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Tuesday, 10 Aug 2010
Wichtigstes Ereignis für heutige Märkte: US-Leitzinsentscheid
Die US-Notenbank Federal Reserve dürfte ihren Leitzins weiterhin auf dem Rekordtief von nahe null Prozent halten, so Experten. Der Offenmarktausschuss, der Rat der US-Notenbank, wird mit seiner Bekanntgabe eine Einschätzung der aktuellen Wirtschaftslage der weltgrößten Volkswirtschaft liefern. Vor allem werden Konjunkturaussichten bereitgestellt, die voraussichtlich den kurzfristigen USD-Trend bestimmen werden.
| EUR/USD | GBP/USD | USD/JPY | USD/CHF | AUD/USD | EUR/GBP | |
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| Wochentendenz | ![]() | ![]() | ![]() | ![]() | ![]() | ![]() |
| Resistance | 1.3245 | 1.5915 | 86.85 | 1.0635 | 0.9220 | 0.8435 |
| 1.3205 | 1.5880 | 86.40 | 1.0600 | 0.9185 | 0.8390 | |
| 1.3175 | 1.5845 | 86.05 | 1.0575 | 0.9150 | 0.8350 | |
| Support | 1.3100 | 1.5775 | 85.50 | 1.0505 | 0.9085 | 0.8085 |
| 1.3070 | 1.5740 | 85.15 | 1.0480 | 0.9050 | 0.8040 | |
| 1.3020 | 1.5700 | 84.85 | 1.0430 | 0.9020 | 0.8000 |
Wirtschafts News
USD - Dollar gewinnt gegen Hauptwährungen vor Zinsentscheid der Fed
Am Montag schloss der US-Dollar im Vorfeld des für heute erwarteten Leitzinsentscheids der US-Notenbank Federal Reserve fester gegenüber einigen Hauptwährungen. Demzufolge kletterte der Greenback gegen den EUR um 0,4% auf 1,3190, während das Britische Pfund Sterling 0,5% auf 1,5830 zum USD verlor. Eine ähnliche Kursentwicklung konnte gegenüber dem Japanischen Yen beobachten werden. USD/JPY notierte bei 85,95.
Marktteilnehmer richten ihre Handelsstrategien zunehmend an Fundamentaldaten und kurzfristigen Zinssätzen aus. Diese Entwicklung könnte dem USD in den kommenden Monaten den Glanz nehmen. Ein starker US-Dollar würde die US-Währung für internationale Anleger interessant machen, insbesondere hinsichtlich amerikanischer Staatsanleihen, über die zum Teil das hohe Staatsdefizit der USA finanziert wird. Andererseits wird das Gewinnwachstum von Unternehmen mit internationalem Vertrieb gebremst, wenn sich die Ausfuhr verteuert.
Wichtigste Veröffentlichung heute: 20:15 Uhr US-Offenmarktausschuss der Notenbank (FOMC), Ergebnis der Sitzung zum Fed-Funds-Zielsatz. Die US-Notenbank Federal Reserve dürfte ihren Leitzins weiterhin auf dem Rekordtief von nahe null Prozent halten, so Experten. Der Offenmarktausschuss, der Rat der US-Notenbank, wird mit seiner Bekanntgabe eine Einschätzung der aktuellen Wirtschaftslage der weltgrößten Volkswirtschaft liefern. Vor allem werden Konjunkturaussichten bereitgestellt, die voraussichtlich den kurzfristigen USD-Trend bestimmen werden.
EUR - Uneinheitlicher Handel für Euro gegen Hauptwährungen
Die europäische Einheitswährung beendete den gestrigen Handel bei uneinheitlichen Tendenzen gegenüber den übrigen Hauptwährungen. Dabei handelte der Euro überwiegend unverändert gegen den GBP und notierte hier um die Marke von 0,8320. Gegen den AUD wiederum verlor der EUR deutlich an Boden und rutschte um über 50 Punkte ab, um bei 1,4450 zu notieren.
Ein wichtiger Indikator aus der Eurozone waren gestern die aktuelle Zahlen zu Deutschlands Leistungsbilanz. Deutschland, Europas stärkste Wirtschaftszone, spielt eine entscheidende Rolle im europäischen Raum. Dementsprechend stark sind die Auswirkungen deutscher Konjunkturzahlen in der Regel auf den EUR. Laut Statistischem Bundesamt sind die deutschen Exporte im Juni 2010 im Vorjahresvergleich deutlich gestiegen. Ausgeführt wurden Waren im Wert von 86,5 Mrd. Euro, eingeführt Waren im Wert von 72,4 Mrd. Euro. Im Vormonatsvergleich stiegen die Ausfuhren um 3,8%, während die Einfuhren um 1,9% zunahmen. Der Außenhandelsbilanzüberschuss lag im Juni 2010 bei 12,3 Mrd. Euro.
Wichtigster Indikator aus der Eurozone heute sind die aktuellen Zahlen zur Industrieproduktion Frankreichs. Experten erwarten ein rückläufiges Ergebnis im Vergleich zur Vormessung. Anleger sollten ihr Augenmerk heute insbesondere auf diese Veröffentlichungen richten. Übertrifft das Resultat die Erwartungen, könnte dies den EUR kurzfristig in die Höhe treiben.
JPY - JPY verliert gegen Währungskorb
Am gestrigen Montag wertete Japans Yen gegen die meisten Hauptwährungen ab. Die deutlichsten Kursverluste verzeichnete der JPY dabei gegen den US-Dollar. Das Währungspaar USD/JPY zog um rund 60 Punkte an. Auch gegenüber Pfund Sterling und EUR gab der japanische Yen nach.
Heute nehmen die japanischen Märkte kräftig Einfluss auf den JYP - Japan veröffentlicht die Overnight Call Rate, den aktuellen Leitzinssatz für Übernachtkredite an Finanzinstitutionen.
Japans Zinsrate wird voraussichtlich unverändert bleiben, Anleger sollten jedoch auf die dem Entscheid folgende Pressekonferenz der Bank of Japan achten, um Prognosen für Japans wirtschaftliche Zukunft zu erfahren. Einige Anleger gehen davon aus, dass ein zinsbullischer Konjunkturausblick der Notenbank, ein Anzeichen für ein rosigeres Finanzklima in Japan sein könnte. Andere wiederum hoffen auf weltweite Konjunkturprogramme, denn erst wenn sich die Konjunktur in den Vereinigten Staaten und China erholt, kann auch die japanische Wirtschaft wieder aufatmen. Japan hängt nach wie vor wesentlich vom Export ab.
Rohöl - Ölpreise steigen über $81 pro Barrel
Erneut sind die Ölpreise am Montag gestiegen. Ein Barrel der US-Referenzsorte WTI zur Auslieferung im September kostete $81,49 und somit $0,79 mehr als noch vor dem Wochenende. Der Preis für ein Barrel der Nordseesorte Brent stieg um $0,94 auf $81,50.
Rohöl wird, wie viele andere Rohstoffe auch, in US-Dollar bepreist, so dass diese für Investoren günstiger werden, sobald die US-amerikanische Währung nachgibt. Die Abschaffung des USD als Verrechnungseinheit für den weltweit führenden Rohstoff, die wiederholt in den vergangenen Monaten Gesprächsthema war, könnte fatale Auswirkungen auf die US-amerikanische Währung haben.
Voraussichtlich wird der Zinsentscheid der US-Notenbank Federal Reserve heute die nächsten Tendenzen für Rohöl bestimmen.
Technische News
EUR/USD
Der jüngste Abwärtstrend dieses Paares lässt bei vielen Indikatoren eine bevorstehende Preiskorrektur erkennen. Der Slow Stochastic der Stunden- und 4-Stunden-Chart hat bereits mehrmals aufwärts gekreuzt, was signalisiert, dass die nächste Bewegung eine aufwärts gerichtete sein wird. Der RSI der Stunden-Chart bewegt sich im überverkauften Bereich und weist somit auf zusätzlichen Aufwärtsdruck hin. Bei eng gesetzten Stopps zu kaufen, könnte sich heute als richtig erweisen.
GBP/USD
Unmittelbare kurzfristige Bewegungen scheinen auf eine aufwärts gerichtete Preiskorrektur hinzudeuten. Langfristig gibt es jedoch Anzeichen für eine anhaltende Abwärtsbewegung. Der Tages- und Wochen-RSI scheint in den überkauften Bereich gedreht zu haben und ist abwärts ausgerichtet. Darüber hinaus wird deutlich, dass der Slow Stochastic auf der Wochen-Chart abwärts kreuzt. Der rückläufige Durchbruch hat ein Abwärtsmomentum geschaffen. Anleger sollten zunächst abwarten, ob sich die zinsbullische Handelsspanne umkehrt wird, bevor sie bei diesem Paar auf fallende Kurse setzen.
USD/JPY
Ein Großteil der Indikatoren dieses Währungspaares bewegt sich aktuell in neutralen Bereichen. Slow Stochastic und RSI auf der Stunden-Chart verdeutlichen eine Abwärtsbewegung, diese fällt jedoch nicht bedeutend aus. Der Slow Stochastic der 4-Stunden-Chart wiederum hat gerade abwärts gekreuzt, was bedeutet, dass sich bei diesem Paar heute weitere Abwärtsbewegungen ergeben können.
USD/CHF
Aufgrund des jüngsten Aufwärtstrends zeigen viele Kurzzeit-Indikatoren nun eine bevorstehende Kurskorrektur an. Der Slow Stochastic der Stunden- und 4-Stunden-Chart hat hier wiederholt abwärts gekreuzt, ein Zeichen für genau eine solche Kurskorrektur nach unten. Der RSI der Stunden-Chart hat sich deutlich im überkauften Bereich eingefunden. Bei eng gesetzten Stopps zu verkaufen, könnte sich heute lohnen.
Die Wild-Card
USD/ZAR
Dieses Paar bewegt sich seit Jahresmitte 2009 bereits innerhalb einer flachen Handelsspanne zwischen 7,2500 und 8,0000. Mittlerweile bewegt sich USD/ZAR im unteren Bereich der Spanne um die Marke von 7,2500. Ein Großteil der Kurz- und Langzeit-Indikatoren deutet auf eine bevorstehende Kurskorrektur nach oben. Auf der Tages-Chart schwankt der RSI im überverkauften Bereich. Der Slow Stochastic der Wochen-Chart steht kurz davor aufwärts zu kreuzen. Forex -Anlegern könnte sich eine gute Gelegenheit bieten, von diesem vermeintlichen Trendumschwung zu profitieren und jetzt bei einem äußerst günstigen Kurspreis einzusteigen.
| # | Zeit | $€£¥ | Ereignis | Zeit | Vor | Pro | Akt | Wich |
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| 05/28 | ||||||||
| 00:30 | JPY | Household Spending | 3.4% | - | - | ![]() | ||
| 00:30 | JPY | Unemployment Rate | 4.5% | - | - | ![]() | ||
| 00:50 | JPY | Retail Sales | 10.3% | - | - | ![]() | ||
| 05/29 | ||||||||
| 07:00 | CHF | UBS Consumption Indicator | 1.22 | - | - | ![]() | ||
| 07:00 | EUR | German Import Prices | 0.7% | - | - | ![]() | ||
| 11:00 | GBP | CBI Realized Sales | -6 | - | - | ![]() | ||




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