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Friday, 11 Feb 2011
Wiederauflebende Schuldensorgen belasten Eurozone
Bedenken, dass die Staaten der Eurozone nicht genug unternehmen würden um die Schuldenlage der Region zu bewältigen, veranlasste viele Händler sich von europäischen Anlagen zurückzuziehen und sich nach sichereren Investments umzusehen. Bis dato ist der Kursrückgang zwar relativ gering, doch könnten zusätzliche negative Daten die Gemeinschaftswährung weiter unter Druck setzen, sollten nicht bald Maßnahmen ergriffen werden um das Verbrauchervertrauen zu stärken.
| EUR/USD | GBP/USD | USD/JPY | USD/CHF | AUD/USD | EUR/GBP | |
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| Wochentendenz | ![]() | ![]() | ![]() | ![]() | ![]() | ![]() |
| Resistance | 1.3650 | 1.6140 | 84.30 | 0.9770 | 1.0055 | 0.8530 |
| 1.3630 | 1.6120 | 84.10 | 0.9750 | 1.0035 | 0.8510 | |
| 1.3600 | 1.6090 | 83.80 | 0.9720 | 1.0005 | 0.8480 | |
| Support | 1.3540 | 1.6030 | 83.20 | 0.9660 | 0.9945 | 0.8420 |
| 1.3510 | 1.6000 | 82.90 | 0.9630 | 0.9915 | 0.8390 | |
| 1.3490 | 1.5980 | 82.70 | 0.9610 | 0.9895 | 0.8370 |
Wirtschafts News
USD - USD im Anstieg da Investoren sich vom Schuldengeplagten Europa abwenden
Der US Dollar verzeichnete gestern eine allgemeine Korrektur seiner jüngsten Kursverluste, als Anzeichen positiven Wachstums Anlegern genügend Grund gab in den Dollar zu investieren. Gleichzeitig erlebte die Eurozone ein Wiederaufleben der Sorgen hinsichtlich der Schuldenlage, was viele Händler veranlasste sich von europäischen Anlagen zurückzuziehen und bei Safe-Hafen-Währungen, wie dem USD, Zuflucht zu suchen.
Folglich stieg der Dollarkurs im Vergleich zu seinen europäischen Gegenstücken. Die EUR/USD-Paarung sank von seinem Tages-Hoch von 1,3620 auf den derzeitigen Wert von um die 1,3590. Die USD/JPY-Paarung verzeichnete Aufwärtstendenz und stieg in den vergangenen zehn Tagen von 81,30 auf 83,35. Auch bei der GBP/USD-Paarung machte der Dollar Boden gut und fiel auf 1,6070 nachdem er zuvor beim späten europäischen Handel bis auf 1,6136 gestiegen war.
Für heute wird erwartet, dass die Daten der US Handelsbilanz und der Bericht über das Verbrauchervertrauen der Universität Michigan gemischte Ergebnisse für den Dollar mit sich bringen. Die Handelsbilanz könnte eine Ausweitung des Defizits aufweisen, was kurz vor heutigem Börsenschluss zu einer leichten Kurskorrektur beim USD führen dürfte. Es wird jedoch erwartet, dass der Bericht über das Verbrauchervertrauen zunehmenden Optimismus reflektieren wird, was dazu beitragen dürfte, dass der USD seinen gegenwärtigen Aufwärtstrend beibehält.
EUR - EUR trägt schwer am Wiederaufleben der Schuldensorgen
Ein Wiederaufleben der europäischen Schuldensorgen traf gestern die 17-Nationen-Währung und ließ den EUR-Kurs im Vergleich zu den meisten seiner Währungspartner zurückgehen. Die EUR/USD-Paarung fiel unter den Wert von 1,3590 und EUR/GBP erzielte 0,8435 bevor die Kursverluste heute beim frühen asiatischen Börsengang ausgeglichen wurden.
Bedenken, dass die Staaten der Eurozone nicht genug unternehmen würden um die Schuldenlage der Region zu bewältigen, veranlasste viele Händler sich von europäischen Anlagen zurückzuziehen und sich nach sichereren Investments umzusehen. Bis dato ist der Kursrückgang zwar relativ gering, doch könnten zusätzliche negative Daten die Gemeinschaftswährung weiter unter Druck setzen, sollten nicht bald Maßnahmen ergriffen werden um das Verbrauchervertrauen zu stärken.
Die Eurozone wird auf dem heutigen Wirtschaftskalender größtenteils nicht vertreten sein. Eine Ausnahme ist der französische Arbeitsmarktbericht, der verhaltenes Wachstum beim französischen Beschäftigungssektor aufzeigen könnte, was der Zuversicht von Investoren ein wenig unter die Arme greifen dürfte. Diese Daten werden allerdings nicht genug Gewicht haben um die Entwicklung beim EUR nachhaltig zu beeinträchtigen, doch könnten sie dazu beitragen weiteren Rückgang aufzuhalten.
JPY - Japanischer Yen verzeichnet tiefsten Stand seit 1 Monat zum US Dollar
Aus den unterschiedlichsten Gründen musste der japanische Yen in dieser Woche Kursrückgänge zu den meisten seiner Währungsrivalen hinnehmen. Einer der Gründe ist die neuerliche Hinwendung zu riskanteren Anlagewerten. Der Yen verzeichnete den tiefsten Stand seit 1 Monat zum US Dollar und fiel auf 83,35 beim heutigen frühen asiatischen Handel.
Da wegen des Nationalfeiertags die japanischen Banken am heutigen Freitag geschlossen bleiben wird der Yen bei den Marktbestimmenden Ereignissen keine Rolle spielen. Die Triebfeder beim Marktgeschehen dürfte in den USA zu finden sein, da Investoren sich auf die Veröffentlichung des Berichts über das Verbrauchervertrauen der Universität Michigan vorbereiten. Sollte der Dollar weiter steigen, könnte das angesichts der jüngsten Marktentwicklung auf dem Rücken des Yen erfolgen.
Rohöl - Rohölpreis stabil um den Wert von $ 87 pro Barrel
Der sinkende Rohölpreis hat sich seit vergangenem Freitag in den letzten Tagen nivelliert. Die Spitzenwerte beim Rohölpreis haben in den vergangenen Wochen bei vielen Händlern Bedenken hinsichtlich einer Abschwächung der weltweiten Konjunkturbelebung aufkommen lassen. Grundlegende Daten scheinen einen Anstieg beim Rohölpreis zu unterstützen, doch ist dieses offensichtlich nicht der Fall.
Es scheint als hätten der gestrige Anstieg des Dollarkurses, sowie die allgemeine Unsicherheit hinsichtlich der Wachstumsraten in einer Anzahl Erdöl konsumierender Staaten, dazu beigetragen die Nachfrage nach Öl zu dämpfen, was das Angebot hat steigen lassen. Eine weitere Erklärung könnten die heftigen Winterstürme in Nordamerika sein, die für eine temporäre Pause beim Rohölverbrauch sorgen, da die Menschen wegen der widrigen Wetterbedingungen weniger reisen.
Gleichwohl, es scheint als würde der Rohölpreis zum Wochenschluss weiter im Abstieg begriffen sein, doch wird spekuliert, dass in der kommenden Woche wieder ein nicht unerheblicher Preisanstieg bevorsteht.
Technische News
EUR/USD
Beim Slow Stochastic auf dem Wochen-Chart zeigt sich ein neuerlicher rückläufiger Cross, was auf eine bevorstehende Abwärtsbewegung vor dem Wochenschluss hindeutet. Ein ähnlicher rückläufiger Cross beim MACD auf dem Tages-Chart bestätigt diese Annahme. Zu verkaufen könnte heute eine kluge Entscheidung sein.
GBP/USD
Das kräftige Gefälle des Slow Stochastic auf dem Tages-Chart lässt auf ein zunehmendes rückläufiges Momentum bei dieser Paarung schließen. Die neuerlichen Crosse beim Slow Stochastic auf dem Wochen-Chart und dem MACD auf dem Tages-Chart bestätigen diese Annahme. Zu verkaufen könnte eine bevorzugte Vorgehensweise sein.
USD/JPY
Die kräftigen Spitzen dieser Paarung auf den Langzeit-Charts scheinen den Slow Stochastic auf dem Tages-Chart tief in den überkauften Bereich gedrückt zu haben und bereiten die neuerliche Bildung eines rückläufigen Crosses vor. Jedoch weisen die Langzeit-Indikatoren entweder auf Neutralität oder auf bevorstehende Aufwärtstendenz hin. Es scheint, als könnte das Paar den Widerstandswert bei 83,50 durchbrechen und weiter ansteigen bis zusätzliche technische Daten eine korrigierende Zurückführung auf seinen jüngsten Kursanstieg verursachen.
USD/CHF
Der MACD auf dem Tages-Chart zeigt für diese Paarung ein neuerliches zinsbullisches Cross und eine ansteigende Kursentwicklung, was auf einen bevorstehenden Kursanstieg des USD zum Schweizer Franken hinweist. Die Aufwärts-Kursentwicklung beim Slow Stochastic und dem RSI auf dem Wochen-Chart bestätigen diese Annahme. Zu kaufen könnte sich heute als klügere Wahl herausstellen.
Die Wild-Card
EUR/CHF
Die Indikatoren dieser Paarung scheinen kräftige abwärts korrigierende Signale zu vermitteln. Der Slow Stochastic auf dem Tages- und dem Wochen-Chart zeigt bevorstehende und neuerliche rückläufige Crosse, was die bevorstehende Abwärtsbewegung dieser Paarung unterstreicht. Der MACD auf dem Tages-Chart zeigt einen rückläufigen Cross weit über der 0,0 Linie, was die Annahme bestätigt, Forex
| # | Zeit | $€£¥ | Ereignis | Zeit | Vor | Pro | Akt | Wich |
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| 05/28 | ||||||||
| 00:30 | JPY | Household Spending | 3.4% | - | - | ![]() | ||
| 00:30 | JPY | Unemployment Rate | 4.5% | - | - | ![]() | ||
| 00:50 | JPY | Retail Sales | 10.3% | - | - | ![]() | ||
| 05/29 | ||||||||
| 07:00 | CHF | UBS Consumption Indicator | 1.22 | - | - | ![]() | ||
| 07:00 | EUR | German Import Prices | 0.7% | - | - | ![]() | ||
| 11:00 | GBP | CBI Realized Sales | -6 | - | - | ![]() | ||




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