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Wednesday, 11 Feb 2009
Wirtschaft krümmt sich vor Schmerz über Geithners Rede
Der US-Finanzminister Timothy Geithner hielt gestern eine alles andere als erbauliche Rede, den US-Banken-Rettungsplan betreffend. Viele Analysten kritisierten an dem Plan, dass er nicht genügend spezielle Details enthalte, was die meisten dazu veranlasste anzunehmen, er sei nicht so gut durchdacht wie ursprünglich vermutet. Die Aktienmärkte und die Weltwirtschaft waren die Leidtragenden, da das Vertrauen von Anlegern nach dieser Rede drastisch abnahm.
| EUR/USD | GBP/USD | USD/JPY | USD/CHF | AUD/USD | EUR/GBP | |
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| Resistance | 1.3000 | 1.4500 | 90.75 | 1.1650 | 0.6650 | 0.9050 |
| 1.2975 | 1.4475 | 90.50 | 1.1625 | 0.6625 | 0.9025 | |
| 1.2950 | 1.4450 | 90.25 | 1.1600 | 0.6600 | 0.9000 | |
| Support | 1.2875 | 1.4380 | 89.50 | 1.1550 | 0.6570 | 0.8940 |
| 1.2850 | 1.4350 | 89.25 | 1.1525 | 0.6540 | 0.8910 | |
| 1.2800 | 1.4325 | 89.00 | 1.1500 | 0.6500 | 0.8875 |
Wirtschafts News
USD - Dollar verzeichnet gemischte Ergebnisse da Investoren von Banken-Rettungsplan enttäuscht
Der Dollar verzeichnete beim gestrigen Handel gemischte Ergebnisse, da Händler sich von US-Finanzminister Timothy Geithner schwer enttäuscht zeigten. Geithner sprach über die Absicht des Finanzministeriums einen neuen $2 Billionen schweren Banken-Rettungsplan zu erstellen. Dieses geschah nach der Verabschiedung von Obamas $800 Mrd. Konjunkturplan durch den US-Senat. Geithner wurde kritisiert, dass er in seiner Rede nicht spezifisch genug gewesen sei, was zu einem Mangel an Vertrauen in den Dollar und den US-Aktienmarkt führte.
Zum Handelsschluss am Dienstag fiel der USD im Vergleich zum EUR um 40 Pips auf 1,2871. Verglichen zum JPY verlor der Dollar ebenfalls an Boden und sank um nahezu 100 Pips auf 90,36. Anleger deckelten so ihre Verluste und kehrten zu einer, ihrer Meinung nach, Safe-Hafen-Währung zurück. Jedoch im Vergleich zum Pfund Sterling stieg der USD um 350 Pips und schloss bei 1,4481. Schuld daran war der so genannte Dominoeffekt, da sich die britische Wirtschaft in letzter Zeit, insbesondere aus dem versagenden Bankensektor resultierend, außerordentlich schwankend verhielt. Folglich heißen schlechte Nachrichten aus den USA noch schlechtere Nachrichten für Großbritannien und das GBP.
Es bleibt zu sagen, dass Obama und Geithner sehr viel mehr Inhalte vermitteln müssen um der US-Wirtschaft wieder auf die Beine zu verhelfen. Nur die Zeit wird zeigen, ob die beiden Rettungspläne den USA den Weg aus der Rezession weisen können. Für heute stehen indes die Bekanntgaben einiger wichtiger US-Wirtschaftsdaten an. Zum einen wird Geithner um 15:00 MGZ wieder eine Ansprache halten, und um 13:30 respektive 19:00 MGZ sollen die Zahlen der US-Handelsbilanz und des US-Haushaltssaldo veröffentlicht werden. Sollten die Zahlen tatsächlich den Vorhersagen entsprechen, oder gar schlimmer ausfallen, dürfte der USD verglichen zu seinen Haupt-Währungspartnern weiter abnehmen. Sollten die Zahlen jedoch besser sein, könnte dieses beim heutigen Handel dem Dollar den Rücken stärken.
EUR - Pfund Sterling purzelt als Nachbeben zur Rede des US-Finanzministers
Das Pfund Sterling fiel im Vergleich zu seinen Haupt-Währungspaarungen, als es die Schockwellen des Pessimismus in den USA, im Anschluss an die enttäuschende Rede des US-Finanzminister Timothy Geithner zum Banken-Rettungsplan, zu spüren bekam. Die britische Wirtschaft und die britische Währung reagieren extrem empfindlich auf negative Nachrichten aus den USA und Europa, da sie um einiges stärker als viele andere Länder der Ersten Welt von den Auswirkungen der Rezession betroffen sind. So wird beispielsweise, laut Internationalem Währungsfond (IWF) angenommen. dass das britische Bruttoinlandsprodukt, von allen G7-Nationen, mit über 2,8% am meisten sinken wird.
Das GBP rutschte im Vergleich zum USD um erstaunliche 350 Pips bis auf 1,4481 ab. Verglichen zum EUR sank es um 220 Pips und zum JPY um gewaltige 430 Pips auf 131,19. Diese enormen Verluste zeigen, dass sich Anleger während des gestrigen Handels in Safe-Hafen-Währungen zurückgezogen haben. Was Devisenhändler daraus lernen können ist, dass das britische Pfund außerordentlich negativ auf Unsicherheit in der Finanzwelt reagiert. In der Zukunft könnte das für Investoren bedeuten, das Geschehen in den USA noch aufmerksamer zu verfolgen und das GBP als Köder zu verwenden. Das könnte sich als sehr sinnvoll erweisen, da das Pfund Sterling äußerst volatil auf sowohl positive wie auch negative Nachrichten aus den USA reagiert.
Für heute werden mehrere wichtige Nachrichten erwartet, die die Kreuzkurse von GBP und EUR bestimmen könnten. Da sind der British Claimant Count Change Bericht (Wechsel in der Anzahl der Arbeitslosengeldbezieher) um 9:30 MGZ und der Inflationsbericht der Bank of England (BoE) um 10:30 MGZ, sowie eine für ebenfalls 10:30 vorgesehene Ansprache des BoE-Präsidenten King. Positive Nachrichten könnten zu einer Umkehr der gestrigen Verluste beim GBP führen. Händlern wird geraten die Reaktion der Eurozone genau zu beobachten, da Kings Rede dazu führen könnte, dass die Europäische Zentralbank (EZB) eventuell Einzelheiten über eine mögliche Leitzinssenkung im kommenden Monat durchblicken lässt. Das könnte wiederum zu heftiger Volatilität in den Euro-Paarungen beim heutigen Handel führen.
JPY - Der Yen steigt da US-Banken-Rettungsplan Pessimismus erzeugt
Beim diensttäglichen Handel stieg der JPY, verglichen zu seinen Haupt-Währungspartnern, da Händler sich in Scharen auf die japanische Währung als Safe-Hafen stürzten. Dieses geschah, nachdem im Anschluss an die Rede des US-Finanzministers Timothy Geithner, zum neuen $2 Billionen US-Banken-Rettungsplan, die Aktienmärkte in den USA und Japan kräftig nachgaben. Händler reagierten mit Pessimismus, da sie nur sehr wenige Einzelheiten darüber erfuhren, wie Geithner, Obama und die US-Regierung es anstellen wollen den US Bankensektor zu retten und damit der US-Wirtschaft wieder auf die Beine zu helfen.
Beim gestrigen Handel stieg der JPY verglichen zum EUR um 80 Pips und schloss bei 116,39. Zum USD stieg der JPY um 100 Pips und schloss bei 90,36.
Im Vergleich zum GBP jedoch kletterte der JPY um sagenhafte 530 Pips bis auf 131,19. Während des ganzen heutigen Handels sollten Devisenhändler die Nachrichten aus Japan, USA und Großbritannien im Auge behalten, da diese über die Stärke des JPY, im Vergleich zu seinen Haupt-Währungspartnern, bis Mitte der kommenden Woche mitbestimmen könnten.
Rohöl - Ölpreis purzelt über Zweifel an US-Konjunkturspritzen
Beim gestrigen Handel fiel der Preis für Rohöl um $1,80, oder 4,5%, auf $38,04 pro Barrel, da Anleger, aufgrund der schwachen Angaben des US-Finanzministers Timothy Geithner zum US-Banken-Rettungsplan, an Zuversicht verloren. Hinzu kommt, dass, obwohl der US-Senat den Konjunkturplan verabschiedet hat, Uneinigkeiten über diese Konjunkturspritze zwischen Repräsentantenhaus und Senat noch ausgeräumt werden müssen. Des Weiteren scheint es, als hätte die Androhung weiterer Produktionsdrosselungen seitens der OPEC, Händler nicht davon abgehalten Rohöl zu verkaufen.
Es wird erwartet, dass der Rohölpreis bis zum Ende der Woche um weitere $2 bis auf $36 absinkt, da die US-Rohöl-Lagerbestände weiterhin zunehmen. Die Bekanntgabe der entsprechenden Zahlen wird für heute 15:00 MGZ erwartet. Die US-Rohöl-Lagerbestände werden voraussichtlich noch bis in den März hinein zunehmen, was sich preisdrückend auf den Rohölpreis auswirken dürfte. Es ist ratsam die wirtschaftlichen Entwicklungen in den USA aufmerksam zu verfolgen, da sie maßgeblichen Einfluss auf die Entwicklung des Rohölpreises in den kommenden Monaten haben dürften.
Technische News
EUR/USD
Dieses Paar hat sich augenscheinlich in Richtung einer volatilen Kursbewegung entwickelt, da alle Oszillatoren sich im neutralen Bereich bewegen. Die Bollinger Bands auf allen Charts fangen, in Erwartung einer maßgeblichen Bewegung, ebenfalls an sich zu verengen. Händler sollten zunächst die definierte Richtungsentwicklung abwarten bevor sie agieren.
GBP/USD
Der RSI auf dem Stunden- und 4-Stunden-Chart zeigt, dass dieses Paar sich im überkauften Bereich bewegt, was auf eine mögliche Aufwärtskorrektur in naher Zukunft hinweist. Diese Annahme wird dadurch bestätigt, dass sich auf dem Slow Stochastic des 4-Stunden-Chart ein zinsbullisches Cross zu bilden scheint. Zu kaufen scheint für heute die richtige Wahl zu sein.
USD/JPY
Dieses Paar hat endlich sein Range-Trading beendet und seit kurzem eine Abwärtsbewegung eingenommen. Jedoch zeigt der RSI auf dem Stunden- und 4-Stunden-Chart, dass dieses Paar sich derzeit im überkauften Bereich bewegt, was auf eine bevorstehende Aufwärtskorrektur hinweisen könnte. Bei eng gesetzten Stopps zu kaufen könnte für heute die richtige Vorgehensweise sein.
USD/CHF
Hier scheint eine Einpegelung beim Kurs dieser Paarung eingetreten zu sein, da die Bollinger Bands auf dem Stunden-Chart sich scheinbar verengen, was auf eine bevorstehende volatile Kursbewegung hindeutet. Die meisten Oszillatoren lassen es jedoch an klarer Ausrichtung mangeln. Es könnte für heute ratsam sein klarere Signale abzuwarten.
Die Wild-Card
Rohöl
Der RSI auf dem Stunden- und Tages-Chart zeigt, dass der Preis dieser Ware sich scheinbar im überkauften Bereich bewegt, was darauf hinweist, dass eine mögliche Aufwärtskorrektur nach der jüngsten Abwärtsbewegung später am Tage stattfinden könnte. Das bevorstehend zinsbullische Cross auf dem Tages-Chart bestätigt diese Annahme. Da der Preis dieses Rohstoffs sich in eine neue Handelsspanne bewegt hat können
Forex -Händler davon profitieren, indem sie innerhalb dieser Preisspanne bei Höchstständen verkaufen und bei Tiefstständen kaufen.
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| 00:30 | JPY | Household Spending | 3.4% | - | - | ![]() | ||
| 00:30 | JPY | Unemployment Rate | 4.5% | - | - | ![]() | ||
| 00:50 | JPY | Retail Sales | 10.3% | - | - | ![]() | ||
| 05/29 | ||||||||
| 07:00 | CHF | UBS Consumption Indicator | 1.22 | - | - | ![]() | ||
| 07:00 | EUR | German Import Prices | 0.7% | - | - | ![]() | ||
| 11:00 | GBP | CBI Realized Sales | -6 | - | - | ![]() | ||




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