| Devisen News Center | | | Devisen News Archiv | | |
|
Thursday, 30 Dec 2010
Yen-Aufwärtstrend erreicht neue Höhen
Das Währungspaar USD/JPY verzeichnet in den letzten 6 Handelstagen fortlaufend Kursverluste, während japanische Exporteure die Landeswährung Yen kaufen. Der einseitige Handel sowie die heftigen Kursverluste könnten Japans Finanzminister dazu veranlassen, zu Beginn des neuen Jahres erneut in den Markt zu intervenieren.
| EUR/USD | GBP/USD | USD/JPY | USD/CHF | AUD/USD | EUR/GBP | |
| Tagestendenz | ![]() | ![]() | ![]() | ![]() | ![]() | ![]() |
| Wochentendenz | ![]() | ![]() | ![]() | ![]() | ![]() | ![]() |
| Resistance | 1.3310 | 1.5595 | 82.25 | 0.9510 | 1.0244 | 0.8614 |
| 1.3292 | 1.5573 | 82.04 | 0.9491 | 1.0225 | 0.8593 | |
| 1.3263 | 1.5540 | 81.75 | 0.9462 | 1.0194 | 0.8561 | |
| Support | 1.3200 | 1.5480 | 81.14 | 0.9401 | 1.0133 | 0.8500 |
| 1.3171 | 1.5451 | 80.85 | 0.9370 | 1.0101 | 0.8469 | |
| 1.3150 | 1.5432 | 80.64 | 0.9351 | 1.0080 | 0.8445 |
Wirtschafts News
USD - Dollar geschwächt auf breiter Front
Am gestrigen Mittwoch verzeichnete der Dollar bei einer niedrigen Handelsaktivität an den Märkten Kursverluste gegen einen Großteil der Hauptwährungen. Dabei ergab sich die größte Abwertung gegenüber dem Japanischen Yen und dem Schweizer Franken. Zuvor hatte die Verzinsung siebenjähriger US-Anleihen in Höhe von $29 Milliarden nach einer solide verlaufenen Auktion deutlich nachgegeben.
Wichtige technische Level wurden im Laufe des gestrigen Handels markiert. AUD/USD kletterte bis auf 1,0180, ein absolutes Rekord-Niveau, das zuletzt Anfang November erreicht wurde. Auch GBP/USD bewegte sich gen Norden, die Aufwärtsbewegung kam jedoch am 38,2% Fibonacci Retracement Level der Mai-November Bewegung zum Stillstand. Ähnliche Entwicklungen zeichneten sich bei Silber ab. Der Preis des beliebten Rohstoffs stieg bis auf ein neues Rekordhoch bei $30,70.
Zum bevorstehenden Jahreswechsel könnte Volatilität wieder zu einem wichtigen Faktor werden, während die Handelsaktivität am Markt nachlässt. Heute zur Veröffentlichung ausstehende Konjunkturindikatoren aus den USA werden die Kursrichtung des Dollar bestimmen und den USD-Verkaufstrend der letzten 24 Stunden möglicherweise unterbrechen.
Auf der US-Agenda stehen die wöchentlichen Erstanträge auf Arbeitslosenhilfe sowie die Eigenheimverkäufe aus Bestand. Jüngst fallen viele US-Indikatoren tendenziell besser aus, als die Prognosen der Experten.
Unterstützung für EUR/USD befindet sich am 50% Retracement Level der Juni-November-Bewegung bei 1,3070, während Widerstand am gestrigen Hoch bei 1,3275 und am 38,2% Fibonacci Retracement Level bei 1,3360 zu finden ist.
EUR - Euro wertet gegen US-Dollar auf
Der Euro konnte gestern von der jüngsten Dollar-Schwäche profitieren. Das Währungspaar EUR/USD kletterte im frühen asiatischen Handel heute Morgen im Hoch bis auf die Marke 1,3250. Aufgrund des geringen Handelsvolumens bewegte sich das Paar innerhalb einer breiten Spanne bei größeren Preissprüngen, die für den Großteil der Währungspaare untypisch sind. Gegenüber dem Schweizer Franken handelte die europäische Gemeinschaftswährung nahezu unverändert. Gegen Japans Yen gab der EUR leicht nach. Die vorgenannten Markbewegungen indizieren mehr eine Yen-Stärke als eine Euro-Schwäche.
Bei EUR/CHF ergaben sich also nur einige wenige Kursbewegungen und das Paar notierte bei 1,2490. EUR/JPY gab leicht bis auf 107,75 nach. Der Eröffnungspreis lag hier bei 108,01.
Ein Mangel an Konjunkturdaten aus Europa verlagerte den Fokus der Anleger am gestrigen Mittwoch auf die Märkte außerhalb der Eurozone. Dennoch ist die europäische Kreditkrise nicht vom Tisch. Wiederholte Senkungen der Kreditwürdigkeit mehrerer europäischer Mitgliedstaaten in der vergangenen Woche sind nach wie vor in den Köpfen der Anleger. Der Handel ist jedoch aufgrund der äußerst dünnen Umsätze vor dem Jahreswechsel überwiegend technisch getrieben.
JPY - Yen-Käufe nehmen zu
Japans Yen setzte seinen Aufwärtstrend auch am gestrigen Mittwoch fort. Kräftige Kursverluste wurden insbesondere beim Währungspaar USD/JPY deutlich. Wie am Markt berichtet, boten kurz vor dem Jahreswechsel japanische Export-Unternehmen Dollar an. Auch das geringe Handelsvolumen spielte in den letzten Tagen eine Rolle hinsichtlich der jüngsten Bewegungen am Markt. Der Yen-Aufwärtstrend ist wieder einmal nicht zu stoppen.
Zu Handelsschluss gestern notierte das Währungspaar USD/JPY um das zuvor erreichte Tagestief bei 81,60. Zur Markteröffnung bewegte sich das Paar um die Marke von 82,27.
Japans Finanzminister Yoshihiko Noda zieht inzwischen eine erneute Intervention am Devisenmarkt in Erwägung, um die starken Aufwärtstendenzen des Yen aufzuhalten. Erst im September hatte die japanische Regierung am Devisenmarkt interveniert, um den Yen zu schwächen. Händler spekulieren bereits, ob ein solches Eingreifen erfolgt, bevor das Währungspaar USD/JPY das zuletzt markierte Jahrestief bei 80,23 erreicht.
Rohöl - Ölpreise erweisen sich als stabil und bleiben weiter über $91-Marke
Der Ölhandel verlief am Mittwoch ruhig innerhalb einer engen Spanne, was angesichts des geringen Handelsvolumens zu erwarten war. Dabei notierte Rohöl am Ende des gestrigen Handelstages bei $91,19, nachdem der Rohstoff mit $91,30 in den Tag startete. Der anhaltend dünne Handel vor dem Jahreswechsel lässt die Ölpreise seit Tagen nahe ihres Niveaus zwischen $91 und $94 bewegen.
Auch heute Morgen bleibt es wie gehabt, ein Fass US-WTI zur Auslieferung im Februar kostet am Donnerstagmorgen $91,23 und damit $0,11 mehr als am Mittwoch. Der Preis für ein Fass Nordsee-Brent klettert um $0,06 auf $94,20. Analysten prognostizieren für die heute Nachmittag zur Veröffentlichung ausstehenden US-Lagerdaten, angesichts der niedrigen Wintertemperaturen, einen Rückgang der Rohölbestände zur vierten Woche in Folge - um 2,8 Mio. Barrel im Vergleich zur Vorwoche. Dies würde die Ölpreise voraussichtlich zusätzlich stützen. Im weiteren Tagesverlauf wird sich der Anleger-Fokus voraussichtlich auf die wöchentlichen US-Erstanträge auf Arbeitslosenhilfe sowie auf die Verkäufe bestehender Häuser richten. Ein etwas schwächerer US-Dollar könnte den Ölpreisen ebenfalls Unterstützung verleihen. Einige Marktteilnehmer setzen den nächsten Zielpreis um die psychologisch wichtige $100-Marke an.
Technische News
EUR/USD
Während das Paar die abwärts gerichtete Trendlinie, die ihren Ursprung im November-Hoch hat, weiterhin nach unten drückt, konnte der Preis bislang nicht nachhaltig oberhalb der Linie brechen. An diesem Punkt wird Widerstand deutlich. Tendenziell bewegt sich der Preis des Paares gegenwärtig zwischen dem 38,2% und dem 50% Fibonacci Level der Juni-November-Bewegung, das sich bei 1,3360, respektive 1,3080 befindet. Voraussichtlich wird sich dieser Trend bei EUR/USD auch in den kommenden Tagen bis nach Silvester fortsetzen.
GBP/USD
Nach dem Brechen der Aufwärts-Trendlinie, die im Mai einsetzte, hat sich der Preis tendenziell zur vorherigen Trendlinie zurückbewegt, die somit gleichzeitig als Widerstand dient. Dieser befindet sich heute bei 1,5560. Händler könnten bei diesem Währungspaar um oder oberhalb des Widerstands auf fallende Kurse setzen und verkaufen.
USD/JPY
Bei USD/JPY hat sich erneut ein Abwärtstrend eingestellt. Dieses Währungspaar verzeichnet bereits an 6 aufeinander folgenden Tagen Kursverluste. Der Trend verstärkt sich, nach den gestrigen Bewegungen wird eine "Shaved Top" Candlestick-Anordnung deutlich, die weitere Verkaufssignale ausgibt. Händler könnten als nächsten Richtpreis die Unterstützung bei 89,90 in Betracht ziehen, gefolgt vom Jahrestief bei 80,23.
USD/CHF
Auf der Tages-Chart bildet sich bei USD/CHF eine eindeutig rückläufige Handelsspanne heraus, die Kursverluste verstärken sich. Eine gute Strategie könnte sein, bei einem Gewinnmitnahme-Niveau um 0,9300, dem unteren Bereich der Handelsspanne, auf fallende Kurse zu setzen.
Die Wild-Card
Silber
Dieser Rohstoff testet aktuell ein neues Allzeit-Hoch um $30,69. Neue Höchststände bei einem Rohstoff wie Silber, signalisieren Händlern neue Bewegungen am Markt, die größere Kursgewinne ermöglichen. Forex -Händler könnten bei Spot-Silber auf steigende Kurse setzen und dabei Stopps unterhalb der steigenden Trendlinie, die aus dem August-Tief entstand, platzieren.
| # | Zeit | $€£¥ | Ereignis | Zeit | Vor | Pro | Akt | Wich |
|---|---|---|---|---|---|---|---|---|
| 05/28 | ||||||||
| 00:30 | JPY | Household Spending | 3.4% | - | - | ![]() | ||
| 00:30 | JPY | Unemployment Rate | 4.5% | - | - | ![]() | ||
| 00:50 | JPY | Retail Sales | 10.3% | - | - | ![]() | ||
| 05/29 | ||||||||
| 07:00 | CHF | UBS Consumption Indicator | 1.22 | - | - | ![]() | ||
| 07:00 | EUR | German Import Prices | 0.7% | - | - | ![]() | ||
| 11:00 | GBP | CBI Realized Sales | -6 | - | - | ![]() | ||



Events zum Google Kalender hinzufügen
Alles markieren
Markierung aufheben
Drucken
Household Spending







