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Wednesday, 25 Jun 2008
Wird der US-Leitzinssatz den Dollar erschüttern?
| EUR/USD | GBP/USD | USD/JPY | USD/CHF | AUD/USD | EUR/GBP | |
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| Wochentendenz | ![]() | ![]() | ![]() | ![]() | ![]() | ![]() |
| Resistance | 1.5640 | 1.9790 | 108.78 | 1.0513 | 0.9644 | 0.8021 |
| 1.5614 | 1.9751 | 108.51 | 1.0486 | 0.9615 | 0.7985 | |
| 1.5585 | 1.9714 | 108.24 | 1.0457 | 0.9588 | 0.7947 | |
| Support | 1.5524 | 1.9642 | 107.66 | 1.0401 | 0.9530 | 0.7866 |
| 1.5496 | 1.9604 | 107.37 | 1.0372 | 0.9502 | 0.7829 | |
| 1.5468 | 1.9566 | 107.11 | 1.0344 | 0.9474 | 0.7793 |
Wirtschafts News
USD -
Gestern zeigte der USD gegenüber allen seinen Kreuzen eine fallende Tendenz. Die fallende Tendenz folgte einem Satz negativer Nachrichten aus den USA, unterlegt durch den sehr niedrigen Verbrauchervertrauens-Index. Der Rohölpreis stieg auf $138,-, was dem Dollar ebenfalls schadete. Nachdem das EUR/USD-Paar am Montag unter die 1,55-Marke fiel, wurde es gestern knapp unter 1,56 gehandelt.
Der USD nahm Schaden durch die gestrigen wirtschaftlichen Veröffentlichungen in den USA. Die Nachrichten begannen mit dem National HPI Composite, der auf -15,3% fiel, was jedoch besser war als alle Prognosen erwarten ließen. Eine Stunde später war die Tendenz des USD offiziell fallend, da der Verbrauchervertrauens- und der Richmond Fed Index mit schlechter als erwarteten Werten veröffentlicht wurden. Die größte Enttäuschung war der Verbrauchervertrauens-Index, für den bereits ein Fall auf 56,4 erwartet wurde, der aber 6 Punkte niedriger als die Prognosen bei 50,4 lag. Die steigenden Rohölpreise, die gestern $138 erreichten, schadeten ebenfalls dem Hadelswert des USD.
Für heute wird die Veröffentlichung einer Reihe von US-Wirtschaftsdaten erwartet. Der Tag wird mit den wichtigen Gebrauchsgüterbestellungen beginnen, für die diesen Monat ein neues Tief erwartet wird. Für Neubauten-Verkäufe wird prognostiziert, dass die um 11K unter dem vorherigen Wert liegen. Händler sollten auf die Abendveröffentlichung des FOMC-Statements achten, das den Leitzins der US-Zentralbank enthalten wird. Experten prognostizieren keine Veränderung dieses Satzes. Er wird höchstwahrscheinlich bei 2,00% bleiben und später im Jahr ansteigen. Aus den USA werden nur negative Neuigkeiten erwartet, und der Abwärtstrend des Dollars wird weitergehen und dem Dollar noch mehr Boden gegenüber seinen Kreuzwährungspaaren verlieren lassen.
EUR -
Gestern warf der EUR gegenüber seinen größten Währungskontrahenten eher gemischte Ergebnisse ab. Die bemerkenswerteste Veränderung war der Aufwärtstrend gegen den USD, da das Kreuz nach der Hälfte des Handelstages fast 1,56 erreichte. Gegen den USD machte sich der EUR die schlechten Wirtschaftsdaten, die aus den USA veröffentlicht wurden, zu Nutze.
Der EUR erzielte gestern gemischte Ergebnisse, denn die französischen Verbraucherausgaben übertrafen die Prognosen, während das deutsche Verbrauchervertrauen weit unter die Erwartungen fiel. Es wurde erwartet, dass die französischen Verbraucherausgaben steigen, aber die Analysten erwarteten nicht, dass diese bis auf 2,0% steigen würden, nachdem sie letzen Monat im Minus lagen. Gestern sagte Lorenzo Bini Smaghia, Vorstandsmitglied der Europäischen Zentralbank, dass eine Möglichkeit, den Druck vom immer weiter steigenden Bedarfsgüterpreisen zu mildern sei, die Produktivität zu erhöhen, vor allem auf dem Europäischen Dienstleistungssektor. Miguel Angel Fernandez Ordonez, Regierungsrat-Mitglied der Europäischen Zentralbank, wiederholte ebenfalls, dass die EZB wachsam in Bezug auf das erhöhte Inflationsrisiko ist und trotz schwächerer Wirtschaftsdaten nächsten Monat den Leitzinssatz anheben könnte. Die Analysten sagen voraus, dass die EZB in der Tat den Leitzinssatz von 4,00% nächsten Monat ändern könnte.
Halten Sie heute nach Schwankungen in den Handelsbewegungen des EUR nach der Rede von EZB-Präsident Trichet am heutigen Morgen Ausschau. Die einzigen Wirtschaftsdatenveröffentlichungen werden die italienischen Einzelhandelsverkäufe sowie Neue Industriebestellungen sein. Die italienischen Einzelhandelsverkäufe sollten nach einem Minuswert letzten Monat ansteigen, während für die Neuen Industriebestellungen ein Negativwert erwartet wird. Der Trend des EUR wird heute von Trichets Rede und den Wirtschaftsdatenveröffentlichungen seiner Paare bestimmt werden.
JPY -
Gestern konnte der JPY im Vergleich zu seinen Kreuzwährungspaaren Aufwärtstrends verzeichnen. Wie der EUR stieg der JPY gegenüber dem USD nach den schwachen Daten aus den USA.
Der JPY genoss auch die eigenen positiven Wirtschaftsdaten, da sowohl die Trade Balance als auch der CSPI mit höheren Werten als prognostiziert veröffentlicht wurden. Da die Rohölpreise steigen und den größten Wirtschaften der Welt schaden, stieg der japanische Rohölimport im Mai um 8,0% auf 3,76 Millionen Fässer pro Tag. Da die Preise steigen, schadet der ansteigende Kauf von Rohöl dem Yen.
Für heute wird keine Veröffentlichung wichtiger Wirtschaftlichsdaten aus Japan erwartet. Da der Tag voller wichtiger Wirtschaftsdatenveröffentlichungen aus den USA sowie der Rede von EZB-Präsident Trichet sein wird, wird die Volatilität des JPY von den Trends seiner Hauptwährungsgegnern bestimmt werden.
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Technische News
EUR/USD
Dieses Paar wird noch innerhalb seiner weiten Spanne gehandelt, ohne dass eine spezifische Richtung deutlich wird. Jedoch zeigt das tägliche Chart, dass das Paar nach einer kurzen Abwärtskorrektur seinen Aufwärtstrend fortsetzt. Die Beschleunigungs-/Verzögerungsoszillatoren des täglichen Charts zeigen ebenfalls, dass ein Aufwärtstrend bevorsteht. Der nächste Zielpreis könnte ein Hoch von 1,5630 erreichen.
GBP/USD
Die 4-stündigen Charts zeigen, dass das Paar innerhalb seiner weiten Spanne weiterhin stark schwanken wird. Der Relative Stärke-Index zeigt jedoch, dass der seit dem letzten Tief von 1,9585 verzeichnete Aufwärtstrend seine Grenze noch nicht erreicht hat. Verkaufen mit engen Stops gelten heute als gute Strategie.
USD/JPY
Die Handelsschwankungen setzen sich fort, ohne eine klare Richtung, wobei das Paar sich zwischen der 108,00-109,00-Spanne bewegt. Der RSI der täglichen Charts bewegt sich seit einer Weile im oberen Bereich, was zeigt, dass die gemäßigte Aufwärtskorrektur seine Grenze erreicht hat. Der Slow Stochastic der stündlichen Charts zufolge ist dieses Paar auch übergekauft. Gleichzeitig gibt es noch kein klares Signal für einen zukünftigen Trend. Händlern wird empfohlen, sich heute von diesem Paar fernzuhalten.
USD/CHF
Der tägliche Chart zeigt, dass dieses Paar seit einer Weile innerhalb seiner Spanne gehandelt wird. Wie der RSI andeutet, könnte der Abwärtstrend bei den stündlichen Updates das Paar auf ein Tief von 1,0350 bringen. Händlern wird empfohlen, auf klarere Aufwärtssignale zu warten, bevor sie dem Markt beitreten.
Die Wild-Card
Silver
Nach einem langen Zeitraum, in dem Silber auf einer sehr konstanten Basis schwankte, deuten alle Indikatoren der stündlichen Updates darauf hin, dass ein Aufwärtstrend bevorsteht. Forex -Händler haben eine gute Chance an einem Punkt einzusteigen, der wie der Beginn eines Aufwärtstrends aussieht.
| # | Zeit | $€£¥ | Ereignis | Zeit | Vor | Pro | Akt | Wich |
|---|---|---|---|---|---|---|---|---|
| 05/28 | ||||||||
| 00:30 | JPY | Household Spending | 3.4% | - | - | ![]() | ||
| 00:30 | JPY | Unemployment Rate | 4.5% | - | - | ![]() | ||
| 00:50 | JPY | Retail Sales | 10.3% | - | - | ![]() | ||
| 05/29 | ||||||||
| 07:00 | CHF | UBS Consumption Indicator | 1.22 | - | - | ![]() | ||
| 07:00 | EUR | German Import Prices | 0.7% | - | - | ![]() | ||
| 11:00 | GBP | CBI Realized Sales | -6 | - | - | ![]() | ||



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