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Thursday, 3 Mar 2011
Wird der Euro seinen Aufschwung fortsetzen?
Die Aussicht, dass die Europäische Zentralbank heute ihre Bereitschaft unterstreichen wird, den auf Rekordtief befindlichen Leitzinssatz inmitten steigendem Preisdruck zu erhöhen, ließ am Mittwoch den Eurokurs auf den höchsten Stand seit fast vier Monaten ansteigen.
| EUR/USD | GBP/USD | USD/JPY | USD/CHF | AUD/USD | EUR/GBP | |
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| Wochentendenz | ![]() | ![]() | ![]() | ![]() | ![]() | ![]() |
| Resistance | 1.3950 | 1.6425 | 82.95 | 0.9340 | 1.0265 | 0.8605 |
| 1.3910 | 1.6385 | 82.50 | 0.9305 | 1.0230 | 0.8575 | |
| 1.3875 | 1.6350 | 82.15 | 0.9275 | 1.0200 | 0.8530 | |
| Support | 1.3815 | 1.6280 | 81.50 | 0.9215 | 1.0135 | 0.8470 |
| 1.3775 | 1.6245 | 81.20 | 0.9180 | 1.0105 | 0.8440 | |
| 1.3730 | 1.6205 | 80.85 | 0.9145 | 1.0075 | 0.8405 |
Wirtschafts News
USD - Dollar schwächelt auf ganzer Linie
Während der Rohölpreis, aufgrund der Unruhen in Nordafrika und dem Mittleren Osten, den zweiten Tag in Folge über den Wert von $ 100 pro Barrel angestiegen war, verzeichnete der Dollar Kursverluste zu den meisten seiner Währungspartner und sank zum Euro auf den niedrigsten Stand seit November. Zum gestrigen Börsenschluss war der Dollar zum Euro um 0,6% auf 1,3863 gesunken. Zum JPY schloss der Dollar fast unverändert, nachdem er zuvor um 0,4% rückläufig gewesen war.
Der Abschwung des Dollar erfolgte, nachdem der US Notenbankpräsident Ben Bernanke eine neuerliche Runde von Wertpapierkäufen, zur Ankurbelung der Wirtschaft, nicht ausschließen wollte. In seiner gestrigen und heutigen Aussage vor dem US Kongress ließ Bernanke durchblicken, dass die Notenbank vorhabe die Käufe von Schatzpapieren in Höhe von $ 600 Mrd. bis Ende Juni abzuschließen. In Beantwortung einer Frage sagte Bernanke, eine neuerliche Runde von Käufen „müsse eine Entscheidung des Offenmarktausschusses“ sein und „läge innerhalb der Regierungsvollmacht für die Notenbank“ für stabile Preise und Vollbeschäftigung zu sorgen. Bernanke betonte, er wolle vermeiden, dass die Wirtschaft wieder in eine Rezession zurückfällt.
Ein führender Wirtschaftsindikator, der gestern veröffentlicht wurde, ist der ADP-Bericht zum Wechsel der US-Beschäftigung (NFP). Das Vormonatsergebnis konnte mit Leichtigkeit übertroffen werden, doch wirkte sich das nicht stärkend auf den Dollar aus, da Investoren offenbar auf weitere Schlüsseldaten, die heute bekannt gegeben werden, warteten, um ihre Handelsstrategie festzulegen.
Heute werden wieder einige wichtige Wirtschaftspublikationen aus den USA erwartet. Darunter sind der Bericht über Erstansprüche auf Arbeitslosenunterstützung um 13:30 MGZ und der ISM-Einkaufsmanagerindex für Dienstleistungen um 15:00 MGZ. Besser als erwartete Ergebnisse könnten dazu beitragen, dass der Dollar einige seiner gestrigen Kursverluste, zu beispielsweise dem EUR und dem GBP, wieder wettmachen dürfte. Sollten die Ergebnisse allerdings schlechter als prognostiziert ausfallen, wird der Dollar heute wohl einen recht rückläufigen Handel zu verzeichnen haben. Händler sollten das heutige Marktgeschehen sehr aufmerksam beobachten, da sich ihnen die Gelegenheit bietet, von den, nach der Veröffentlichung der Berichte, erfolgenden Fluktuationen zu profitieren.
EUR - Aussichten auf eine Leitzinserhöhung lassen EUR-Kurs steigen
Die zunehmenden Erwartungen, dass die Eurozone noch vor den USA den Leitzinssatz erhöhen werde, ließen am Mittwoch den Euro-Kurs im Vergleich zum Dollar auf den höchsten Stand seit fast vier Monaten ansteigen. Zum gestrigen Börsenschluss hatte die oft gehandelte EUR/USD-Paarung den Wert von 1,3860 erreicht. Sehr ähnlich verhielt sich die 17-Nationen-Währung zum GBP und schloss den Handel bei 0,8490.
Am Donnerstag treffen sich die politischen Entscheidungsträger der Europäischen Zentralbank, und da die Inflationsrate der Eurozone weit über der Prognose liegt, ist zu erwarten, dass sich die Zentralbank verschärft für anti-inflationäre Maßnahmen einsetzt. Da die geopolitischen Unruhen weiterhin Unsicherheit verbreiten und gestiegene Energiepreise verursachten, was am Mittwoch zu einem Abschwung an den Aktienmärkten führte, steht zu befürchten, dass die europäische Gemeinschaftswährung eine Kurskorrektur erfahren wird.
Investoren können erwarten, dass sich die ungewöhnliche Kurs-Volatilität bei der EUR/USD-Paarung fortsetzt, während das Paar sich um Stabilität bemüht und versucht neue Unterstützungs- und Widerstandswerte zu finden. Große Kursschwankungen, wie die erfolgten, sind relativ ungewöhnlich und bieten eine großartige Gelegenheit für entsprechende Gewinnmitnahmen.
JPY - Yen im Vergleich zu den Haupt-Währungspaarungen rückläufig
Der JPY verzeichnete gestern einen rückläufigen Handel und verlor zu den meisten seiner Währungspartner an Boden. Der JPY fiel zum EUR kräftig ab, und das oft gehandelte Währungspaar schloss bei 113,45. Ähnlich verhielt sich der japanische Yen zum GBP und schloss bei 0.8495.
Heute wird der JPY vom Wirtschaftskalender abwesend sein, so dass Händler sich an ausländischen Ereignissen orientieren sollten, um die Richtung des JPY zu bestimmen. Besondere Aufmerksamkeit sollte dabei dem US Bericht über Erstansprüche auf Arbeitslosenunterstützung um 13:30 MGZ zuteil werden, da dieser eine der führenden Publikationen sein wird, der sich auch auf die Kursentwicklung des Yen auswirken könnte.
Rohöl - Rohölpreis steigt weiter
Nachdem ein Luftangriff auf einen Ort nahe libyscher Ölquellen die Befürchtungen verstärkte, dass der libysche Staatschef Muammar Gaddafi, in seinen Bemühungen an der Macht zu bleiben, weitere Angriffe auf die libysche Öl-Infrastuktur durchführen würde, stieg der Rohölpreis mit rund $ 102,60 pro Barrel auf den höchsten Stand seit August 2008.
Der Luftangriff auf Brega, nahe dem libyschen Öl-Terminal, verstärkte die seit zwei Wochen anhaltenden Befürchtungen, dass sich die Unruhen auf andere Ölproduzenten in der Region ausweiten könnten. Die Ölmärkte sind nach wie vor auf die Unruhen im Mittleren Osten fokussiert, die eine Gefahr für globale Öllieferungen darstellen, nachdem bereits die Revolte in Libyen die Ölexporte beschnitten hat.
Heute sollten Händler in erster Linie die Entwicklungen im Mittleren Osten verfolgen, da dieses Thema auch in naher Zukunft die Ölpreisentwicklung beeinflussen wird. Des Weiteren sollten sie auch den US Bericht über Erstansprüche auf Arbeitslosenunterstützung um 13:30 MGZ beachten, da dieser tendenziell direkten Einfluss auf das Marktgeschehen hat.
Technische News
EUR/USD
Diese Paarung verzeichnete in den vergangenen Tagen ein recht zinsbullisches Verhalten. Die technischen Daten weisen jedoch darauf hin, dass sich dieser Trend jederzeit umkehren könnte. So zeigt beispielsweise der Slow Stochastic auf dem 4-Stunden-Chart, dass eine rückläufige Umkehr bevorsteht. Bei eng gesetzten Stopps zu verkaufen könnte sich als kluge Wahl erweisen.
GBP/USD
Der RSI auf dem 4-Stunden-Chart vermittelt gemischte Signale und bewegt sich im neutralen Bereich. Der RSI auf dem 8-Stunden-Chart bewegt sich allerdings bereits im überkauften Bereich, was darauf hinweist, dass in naher Zukunft eine rückläufige Korrektur erfolgen könnte. Bei eng gesetzten Stopps zu verkaufen könnte heute die richtige Vorgehensweise sein.
USD/JPY
Beim RSI auf dem Tages-Chart scheint sich der Kurs dieser Paarung im überverkauften Bereich zu bewegen, was auf eine bevorstehende Aufwärtskorrektur hindeutet. Die Aufwärtsrichtung wird auch vom Slow Stochastic bestätigt. Sobald die obere Grenze der Handelsspanne überwunden wird, könnte eine gute Strategie lauten: Bei eng gesetzten Stopps zu kaufen.
USD/CHF
Diese Paarung verzeichnete in den vergangenen Tagen ein ziemlich rückläufiges Verhalten. Die technischen Daten weisen jedoch darauf hin, dass sich dieser Trend jederzeit umkehren könnte. So zeigt beispielsweise der RSI auf dem Tages-Chart, dass eine zinsbullische Umkehr bevorsteht. Ein heutiger Aufwärtstrend wird auch vom Slow Stochastic auf dem 4-Stunden-Chart bestätigt. Bei eng gesetzten Stopps zu kaufen könnte sich heute auszahlen.
Die Wild-Card
Rohöl
Der Rohölpreis ist in den vergangenen Monaten erheblich angestiegen und erreichte seinen Höchststand bei $ 102,50 pro Barrel. Der RSI auf dem Tages-Chart bewegt sich jedoch im überkauften Bereich, was vermuten lässt, dass der jüngste Aufwärtstrend an Kraft verliert und dass eine rückläufige Korrektur bevorsteht. Hier könnte sich Forex-Händlern eine großartige Gelegenheit bieten sich dem Trend zu einem sehr frühen Zeitpunkt anzuschließen.
Forex
| # | Zeit | $€£¥ | Ereignis | Zeit | Vor | Pro | Akt | Wich |
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| 05/28 | ||||||||
| 00:30 | JPY | Household Spending | 3.4% | - | - | ![]() | ||
| 00:30 | JPY | Unemployment Rate | 4.5% | - | - | ![]() | ||
| 00:50 | JPY | Retail Sales | 10.3% | - | - | ![]() | ||
| 05/29 | ||||||||
| 07:00 | CHF | UBS Consumption Indicator | 1.22 | - | - | ![]() | ||
| 07:00 | EUR | German Import Prices | 0.7% | - | - | ![]() | ||
| 11:00 | GBP | CBI Realized Sales | -6 | - | - | ![]() | ||




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