| Devisen News Center | | | Devisen News Archiv | | |
|
Wednesday, 7 Sep 2011
Weltweite Leitzinssätze stehen diese Woche im Fokus
Da sich die meisten Händler heute auf die bevorstehende Leitzinsentscheidung der kanadischen Zentralbank (BOC) fokussieren ist wahrscheinlich beim frühen Handel mit erhöhter Liquidität zu rechnen. Die Bank of Japan (BOJ) wird ebenfalls ihre Leitzinsentscheidung bekannt geben, und es wird davon ausgegangen, dass beide Zentralbanken keine Änderungen ihrer Geldmarktpolitik vornehmen werden. Die Leitzinssätze stehen diese Woche im Fokus, und Händler sind gut beraten die entsprechenden Bekanntgaben mit den nachfolgenden Bank-Statements aufmerksam zu verfolgen.
| EUR/USD | GBP/USD | USD/JPY | USD/CHF | AUD/USD | EUR/GBP | |
| Tagestendenz | ![]() | ![]() | ![]() | ![]() | ![]() | ![]() |
| Wochentendenz | ![]() | ![]() | ![]() | ![]() | ![]() | ![]() |
| Resistance | 1.4700 | 1.6450 | 81.50 | 0.9340 | 1.1080 | 0.9080 |
| 1.4550 | 1.6200 | 80.20 | 0.8950 | 1.0800 | 0.8915 | |
| 1.4315 | 1.6000 | 78.50 | 0.8765 | 1.0625 | 0.8815 | |
| Support | 1.3980 | 1.5780 | 75.94 | 0.8550 | 1.0315 | 0.8700 |
| 1.3835 | 1.5650 | 0.8240 | 0.9925 | 0.8600 | ||
| 1.3750 | 1.5350 | 0.7710 | 0.9700 | 0.8530 |
Wirtschafts News
USD - US Dollar verzeichnet unterschiedliche Ergebnisse während diese Woche verschiedene Leitzinsentscheidungen anstehen
Der US Dollar (USD) handelte am Dienstag leicht rückläufig, als Investoren nach dem gesetzlichen Feiertag am Montag wieder in das Marktgeschehen eingriffen. Eine plötzliche Welle der Risikofreudigkeit scheint den Dollarkurs gedrückt zu haben, nachdem die Schweizer Nationalbank (SNB) einen Mindestkurs des CHF von 1,20 zum EUR verkündet hatte. Erhöhte Stabilität führte zu einigen Kursverlusten beim USD, während Händler sich nach höhere Erträge erzielenden Anlagewerten umsahen.
Die gestrigen Daten des amerikanischen Fertigungssektors zeigten einen Aufschwung gegenüber dem Vormonat. Allerdings hatte das kaum Einfluss auf die Devisenmärkte, obwohl langfristig gesehen eine Wirkung auf die amerikanischen Kapitalmärkte nicht ausgeschlossen werden kann. Generell wird davon ausgegangen, dass im dritten Quartal die Fertigungsdaten einen moderaten Rückgang verzeichnen werden, da die meisten Indikatoren auf sinkende Nachfrage hinweisen.
Heute werden nur wenige Wirtschaftspublikationen aus den USA erwartet, so dass sich die meisten Nachrichten auf die bevorstehende Leitzinsentscheidung der kanadischen Zentralbank (BOC) fokussieren. Wahrscheinlich darf beim frühen Handel mit erhöhter Liquidität gerechnet werden, da die Bank of Japan (BOJ) ebenfalls ihre Leitzinsentscheidung bekannt geben wird, und es wird davon ausgegangen, dass beide Zentralbanken keine Änderungen ihrer Geldmarktpolitik vornehmen werden. Die Leitzinssätze stehen diese Woche im Fokus, und Händler sind gut beraten die entsprechenden Bekanntgaben mit den nachfolgenden Bank-Statements aufmerksam zu verfolgen.
GBP - GBP handelt mit Aufwärtstendenz während Europa schwächelt
Es wird angenommen, dass im Vorfeld einer Reihe von Berichten über den britischen Fertigungs-, Wohnungsmarkt- und Dienstleistungssektor das britische Pfund Sterling (GBP) in dieser Woche bullische Ergebnisse verzeichnen wird. Zum US Dollar (USD) zeigte das GBP bereits Aufwärtstendenz trotz des bullischen Verhaltens des Dollar zu seinen anderen Währungsrivalen.
Händler suchen nach Wegen die neuerliche Risikovermeidung bei der fortgesetzten Schwäche an den Weltmärkten im Gleichgewicht zu halten. Die momentan leicht pessimistische Grundstimmung gegen Investitionen in den US Dollar lässt viele Investoren sehr vorsichtig agieren. Eine bedrängte Eurozone, die sich inmitten Unruhen in seinen Randstaaten der Rückläufigkeit an den Märkten erwehren muss, scheint an den Devisenmärkten an Boden zu verlieren, während Safe-Hafen-Anlagen wie der Schweizer Franken (CHF) und der japanische Yen (JPY) Gewinne verzeichnen können. Allerdings dürfte die Festlegung des Mindestkurs des CHF bei 1,20 zum Euro in den nächsten Tagen Auswirkungen zeigen.
Die Stimmung in der Eurozone hat sich ins Negative gekehrt, und viele Analysten und Wirtschaftswissenschaftler erwarten, dass sich Händler in dieser Woche Richtung Sicherheit orientieren werden. Großbritannien scheint allerdings einen um einiges besseren Quartalsabschluss aufweisen zu können als seine südlichen Nachbarn. Da die Woche über wichtige Leitzinsentscheidungen erwartet werden, sind die Staaten die am ehesten profitieren könnten diejenigen, deren Geldmarktpolitik am stabilsten erscheint, wie beispielsweise Großbritannien. Folglich könnte das Pfund Sterling in dieser Woche eine Aufwärtsbewegung verzeichnen.
JPY - Bekanntgabe des japanischen Leitzinssatzes steht bevor
Der japanische Yen (JPY) handelte heute Morgen zu den meisten anderen Währungen leicht im Minus, während sein Status als internationaler Safe-Hafen durch eine bevorstehende Intervention seitens der Bank of Japan (BOJ) gefordert wurde. Da er an die internationale Risikostimmungslage gebunden ist verzeichnete der Yen einen Aufschwung während einer Phase als Abwendungen von höhere Erträge erzielenden Anlagen auffällig waren. Der JPY hatte in letzter Zeit mehrere solcher Phasen durchgemacht.
Allerdings verursachen die jüngsten Bewegungen des Yen auch Bedenken, da viele Spekulanten eine neuerliche Intervention seitens der BOJ erwarten. Da die Leitzinsentscheidung heute Morgen bekannt gegeben wird warten Händler erst einmal ab, was die BOJ tun wird. Ein starker Yen bringt Vorteile für die Kaufkraft der Inselwirtschaft mit sich, doch deren Abhängigkeit von Exporten lässt einen starken Yen für langfristiges Wachstum in Japans derzeitigem Finanz-Model unvorteilhaft erscheinen. Da die japanische Währung weiterhin Aufwärtstendenz aufweist, baut sich mehr und mehr Druck auf die japanische Zentralbank auf die Stärke des Yen zu beschneiden.
Rohöl - Inmitten Unruhe an den Märkten bleibt der Rohölpreis stabil
Der Rohölpreis blieb am Dienstag stabil als es an den weltweiten Aktienmärkten aufgrund von Berichten dass mehrere Zentralbanken vorhaben geldmarktpolitische Maßnahmen zu ergreifen, zu einem leichten Aufwärtsknick kam. Die Wirtschaftsdaten der vergangenen Woche aus Europa und den USA ließen viele Investoren Zuflucht bei Safe-Hafen-Anlagen suchen, da viele Berichte einen überraschenden Abwärtsknick beim Wachstum der weltweiten Industrieproduktion und bei den Verbraucherausgaben nahe legten.
Ein erwarteter Einbruch der Dollarkurse, aufgrund der risikosensiblen Stimmungslage in dieser Woche, führte dazu, dass viele Investoren ihre Long-Positionen mit physischen Anlagewerten auffüllten. Da es aber nicht zu größeren Kursverlusten beim USD kam, hielt sich der Rohölpreis stabil. Sollte sich die Stimmungslage beim Rohöl in dieser Woche weiterhin abflachen, könnte der Rohölpreis einen Punkt erreichen, bei dem es zur Wochenmitte hin zu erheblichen Preisschwankungen kommen wird.
Technische News
EUR/USD
Die Kerze der vergangenen Woche verdeutlichte zwei wichtige Punkte: zum einen die Unfähigkeit des EUR Kaufgebote über dem Wert von 1,4500 zu erhalten und die Bildung einer außen liegenden Tages-Tief-Kerzen-Formation zum Handelsschluss. So findet sich der Haupt-Unterstützungswert bei 1,4100, dem Wert bei dem das Tief vom 11. August mit der 61% Fibonacci Rückführung der Juli-August-Bewegung übereinstimmt. Der andere Schlüsselwert ist die steigende Trendlinie vom Mai-Tief in 2010, die bei 1,3975 ins Spiel kommt. Andererseits findet sich Widerstand beim Eröffnungskurs dieser Woche von 1,4180, gefolgt von 1,4325 und dem Hoch der vergangenen Woche von 1,4550.
GBP/USD
Die GBP/USD-Paarung zeigt sich beim Slow Stochastic auf dem Monats-, Wochen- und Tages-Chart rückläufig, während sich der Kurs dem wichtigen Unterstützungswert von 1,6110 annähert, bei dem der 200-Tage-Bewegungsdurchschnitt mit dem Tief vom 11. August übereinstimmt. Ein Durchbruch hier könnte die Tür zum Wert von 1,6000 öffnen mit zusätzlicher Unterstützung nach unten bei 1,5780. Andererseits bildet das Hoch vom vergangenen Donnerstag/Freitag bei 1,6250 ersten Widerstand, gefolgt von 1,6450 und 1,6615.
USD/JPY
Der JPY fand eine Basis bei 76,40 und war nicht in der Lage sich unter das Rekordtief von 75,94 vom August zu bewegen. Der Slow Stochastic auf dem Wochen- und Tages-Chart weist zwar aufwärts, doch auf dem Monats-Chart zeigt er nach wie vor Abwärtstendenz. Erster Widerstand findet sich bei 77,70, gefolgt vom Post-Interventions-Hoch von 80,20 und letztlich bei 81,30, von der in 2007 abfallenden Trendlinie.
USD/CHF
Der Anstieg dieser Paarung erreichte nicht ganz den Widerstandswert von 0,8275, setzte den lang anhaltenden Abwärtstrend vehement fort und sank bis auf 0,7710, um sich dann wieder leicht zu erholen. Es gibt zwei Werte, die aus der Aufwärtsbewegung im August hervorstechen: 0,7650 bei der 50% Fibonacci Rückführung und 0,7510 bei der 61% Rückführung.
Die Wild-Card
AUD/NZD
Vor dem Hintergrund eines sehr viel kämpferischen als erwarteten Leitzinsstatement der RBA und einem stärker als prognostizierten Bruttoinlandsprodukt zeigte sich der AUD zum NZD äußerst stark und stieg mit 1.2560 über die Halslinie der umgekehrten Kopf-Schulter-Formation dieser Paarung. Forex-Händlern zeigt sich eine maßvolle Bewegung von rund 400 Pips wenn man auf der Chart-Formation den Abstand des August-Tiefs zur oberen Halslinie misst. Widerstand findet sich bei 1,300 sowie 1,3180 von den Tiefs im Februar und Juni. forex
| # | Zeit | $€£¥ | Ereignis | Zeit | Vor | Pro | Akt | Wich |
|---|---|---|---|---|---|---|---|---|
| 05/28 | ||||||||
| 00:30 | JPY | Household Spending | 3.4% | - | - | ![]() | ||
| 00:30 | JPY | Unemployment Rate | 4.5% | - | - | ![]() | ||
| 00:50 | JPY | Retail Sales | 10.3% | - | - | ![]() | ||
| 05/29 | ||||||||
| 07:00 | CHF | UBS Consumption Indicator | 1.22 | - | - | ![]() | ||
| 07:00 | EUR | German Import Prices | 0.7% | - | - | ![]() | ||
| 11:00 | GBP | CBI Realized Sales | -6 | - | - | ![]() | ||




Events zum Google Kalender hinzufügen
Alles markieren
Markierung aufheben
Drucken
Household Spending







