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Monday, 2 Jan 2012
Vorausschau für 2012 (Fortsetzung) - die wichtigsten Themenbereiche werden beleuchtet
Während wir uns dem neuen Jahr mit großen Schritten nähern werden wir uns der wichtigsten Themenbereiche für 2012 annehmen.
| EUR/USD | GBP/USD | USD/JPY | USD/CHF | AUD/USD | EUR/GBP | |
| Tagestendenz | ![]() | ![]() | ![]() | ![]() | ![]() | ![]() |
| Wochentendenz | ![]() | ![]() | ![]() | ![]() | ![]() | ![]() |
| Resistance | 1.3072 | 1.5673 | 78.02 | 0.9525 | 1.0258 | 0.8420 |
| 1.3019 | 1.5602 | 77.80 | 0.9470 | 1.0216 | 0.8392 | |
| 1.2959 | 1.5557 | 77.44 | 0.9402 | 1.0172 | 0.8364 | |
| Support | 1.2932 | 1.5511 | 77.30 | 0.9358 | 1.0114 | 0.8337 |
| 1.2900 | 1.5485 | 76.96 | 0.9298 | 1.0065 | 0.8299 | |
| 1.2846 | 1.5369 | 76.85 | 0.9245 | 0.9975 | 0.8265 |
Wirtschafts News
CAD - Lockere Geldmarktpolitik der BoC wirkt sich negativ auf CAD aus
Ein sich verschlechternder weltweiter wirtschaftlicher Hintergrund verheißt nichts Gutes für den CAD. Da die gedrückte Stimmung von Europa nach Kanada übergeschwappt ist, haben Wirtschaftswissenschaftler damit begonnen ihre Prognosen für die Wirtschaftsaussichten Kanadas und für das Bruttoinlandsprodukt nach unten zu revidieren. Das deutet darauf hin, dass die BoC ihre Geldmarktpolitik im 2. Quartal lockern könnte, da die Ereignisse außerhalb Kanadas anfangen die gesamtwirtschaftlichen Aussichten Kanadas zu beeinflussen. Anhaltende Rückgänge bei den Rohstoffpreisen dürften sich ebenfalls negativ auf den Kurs des CAD auswirken. Seitdem er im April einen Spitzenwert verzeichnen konnte ist der Thomson Reuters/Jefferies CRB Commodity Index um 17,8% gesunken. Der Rohölpreis ist gestiegen und schloss zum Jahresende nahe dem Wert von $ 100 pro Barrel, gleichwohl ein Rückgang des Rohölpreises wahrscheinlich die Kursgewinne des CAD limitieren wird. Vielleicht wird sich der CAD in der zweiten Jahreshälfte besser entwickeln, sollten weltweites Wirtschaftswachstum und Risikobereitschaft sich erholen.
GBP - Auch ein AAA Rating wird das Pfund Sterling nicht retten
Das britische Pfund Sterling steckt irgendwie zwischen Baum und Borke. Zum einen verzeichnet das GBP kräftige Zuflüsse aufgrund der europäischen Schuldenkrise. Die Zurückweisung des neuen Abkommens der Eurozone durch den britischen Premierminister David Cameron, wie auch das AAA Rating Großbritanniens unterstützen anhaltende Echtgeldströme. Der Safe-Hafen-Status des GBP wird auch dadurch belegt, dass die Rendite für britische 10-Jahres-Staatsanleihen auf ein Rekordtief unter 2% gesunken ist.
Allerdings schwächelt die britische Konjunktur weiterhin. Die Wirtschaftswachstumsprognosen für 2012 sind sowohl von der Bank of England als auch von der britischen Regierung nach unten revidiert worden. Die BoE erwartet, dass die Inflation in Großbritannien im Laufe des Jahres kräftig zurückgehen wird, wobei sich das Risiko einer Deflation in die britische Wirtschaft einschleichen könnte. Die Umkehr des Preisdrucks scheint eingesetzt zu haben, nachdem die Inflationsrate im September mit 5,2% ihren Höchstwert überschritten hatte. So ist es nahe liegend, dass die BoE im 1. Quartal eine neuerliche Runde quantitativer Lockerungen (QE) einleiten wird, was sich sehr wahrscheinlich negativ auf den Kurs des GBP auswirken wird.
AUD - Leitzinsunterschiede wirken sich auf den Kurs des AUD aus
Trotz des Rückgangs bei den Rohstoffpreisen bevorzugen Investoren weiterhin Rohstoff-Währungen. Seitdem er im April einen Spitzenwert verzeichnen konnte ist der Thomson Reuters/Jefferies CRB Commodity Index um 17,8% gesunken, während die AUD/USD-Paarung einen Rückgang um nur 7% verzeichnete. Dem schwachen Rückgang des Kurses der AUD/USD-Paarung liegen auch die europäische Schuldenkrise und die nachlassende chinesische Konjunktur zugrunde. Folglich dürfen wir annehmen, dass Investoren den AUD weiterhin aufgrund der Leitzinsunterschiede und vielleicht auch wegen Australiens AAA Rating kaufen.
Die RBA hat den Leitzinssatz zwar in ihren beiden vorangegangenen Treffen gesenkt, allerdings liegt er mit 4,25% immer noch um 175 Basispunkte über der nächsten G-10-Währung, dem NZD mit 2,50%. Die Leitzinsunterschiede sind immer noch recht bemerkenswert. Während eine Fortsetzung der europäischen Schuldenkrise sich negativ auf den höhere Erträge erzielenden AUD auswirken dürfte, könnte bei einer positiven Stimmung an den Märkten eine Rückkehr von Carry Trades dem AUD weitere Unterstützung erteilen.
Gold - Gold ist keine Safe-Hafen-Anlage
Wenn es im vergangenen Jahr zwei Dinge gibt, die Investoren gelernt haben, so ist es, dass der Mittlere Osten eine Brutstätte für Instabilität und das Gold keine Safe-Hafen-Anlage ist. Seit er im September seinen höchsten Stand verzeichnete ist der Goldpreis um 18% gefallen. Die Aussichten für Gold können mit den Erwartungen für die Eurozone gekoppelt werden. Sollten Investoren anfangen sich dem EUR gegenüber mehr zurückhaltend zu verhalten, könnte auch der Rohölpreis darunter leiden. Es sollte auch vermerkt werden, dass der Goldpreis seinen langfristigen Aufwärtstrend vom Oktober 2008 durchbrochen hat.
Technische News
EUR/USD
Die technischen Indikatoren zeigen, dass die Paarung in dieser Woche eine Aufwärtskorrektur verzeichnen dürfte. Der Relative Strength Index auf dem Wochen-Chart ist in den überverkauften Bereich eingetreten, während sich beim Slow Stochastic auf dem gleichen Chart ein Aufwärtstrend gebildet hat. Sich einem langfristigen Aufwärtstrend anzuschließen dürfte eine kluge Entscheidung sein.
GBP/USD
Die meisten Langzeit-Indikatoren zeigen, dass sich die Paarung im neutralen Bereich bewegt, was bedeutet, dass in dieser Woche keine größeren Marktbewegungen zu erwarten sind. Gleichwohl bewegt sich der Williams Percent Range auf dem Wochen-Chart langsam in den überverkauften Bereich. Sollte der Indikator unter den Wert von -90 sinken, könnte das ein Zeichen für Händler sein eine Long-Position einzugehen.
USD/JPY
Nach dem rückläufigen Trend der vergangenen Woche zeigen die technischen Indikatoren nun, dass die USD/JPY-Paarung diese Woche für eine Aufwärtskorrektur fällig sein dürfte. Die Tages-Chart-Indikatoren wie der Relative Strength Index und der Slow Stochastic zeigen, dass sich die Paarung im überverkauften Bereich bewegt. Zu kaufen dürfte sich in dieser Woche als kluge Vorgehensweise erweisen.
USD/CHF
Nach der leichten Aufwärtsbewegung die die USD/CHF-Paarung in der letzten Woche verzeichnete zeigen die technischen Indikatoren nun, dass sich die Paarung in den kommenden Tagen rückläufig verhalten dürfte. Der Williams Percent Range auf dem Tages-Chart bewegt sich langsam in Richtung des Werts von -20. Sollte er diesen Wert überschreiten, dürfte das ein Zeichen dafür sein, dass der Paarung eine Abwärtskorrektur bevorsteht. Händler sind gut beraten das Tages- und Wochen-Chart für weitere Anzeichen einer rückläufigen Bewegung im Auge zu behalten.
Die Wild-Card
GBP/AUD
Die technischen Indikatoren weisen darauf hin, dass diese Paarung beim heutigen Handel eine Aufwärtskorrektur erfahren dürfte. Der Relative Strength Index auf dem 8-Stunden-Chart ist in den überverkauften Bereich abgesunken, während der Williams Percent Range auf dem Tages-Chart sich derzeit um den Wert von -90 bewegt. Forex-Händler sollten erwägen heute eine Long-Position einzugehen, bevor die obere Grenze der Handelsspanne erreicht ist. forex
| # | Zeit | $€£¥ | Ereignis | Zeit | Vor | Pro | Akt | Wich |
|---|---|---|---|---|---|---|---|---|
| 05/28 | ||||||||
| 00:30 | JPY | Household Spending | 3.4% | - | - | ![]() | ||
| 00:30 | JPY | Unemployment Rate | 4.5% | - | - | ![]() | ||
| 00:50 | JPY | Retail Sales | 10.3% | - | - | ![]() | ||
| 05/29 | ||||||||
| 07:00 | CHF | UBS Consumption Indicator | 1.22 | - | - | ![]() | ||
| 07:00 | EUR | German Import Prices | 0.7% | - | - | ![]() | ||
| 11:00 | GBP | CBI Realized Sales | -6 | - | - | ![]() | ||



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