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Monday, 11 Apr 2011
Yen auf tiefstem Stand seit 11 Monaten zum Euro
Während positive weltweite Wirtschaftsdaten zu erhöhter Risikofreudigkeit unter Investoren führte, fiel der Yen zu Wochenbeginn auf den niedrigsten Stand seit 11 Monaten zum Euro. Nachdem sie beim Übernachthandel noch bei 123,30 notiert wurde ist die EUR/JPY-Paarung auf den derzeitigen Wert von 122,50 abgefallen. Da heute keine bedeutsamen Wirtschaftspublikationen weder aus der Eurozone noch aus Japan zu erwarten sind, können Händler sich darauf einstellen, dass sich der momentane Trend fortsetzen dürfte.
| EUR/USD | GBP/USD | USD/JPY | USD/CHF | AUD/USD | EUR/GBP | |
| Tagestendenz | ![]() | ![]() | ![]() | ![]() | ![]() | ![]() |
| Wochentendenz | ![]() | ![]() | ![]() | ![]() | ![]() | ![]() |
| Resistance | 1.4540 | 1.6440 | 85.60 | 0.9160 | 1.0640 | 0.8915 |
| 1.4520 | 1.6420 | 85.40 | 0.9140 | 1.0620 | 0.8895 | |
| 1.4490 | 1.6390 | 85.10 | 0.9110 | 1.0590 | 0.8865 | |
| Support | 1.4430 | 1.6330 | 84.50 | 0.9050 | 1.0530 | 0.8805 |
| 1.4400 | 1.6300 | 84.20 | 0.9020 | 1.0500 | 0.8775 | |
| 1.4380 | 1.6280 | 84.00 | 0.9000 | 1.0480 | 0.8755 |
Wirtschafts News
USD - USD verzeichnet Rückgang zu den Haupt-Währungen
Während des letztwöchigen Börsengangs verzeichnete der US Dollar Kursrückgänge zu den meisten seiner Währungsrivalen. Der Dollar fiel um rund 300 Pips zum Euro, und die EUR/USD-Paarung notierte mit 1,4450 den höchsten Wert seit 16 Monaten. Zum britischen Pfund Sterling fiel der Dollar um etwa 250 Pips.
Der Rückgang des Dollar-Kurses wurde von Leitzinsanhebungen, bzw. durch die Erwartungen darauf durch die europäischen Zentralbanken, verstärkt. Zum Abschwung beigetragen hat auch ein heftig zerstrittenes Washington, welches sich offenbar nicht über das Haushaltsdefizit einigen kann und nicht in der Lage ist einen zuverlässigen mittelfristigen Plan zur Finanzkonsolidierung vorzulegen.
Währungsstrategen sind sich allgemein darüber einig, dass der schwache Dollar noch auf unbestimmte Zeit ein Thema an den Devisenmärkten sein dürfte, insbesondere solange die US Notenbank die Entscheidung über eine Leitzinsanhebung vor sich herschiebt. Allerdings ist man sich an den Devisenmärkten uneins darüber, wie weit der Dollar-Kurs noch sinken wird.
Heute werden aus den USA eine ganze Reihe wichtiger Wirtschaftsveröffentlichungen erwartet. Als wichtigste dürften sich dabei der Bericht über die Einzelhandelsumsätze, der wöchentliche Bericht über die Arbeitslosenansprüche, der Verbraucherpreisindex und der Bericht zu den TIC-Langzeit-Anschaffungen erweisen. Händler sollten diesen Berichten große Aufmerksamkeit zukommen lassen, da sie sehr wahrscheinlich großen Einfluss auf den Dollar-Kurs haben dürften.
EUR - An einem nachrichtenschwachen Tag handelt Euro stabil
Der Euro begann die Woche praktisch unverändert zu den meisten seiner Haupt-Währungsrivalen, einschließlich des USD und dem britischen Pfund Sterling. Es scheint, als sei die 17-Nationen-Währung nach seinem, durch die Leitzinsanhebung ausgelösten, Aufwärtsschwung der vergangenen Woche auf einen starken Widerstandswert gestoßen. Die EUR/USD-Paarung handelt derzeit bei 1,4463, leicht unter dem Höchstwert vom Freitag mit 1,4486. Die EUR/GBP-Paarung, derzeit bei 0,8836, liegt knapp unter dem Schlusskurs der vergangenen Woche.
Während des Übernachthandels konnte der Euro ziemlich kräftige Kursgewinne zum japanischen Yen verzeichnen, und die EUR/JPY-Paarung stieg auf ein neues 11-Monate-Hoch, bevor eine leichte Korrektur einsetzte. Derzeit handelt die Paarung stabil bei 1,2250, fast 80 Pips unter dem Höchststand der vergangenen Nacht.
Da heute nur geringfügige Wirtschaftsnachrichten anstehen, könnte der Euro seinen momentanen Trend beibehalten. Nichtsdestotrotz sollten Händler auf die Entwicklungen in Japan, hinsichtlich der Wiederaufbauanstrengungen, achten. Sollten sich bei der Bewältigung der nuklearen Krise weitere Probleme ergeben, dürfte der Yen zum Euro neuerliche Kursverluste hinnehmen müssen.
JPY - Yen sinkt auf den niedrigsten Wert seit 11 Monaten zum Euro
Beim Übernachthandel sank der Yen auf den niedrigsten Wert seit 11 Monaten zum Euro und auf den niedrigsten Wert seit 2 Jahren zum australischen Dollar. Der abschwächende Trend hält an während Investoren sich zugunsten höhere Erträge erzielender Anlagen Carry Trades zuwandten.
Als Folge des Eingreifens der G7-Staaten im März hatte der Yen einen kräftigen Kursrückgang zu verzeichnen. Die G7-Staaten hatten eingegriffen nachdem am 17. März der Yen mit 76,25 zum Dollar ein Rekord-Hoch verzeichnete, das durch Spekulationen ausgelöst wurde, dass japanische Investoren, nach den Erdbeben und Tsunami vom 11. März, ihre Auslandsanlagen nach Japan zurückführen werden.
In dieser Woche sollten Händler auf die Entwicklung an den japanischen Aktienmärkten achten, da diese die Bewegungen des Yen stark beeinflussen dürften. Besondere Aufmerksamkeit sollte auch den "Minutes" des Monetary Policy Meeting zuteil werden, da diese Bekanntgabe wahrscheinlich großen Einfluss auf den Yen-Handel haben wird.
Rohöl - - Inmitten der Unruhen im Mittleren Osten erzielt der Rohölpreis den höchsten Stand seit 2 ½ Jahren
Während die Bedenken von Investoren hinsichtlich der Öllieferungen aus dem Mittleren Osten weiterhin die Märkte beeinflussen, stieg der Rohölpreis in der vergangenen Woche mit $ 113 pro Barrel auf den höchsten Stand seit 2 ½ Jahren.
Die sich ausbreitenden Unruhen im Mittleren Osten und der schwächer werdende Dollar verliehen dem Anstieg beim Rohölpreis neuen Auftrieb und der Ölpreis kletterte kurzfristig bis auf $ 113,18 bevor angesichts der Möglichkeit von Friedensverhandlungen in Libyen wieder leicht zurückging.
Heute sollten Händler besonders auf die Entwicklungen in Libyen achten, da diese sich entscheidend auf den Ölhandel auswirken dürften. Sollten die Kampfhandlungen dort weiter eskalieren, wird der Rohölpreis wahrscheinlich weiter ansteigen.
Technische News
EUR/USD
Die Paarung hat in den vergangenen Tagen ein recht kräftiges Aufwärtsverhalten an den Tag gelegt. Die technischen Daten zeigen jedoch, dass sich dieser Trend jederzeit umkehren könnte. So zeigt beispielsweise der Slow Stochastic auf dem Tages-Chart, dass eine rückläufige Umkehr bevorsteht. Bei eng gesetzten Stopps zu verkaufen könnte sich als kluge Entscheidung erweisen.
GBP/USD
Beim RSI auf dem 8-Stunden-Chart scheint sich der Kurs dieser Paarung im überkauften Bereich zu bewegen, was darauf hinweist, dass eine Abwärtskorrektur bevorsteht. Die Abwärtsrichtung des Momentum-Oszillators auf dem Tages-Chart bestätigt diese Annahme. Wenn die untere Grenze der Handelsspanne erreicht ist könnte bei eng gesetzten Stopps zu verkaufen die zu bevorzugende Vorgehensweise sein.
USD/JPY
Der RSI auf dem 4-Stunden-Chart vermittelt unterschiedliche Signale und bewegt sich im neutralen Bereich. Der RSI auf dem Tages-Chart bewegt sich jedoch im überkauften Bereich, was darauf hindeutet, dass in nächster Zeit eine rückläufige Korrektur erfolgen dürfte. Bei eng gesetzten Stopps zu verkaufen dürfte sich heute als richtige Strategie erweisen.
USD/CHF
Diese Paarung hat sich in der vergangenen Woche rückläufig verhalten und steht derzeit bei 0,9080. Beim Slow Stochastic auf dem Tages-Chart hat sich gerade ein zinsbullischer Cross gebildet, was auf eine bevorstehende Aufwärtskorrektur hinweist. Diese Annahme wird auch vom RSI auf dem 8-Stunden-Chart bestätigt. Bei eng gesetzten Stopps zu kaufen könnte sich heute als richtige Wahl herausstellen.
Die Wild-Card
Rohöl
Der Ölpreis ist in der vergangenen Woche erheblich angestiegen und notierte seinen höchsten Stand bei $ 113,18 pro Barrel. Jedoch bewegt sich der RSI auf dem Tages-Chart im überkauften Bereich, was darauf hindeutet, dass der jüngste Aufwärtstrend an Kraft verliert und dass eine rückläufige Korrektur bevorsteht. Hier könnte sich Forex Händlern eine gute Gelegenheit bieten sich dem Trend zu einem sehr frühen Zeitpunkt anzuschließen.
| # | Zeit | $€£¥ | Ereignis | Zeit | Vor | Pro | Akt | Wich |
|---|---|---|---|---|---|---|---|---|
| 05/28 | ||||||||
| 00:30 | JPY | Household Spending | 3.4% | - | - | ![]() | ||
| 00:30 | JPY | Unemployment Rate | 4.5% | - | - | ![]() | ||
| 00:50 | JPY | Retail Sales | 10.3% | - | - | ![]() | ||
| 05/29 | ||||||||
| 07:00 | CHF | UBS Consumption Indicator | 1.22 | - | - | ![]() | ||
| 07:00 | EUR | German Import Prices | 0.7% | - | - | ![]() | ||
| 11:00 | GBP | CBI Realized Sales | -6 | - | - | ![]() | ||




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