert, da er der 61% Fibonacci Rückführung der Mai bis August Bewegung entspricht. Forex-Händler sollten auf einen Schlusskurs unter diesem technischen Wert achten, da der Markt seinen Fokus auf die nächsten Unterstützungswerte von 8,8750 und 8,8540, der Tiefs im Mai und April, richtet. Widerstand findet sich bei 9,0650. forex
| # | Zeit | $€£¥ | Ereignis | Zeit | Vor | Pro | Akt | Wich |
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| 05/28 | ||||||||
| 00:30 | JPY | Household Spending | 3.4% | - | - | ![]() | ||
| 00:30 | JPY | Unemployment Rate | 4.5% | - | - | ![]() | ||
| 00:50 | JPY | Retail Sales | 10.3% | - | - | ![]() | ||
| 05/29 | ||||||||
| 07:00 | CHF | UBS Consumption Indicator | 1.22 | - | - | ![]() | ||
| 07:00 | EUR | German Import Prices | 0.7% | - | - | ![]() | ||
| 11:00 | GBP | CBI Realized Sales | -6 | - | - | ![]() | ||




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