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Wednesday, 24 Aug 2011
Wirken sich die Daten des Wohnungsmarktberichts negativ auf den US Dollar aus?
Der gestern veröffentlichte Bericht über den amerikanischen Immobilienmarkt zeigt Händlern einen plötzlichen Verlust an Stärke bei den Kern-Anlagewerten der amerikanischen Wirtschaft. Obwohl der Wohnungsmarkt nur einen Teil der wirtschaftlichen Stärke der USA ausmacht, hat er doch weiterreichende Auswirkungen über Haus- und Wohnungseinrichtungen, Einzelhandelsumsätze, Darlehen, Kredite, Verbraucherstimmung und wirtschaftliche Aussichten. So verhalf der gestrige Abwärtsknick dem Dollar beim späten Handel zu leichten Kursverlusten.
| EUR/USD | GBP/USD | USD/JPY | USD/CHF | AUD/USD | EUR/GBP | |
| Tagestendenz | ![]() | ![]() | ![]() | ![]() | ![]() | ![]() |
| Wochentendenz | ![]() | ![]() | ![]() | ![]() | ![]() | ![]() |
| Resistance | 1.4700 | 1.6750 | 81.80 | 0.8220 | 1.1080 | 0.9080 |
| 1.4540 | 1.6615 | 80.20 | 0.8150 | 1.0800 | 0.8890 | |
| 1.4515 | 1.6550 | 78.50 | 0.8015 | 1.0600 | 0.8830 | |
| Support | 1.4280 | 1.6365 | 75.94 | 0.7800 | 1.0315 | 0.8670 |
| 1.4190 | 1.6110 | 0.7550 | 0.9925 | 0.8610 | ||
| 1.3910 | 1.6000 | 0.7065 | 0.9700 | 0.8530 |
Wirtschafts News
USD - USD verzeichnet leichten Kursrückgang da Entspannungsmaßnahmen seitens der US Notenbank erwartet werden
Der US Dollar (USD) verzeichnete gestern leichte Kursrückgänge, als Investoren in den neuerlich gestiegenen Fertigungsdaten für Europa Anzeichen für eine Zunahme der Risikobereitschaft sahen. Außerdem wirkten sich Spekulationen über mögliche Entspannungsmaßnahmen seitens der US Notenbank an den Kapitalmärkten aus, als große Unternehmen auf Maßnahmen zur Schwächung des Dollar setzten,
Der gestern veröffentlichte Bericht über den amerikanischen Immobilienmarkt zeigt Händlern einen plötzlichen Verlust an Stärke bei den Kern-Anlagewerten der amerikanischen Wirtschaft. Obwohl der Wohnungsmarkt nur einen Teil der wirtschaftlichen Stärke der USA ausmacht, hat er doch weiterreichende Auswirkungen über Haus- und Wohnungseinrichtungen, Einzelhandelsumsätze, Darlehen, Kredite, Verbraucherstimmung und wirtschaftliche Aussichten. So verhalf der gestrige Abwärtsknick dem Dollar beim späten Handel zu leichten Kursverlusten.
Aufgrund der für heute erwarteten vielfältigen Wirtschaftspublikationen können sich Händler auf zunehmende Portfolioangleichungen einstellen, da es auch zu verstärkter Volatilität kommen wird. Aus der US Wirtschaft wird heute der Bericht über die Rohöllagerbestände und ein weiterer Wohnungsmarktbericht veröffentlicht, wenngleich nicht ganz so bedeutsam wie der gestrige. Sollten diese Nachrichten enttäuschend ausfallen besteht die Möglichkeit, dass weiteres Investment in die Sicherheit des USD angelegt wird.
EUR - Verbesserte Fertigungsdaten der Eurozone bringen dem EUR Kursgewinne
Der Euro (EUR) verzeichnete bislang in dieser Woche leichte Anstiege, während Händler weiterhin die Risikostimmungslage in der Region bewerten, wobei alternative Wertedepots erneut mit Wohlwollen betrachtet werden. Der EUR legte beim späten gestrigen Handel eine leichte Aufwärtstendenz an den Tag, als Umschichtungen vom Dollar hin zu weltweiten Aktien und höhere Erträge erzielenden Anlagen dazu beitrugen den Kurs traditioneller Safe-Hafen-Währungen zu drücken.
Da die gestrigen Berichte zum Einkaufsmanagerindex und zur Konjunkturlage ungleiche Ergebnisse aufwiesen, fragen Händler sich, ob der Aufwärtsknick bei den Fertigungs- und Dienstleistungsdaten ausreichen den Verbrauchersorgen hinsichtlich zukünftigen Wachstums entgegen zu wirken. Seit vergangener Woche gibt es Anzeichen für eine leichte Erholung, doch geben sich die ZEW Konjunkturerwartungen zunehmend pessimistisch, was solche Fortschritte im Keim ersticken könnte.
Heute erwarten Händler die Veröffentlichung des Ifo-Berichts zum Verbrauchervertrauen. Aus der Eurozone werden die neuen Auftragseingänge der Industrie für den Monat Juli bekannt gegeben, die Aufschluss über die Nachfrage nach Industriegütern aus der Region vermittelt. Sollte der Ifo-Bericht noch pessimistischer ausfallen als die gestrigen ZEW Konjunkturerwartungen für Deutschland, könnte das den Kurs des Euro nach den gestrigen Hochs drücken. Rückgänge bei den Industrieaufträgen könnten ebensolches bewirken.
AUD - AUD verzeichnet flachen Handel während die Risikostimmungslage abgewägt wird
Der australische Dollar (AUD) handelte gestern zu seinen Währungspartnern größtenteils im Minus, obwohl Daten eine neuerlich gestiegene Risikobereitschaft signalisierten. Der AUD hat in den vergangenen Wochen an Momentum verloren, da an den Weltmärkten Risikovermeidung vorherrschte. Die Sorgen, die derzeit die Märkte bedrücken, führten dazu, dass sich viele Händler in die Sicherheit flüchteten.
Das führte zu Kursrückgängen des AUD zu all seinen Währungsrivalen, insbesondere zu Safe-Hafen-Währungen wie dem Schweizer Franken (CHF) und dem japanischen Yen (JPY). Aufgrund der Veröffentlichung wichtiger Wirtschaftsberichte heute Morgen dürften Devisenhändler beim heutigen Handel sehr wahrscheinlich mit heftigen Bewegungen beim AUD rechnen. Die für später am Tag erwarteten Wirtschaftsnachrichten aus Neuseeland werden voraussichtlich die Volatilität in den Pazifik-Staaten China, Japan und Australien erhöhen. Pazifik-Händler sollten beim Handel in dieser Woche ähnliche Vorsicht walten lassen wie schon in der vergangenen Woche.
Rohöl - Rohölpreis steigt leicht an während mit der Wiederaufnahme libyscher Öllieferungen gerechnet wird
Der Rohölpreis stieg am Dienstag leicht an, während es an den weltweiten Aktienmärkten zu einem leichten Aufwärtsknick kam, nachdem berichtet worden war, dass mehrere Zentralbanken vorhätten geldmarktpolitische Maßnahmen einzuleiten. Die Wirtschaftsdaten der vergangenen Woche aus Europa und den USA lassen immer noch viele Investoren Zuflucht bei Safe-Hafen-Anlagen suchen, da viele Berichte einen überraschenden Abwärtsknick beim Wachstum der weltweiten Industrieproduktion und bei den Verbraucherausgaben nahe legten. Die mögliche Wiederaufnahme libyscher Öllieferungen ließ viele Spekulanten die Förderdaten genauer unter die Lupe nehmen und wie sich diese in nächster Zeit auf den Rohölpreis auswirken dürften.
Ein erwarteter Aufschwung der Dollarkurse in dieser Woche, aufgrund der risikosensiblen Stimmungslage führte dazu, dass viele Investoren ihre Short-Positionen mit physischen Anlagewerten auffüllten. Da es aber nicht zu größeren Kursgewinnen beim USD kam, verzeichnete der Rohölpreis am Dienstagabend einen leichten Preisrückgang. Sollte sich die Stimmungslage beim Rohöl in dieser Woche weiterhin abflachen, könnte der Rohölpreis einen Punkt erreichen, bei dem es zur Wochenmitte hin zu erheblichen Preisschwankungen kommen wird. Allerdings ist unklar in welche Richtung das Pendel am heftigsten ausschlagen wird.
Technische News
EUR/USD
Die Bewegung in Richtung 1,4500 stieß auf bereitwillige Angebote, wobei die fallende Widerstandslinie vom Mai-Hoch die Paarung seit Ende Juli in einer relativ begrenzten Spanne von 500 Pips handeln ließ. Dieses Szenario könnte sich diese Woche ändern, so die Paarung den unteren Wert eines Dreiecks erreicht, welches unterhalb der Juli- und August-Tiefs von 1,4190 verläuft. Eine Bewegung unter diese Handelsspanne ist eher wahrscheinlich, da sich der Slow Stochastic sowohl auf dem Tages- als auch auf dem Monats-Chart rückläufig zeigt. Ein Durchbruch hier könnte die steigende Trendlinie vom Mai 2010 testen und dürfte langfristige technische Auswirkungen mit sich bringen. Andererseits findet sich erster Widerstand bei 1,4515, dem Hoch der vergangenen Woche, gefolgt von 1,4700.
GBP/USD
Nachdem es der Paarung nicht gelungen war unter den 200-Tage-Bewegungsdurchschnitt zu sinken verzeichnete sie einen eindrucksvollen Anstieg bis auf den Wert von 1,66. Allerdings deuten drei fehlgeschlagene Versuche über dem Wert von 1,6540 den Handel zu beschließen auf eine Schwäche beim Pfund Sterling hin. Außerdem bewegt sich die Paarung beim Slow Stochastic auf dem Tages-, Wochen- und Monats-Chart im überverkauften Bereich. Ein erster Abschwung könnte Unterstützung beim 20-Tage-Bewegungsdurchschnitt von 1,6370 finden, gefolgt von 1,6110, dem Tief vom 11. August. Eine Bewegung darunter könnte sich am Juli-Tief von 1,5780 versuchen. Sollte das Momentum weiterhin aufwärts weisen findet sich erster Widerstand bei 1,6580 mit der sehr wahrscheinlichen Zielsetzung des April-Hochs bei 1,6750.
USD/JPY
Vergangene Woche bewegte sich diese Paarung kurzfristig unter das März-Tief und den Wert von 76 Yen, allerdings wurde zügig auf den Dollar gesetzt, und bei der Tages-Kerze bildete sich ein Doji. Oftmals ist für ein Anzeichen einer bevorstehenden Umkehr ein Doji allein nicht genug um das technische Bild zu ändern. Allerdings besteht nach wie vor eine Abwärtstendenz, wobei ein Börsenschluss unter dem Wert von 76 ein Zeichen für weiteren Rückgang dieser Paarung sein dürfte. Mangelnde Unterstützung auf den langfristigen Charts gestaltet es schwierig eine Zielvorgabe zu prognostizieren, allerdings zeichnet sich die große runde Zahl von 70 Yen ab. Sollte das Doji-Muster standhalten und eine Umkehr erfolgen, bieten sich der Paarung eine ganze Reihe von Verkaufsmöglichkeiten, wobei sich die wahrscheinlichsten Einstiegswerte bei 78,50, 79,50 und 80,20 finden.
USD/CHF
Eine Erholung dieser Paarung ließ sie bis auf 0,8015 ansteigen, knapp über den 50% Rückführungswert der Mai-August-Bewegung. Es sieht so aus, als dürfte noch weiterer Bewegungsspielraum bestehen, da der Slow Stochastic auf dem Wochen- und Monats-Charts aufwärts weisen. Zusätzlicher Widerstand findet sich bei der fallenden Trendlinie des Februar-Hochs von 0,8150. Ein Durchbruch hier könnte die 61% Fibonacci Rückführung von 0,8220 zum Ziel haben. Allerdings sollten Händler bedenken, dass der langfristige Trend abwärts weist und sich Unterstützung bei 0,7800 findet, gefolgt von 0,7550.
Die Wild-Card
Gold
Der Goldpreis stieg bis auf $ 1.900 pro Feinunze, um dann wieder bis auf $ 1.823 zurückzufallen, eine Kleinigkeit über dem Unterstützungswert von $ 1.815. Eventuelle zusätzliche geldmarktpolitische Erleichterungen in den USA dürften den Goldpreis weiter stützen, und Forex-Händler sollten schon mal als mögliches Preisziel den psychologisch wichtigen Widerstandswert von $ 2.000 pro Feinunze ins Auge fassen. forex
| # | Zeit | $€£¥ | Ereignis | Zeit | Vor | Pro | Akt | Wich |
|---|---|---|---|---|---|---|---|---|
| 05/28 | ||||||||
| 00:30 | JPY | Household Spending | 3.4% | - | - | ![]() | ||
| 00:30 | JPY | Unemployment Rate | 4.5% | - | - | ![]() | ||
| 00:50 | JPY | Retail Sales | 10.3% | - | - | ![]() | ||
| 05/29 | ||||||||
| 07:00 | CHF | UBS Consumption Indicator | 1.22 | - | - | ![]() | ||
| 07:00 | EUR | German Import Prices | 0.7% | - | - | ![]() | ||
| 11:00 | GBP | CBI Realized Sales | -6 | - | - | ![]() | ||




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