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Thursday, 21 Aug 2008
Wird der USD seinen Aufwärtstrend heute beenden?
Prognosen geben keine klare Richtung für den Dollar an, zumal auf dem momentanen US-Wirtschaftskalender kaum Veröffentlichungen gelistet sind, die einen USD-Aufwärtstrend erneut entfachen könnten. Angesichts der überwiegend negativen Voraussagen für die US-Wirtschaftsdaten, ist es wahrscheinlich, dass der USD seinen derzeitige Abwärtstendenz verstärkt.
| EUR/USD | GBP/USD | USD/JPY | USD/CHF | AUD/USD | EUR/GBP | |
| Tagestendenz | ![]() | ![]() | ![]() | ![]() | ![]() | ![]() |
| Wochentendenz | ![]() | ![]() | ![]() | ![]() | ![]() | ![]() |
| Resistance | 1.4861 | 1.8741 | 109.87 | 1.0937 | 0.8807 | 0.8015 |
| 1.4847 | 1.8716 | 109.61 | 1.0912 | 0.8781 | 0.7989 | |
| 1.4820 | 1.8689 | 109.34 | 1.0984 | 0.8756 | 0.7966 | |
| Support | 1.4751 | 1.8613 | 108.62 | 1.0913 | 0.8687 | 0.7893 |
| 1.4725 | 1.8588 | 108.36 | 1.0885 | 0.8751 | 0.7868 | |
| 1.4703 | 1.8554 | 108.09 | 1.0859 | 0.8724 | 0.7842 |
Wirtschafts News
USD - Heutige Veröffentlichungen bestimmen USD-Trend
Gestern war das Paar EUR/USD hohen Kursschwankungen ausgesetzt und beendete den Handelstag bei gemischten Ergebnissen. Im Tagesverlauf stiegen und fielen EUR/USD, um dann letztendlich bei 1,4773, wie auch zum Vortag, zu schließen. Insgesamt verlor der USD gestern 0,2% gegen den EUR und ging von $1,4747 auf $1,4773 zurück. Der Dollar könnte bis auf $1,50/EUR fallen und in nur wenigen Tagen sogar unter $1,48 liegen.
Prognosen geben jedoch keine klare Richtung für den Dollar an, zumal auf dem momentanen US-Wirtschaftskalender kaum Veröffentlichungen gelistet sind, die einen USD-Aufwärtstrend erneut entfachen könnten. Die leichte gestrige Abwärtstendenz des Dollars lag insbesondere ausbleibender, Markt bewegender Daten aus den USA und der Eurozone zugrunde. Außerdem ist der Rückgang auf die Besorgnis der Anleger zurück zu führen, die davon ausgehen, dass die Leiden der US-Wirtschaft noch nicht ausgestanden sind.
Bezogen auf die aktuellen Wirtschaftsdaten, ergibt sich lediglich eine Veröffentlichung, die gestern zum Abwärtstrend der US-Währung beigetragen hat: der Index der Rohölbestände. Dieser Indikator fiel entgegen allen Erwartungen bei 9,4 Mio. aus. Infolge dieser überraschenden Zahlen, stiegen die Ölpreise heftig an, die wiederum den USD zum fallen brachten.
Darüber hinaus schwächten neue Spekulationen über einen verschärften Verlust auf den US-Kreditmärkten den Dollar. Fannie Mae- und Freddie Mac-Aktien fielen gestern im New Yorker Handel auf ein Rekordtief seit 1990, nachdem sich wieder einmal Mutmaßungen verstärkten, dass die US-Staatskassen den Hypothekengiganten aus ihrer misslichen Lage helfen werden müssen.
Insgesamt verschlechterte sich der Konjunkturausblick im Juli zum dritten Monat infolge. Eventuell könnte der Philadelphia Fed Manufacturing-Bericht die Stimmung etwas auflockern. Dieser Index wird heute um 14:00 GMT ausgegeben und bei -12,6 erwartet. Sollte das prognostizierte Ergebnis tatsächlich eintreten, wird der Dollar höchstwahrscheinlich seinen Abwärtstrend gegenüber den Währungsgegnern fortsetzen. Auch der Leading Index des New York Forschungsinstitut steht heute um 14:00 GMT auf dem Terminkalender. Der Conference Board-Index der Leading Indicators, der als Frühindikator die konjunkturellen Bedingung in nächster Zukunft voraussagt, wird laut Expertenberichten voraussichtlich um 0,2% zurückgehen. Im Monat Juni fiel der Indikator bereits um 0,1%. Bei den überwiegend negativen Voraussagen für die US-Wirtschaft, ist es wahrscheinlich, dass der USD seinen Abwärtstrend verstärken wird.
EUR - Wird EUR nach heutigen Veröffentlichungen steigen?
Gegenüber seinen Währungsgegnern verzeichnete der EUR im gestrigen Handel gemischte Ergebnisse. Die 15-Nationen-Währung unterlag dabei hohen Kursschwankungen insbesondere gegenüber dem USD und schloss zu Tagesende wie auch am Vortag bei 1,4773. Auch gegen den GBP konnte der EUR Boden gutmachen und schloss bei 0,7916. Der Anstieg des EUR gegenüber dem USD ergab sich aufgrund der sich verbreitenden Sorge der Anleger um ihre Termingeschäfte. Der Dollar konnte seinen Kurs im Laufe des letzten Monats gegenüber den meisten seiner Währungsgegner steigern.
Insgesamt verlor der EUR gegen den USD 7,7% seit dem Rekordstand von 1,6038 am 15. Juli. Angesichts eines verschlechterten Wirtschaftswachstums im zweiten Quartal sowie fallender Rohölpreise, die um mehr als 20% seit ihrem Höchststand von $147,27 pro Barrel am 11. Juli gesunken waren, ging auch der EUR zurück. Der Anstieg des EUR-Kurses könnte jedoch begrenzt bleiben, nachdem Deutschlands Wirtschaft gestern verdeutlichte, dass sich die Konjunkturerwartungen bis über das zweite Quartal hinaus verschlechtert haben, da das BIP zum ersten Mal in vier Jahren zurück gegangen war. Experten sind sich außerdem nicht einig, ob die aktuelle Aufwärtstendenz des EUR einer lahmenden US-Wirtschaft standhalten wird.
Für heute steht eine Reihe wichtiger Wirtschaftsdaten auf der Agenda. Darunter befinden sich der Einkaufsmangerindex Flash Manufacturing PMI sowie Flash Services PMI. Diese Indizes stellen eine der führenden Wirtschaftsindikatoren dar. Die Geschäftswelt reagiert in der Regel äußerst schnell auf gegebene Marktkonditionen, wobei deren Einkaufsmanager den tiefsten und aktuellsten Einblick in die wirtschaftliche Lage eines Unternehmens haben. Heute sind alle Augen auf die Ergebnisse aus der Eurozone gerichtet, deren Zahlen einen bedeutenden Einfluss auf die Inflationslage nehmen und somit die zukünftigen Tendenzen der Eurozonen-Währung bestimmen können.
JPY - JPY weiter im Aufschwung?
Der JPY verbuchte gestern einen zinsbullischen Handelstag und gewann an Punkten gegenüber den meisten seiner Währungsgegner. Gegen den USD verbesserte sich der USD um 60 Pips. Das Paar wurde unter der 109,60-Marke gehandelt. Auch dem EUR und GBP gegenüber ergaben sich für den JPY Aufwärtstendenzen.
Nachdem die Bank of Japan ihren Leitzinssatz gestern nicht veränderte, gingen die japanischen Bond-Futures zum ersten Mal zurück, nachdem sie ihren Höchststand der letzten vier Monate erreicht hatten. BoJ-Präsident Masaaki Shirakawa wiederholte gestern, dass sich das japanische Wirtschaftswachstum, laut Zentralbank, zukünftig wieder auf ein geregeltes Maß einstellen wird. Daraufhin ließen die Erwartungen nach, dass die BoJ gezwungen sein wird, den Leitzins zum Anfang des kommenden Jahres herunter zu setzen, was den JPY wiederum bedeutend stützte.
Das einzige Ereignis auf dem heutigen japanischen Wirtschaftskalender stellen die Monetary Policy Meeting Minutes dar. Dieser Indikator wird um 23:50 GMT ausgegeben und sollte eher wenig Einfluss auf die Märkte nehmen. Forex-Anleger mit JPY-Kreuzwährungen, sollten die Aktienmärkte heute aufmerksam verfolgen, da diese die Tendenzen des JPY bestimmten werden.
Rohöl - Spannungen zwischen USA und Russland lassen Ölpreise ansteigen
Auch gestern stiegen die Rohölpreise zum dritten Tag infolge. Ein Barrel Rohöl wurde bei $116,50 gehandelt, was $3 über der gestrigen Rate lag. Die US-Rohölbestände hatten die Preise anfänglich bis auf $113 pro Barrel gesenkt. Der Indikator legte entgegen den Prognosen, die bei einem Zuwachs von nur 0,7 Mio. lagen, stark zu und stieg um 9,4 Mio. Barrel im Vergleich zur vergangenen Woche. Dennoch setzte sich der Aufwärtstrend der Ölpreise schon bald nach Veröffentlichung des Indexes fort. Darüber hinaus entwickelten sich Spannungen zwischen der amerikanischen Regierung und Russland, aufgrund eines Abkommens zwischen den USA und Polen, nach dem die Aufstellung eines US-Raketenschilds erfolgen soll. Demzufolge werden die Ölpreise voraussichtlich weiter ansteigen.
Technische News
EUR/USD
Allem Anschein nach, scheint dieses Paar seine zinsbullische Korrigierung auszubauen. Seitdem EUR/USD die 1,4630 erprobt hatte, befindet sich das Paar auf einem Aufwärtstrend. Zurzeit sind alle Oszillatoren der 4-Stunden-Chart aufwärts gerichtet, was auf ein Fortbestehen dieser zinsbullischen Tendenz hindeutet. Eine gute Entscheidung könnte hier lauten: Kaufen.
GBP/USD
Dieses Paar unterlag eine ganze Weile bereits größeren Kursschwankungen, scheint sich jedoch mittlerweile um die 1,8600-Marke zu konsolidieren. Dabei verdichten sich die Bollinger Bands auf der 4-Stunden-Chart, was bedeuten könnte, dass ein ausschlaggebender Durchbruch bevorsteht. Anleger sollten diese Entwicklung abwarten, um anschließend dem Markt beitreten.
USD/JPY
Der Währungskurs dieses Paares schwankt bereits seit längerer Zeit. Nun scheint sich eine starke Entwicklung zu ergeben: Das Paar hat die untere Grenze der Bollinger Bands auf der 4-Stunden-Chart durchbrochen, was auf einen Abwärtstrend hinweist. Sollte dabei die 108.60-Marke überschritten werden, kann dies die Abwärtstendenz nur bestätigen, wobei der nächste Richtpreis bei 107,80 liegen könnte.
USD/CHF
Dieses Paar hat sich mittlerweile um die 1,0950-Marke konsolidiert, ohne jeden erkennbaren Durchbruch. Alle Oszillatoren der 4-Stunden-Chart geben rückläufige Signale aus. Somit könnte die richtige Strategie für heute lauten: Bei eng gesetzten Stopps zu verkaufen.
Die Wild-Card
EUR/AUD
Auf der 4-Stunden-Chart deuten sowohl die sich verdichtenden Bollinger Bands als auch das zinsbullische Kreuz des Slow Stochastic auf ein Bevorstehen eines zinsbullischen Momentums hin. Hier könnte sich Forex -Anlegern eine großartige Handelsgelegenheit bieten, bei einem viel versprechenden Trend zu frühem Zeitpunkt einzusteigen.
| # | Zeit | $€£¥ | Ereignis | Zeit | Vor | Pro | Akt | Wich |
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| 05/28 | ||||||||
| 00:30 | JPY | Household Spending | 3.4% | - | - | ![]() | ||
| 00:30 | JPY | Unemployment Rate | 4.5% | - | - | ![]() | ||
| 00:50 | JPY | Retail Sales | 10.3% | - | - | ![]() | ||
| 05/29 | ||||||||
| 07:00 | CHF | UBS Consumption Indicator | 1.22 | - | - | ![]() | ||
| 07:00 | EUR | German Import Prices | 0.7% | - | - | ![]() | ||
| 11:00 | GBP | CBI Realized Sales | -6 | - | - | ![]() | ||




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