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Monday, 30 Jan 2012

Zu Beginn einer heftigen Handelswoche zeigt sich der USD rückläufig

Der US Dollar schloss die vergangene Woche mit rückläufiger Tendenz und verzeichnete erhebliche Kursverluste zu den meisten seiner Haupt-Währungsrivalen, einschließlich des Euro und dem japanischen Yen. Der Dollar begann seinen Abschwung in der Mitte der Woche, nachdem die US Notenbank bekannt gegeben hatte, dass der derzeitige rekordtiefe Leitzinssatz in den nächsten paar Jahren wahrscheinlich unverändert bleiben wird. Ein schwächer als erwartetes Ergebnis für die Daten des vorläufigen US Bruttoinlandsprodukt am Freitag ließen die US Währung noch weiter absinken. In dieser Woche wird das Hauptinteresse auf der Bekanntgabe des US Arbeitsmarktberichts (NFP) liegen. Sollten die Daten unter den Erwartungen einkommen, wird der Dollar sehr wahrscheinlich seinen rückläufigen Trend fortsetzen.

EUR/USDGBP/USDUSD/JPYUSD/CHFAUD/USDEUR/GBP
Tagestendenzdowndownupupdowndown
Wochentendenzdowndowndownupdowndown
Resistance1.32271.573777.300.93051.06800.8421
1.31481.567577.160.92691.06140.8389
1.31001.563777.040.92401.05730.8370
Support1.30611.560676.920.92111.05400.8354
1.30221.557676.770.91761.05050.8338
1.29741.553876.540.91181.04640.8319

Wirtschafts News

USD - Es sieht aus, als könne der USD die Kursverluste der vergangenen Woche umkehren

Die Bekanntgabe der vergangenen Woche, dass die US Notenbank den Leitzinssatz auf seinem gegenwärtigen Stand nahe dem Null-Prozent-Wert bis 2014 unverändert belassen wird, ließ den Kurs des USD zu praktisch all seinen Haupt-Währungsrivalen sinken. Dieser Bekanntgabe folgte die Veröffentlichung von schwächer als erwarteten Daten des vorläufigen US Bruttoinlandsprodukt, was den pessimistischen Aussichten, die Investoren hinsichtlich der wirtschaftlichen Erholung der USA hegen, zusätzliche Nahrung verlieh. Der Dollar schloss die Woche zum Euro knapp über dem Wert von 1,3200, was darauf hinauslief, dass er praktisch all seine Kursgewinne, die er in den Tagen zuvor zum Yen verzeichnen konnte, wieder verlor.

Der Dollar wird diese Woche reichlich Gelegenheit haben seine Kursverluste wettzumachen, da eine ganze Reihe wichtiger US Wirtschaftsindikatoren veröffentlicht werden. Während das Hauptaugenmerk am Freitag auf der Bekanntgabe des US Arbeitsmarktberichts (NFP) liegen dürfte, sollten Händler am Mittwoch auch die Daten des ADP-Berichts zum Wechsel der US-Beschäftigung (NFP) und des nationalen ISM-Einkaufsmanagerindex für das verarbeitende Gewerbe im Auge behalten. Positive Zahlen von gleich welchem Indikator dürften den USD beim Handel zur Mitte der Woche unterstützen.

Heute dürfte die Richtung in der sich die Märkte bewegen sehr wahrscheinlich von Nachrichten aus der Eurozone bestimmt werden. Ganz besonders werden Investoren darauf achten, ob Griechenland in der Lage sein wird mit seinen Gläubigern zu einer Einigung hinsichtlich eines Schuldenschnitts zu kommen. Sollte eine solche Vereinbarung bekannt gegeben werden, könnten riskantere Währungen Auftrieb erfahren, was bedeuten dürfte, dass der Dollar seine Kursverluste ausweiten wird.

EUR - Positive Vereinbarung über griechische Schulden dürfte EUR ankurbeln

Vergangene Woche überschatteten negative US Wirtschaftsdaten die Schuldenkrise der Eurozone und führten zum Wochenschluss zu erheblichen Kursgewinnen beim Euro. Ein schwächer als erwartetes Ergebnis für die Daten des vorläufigen US Bruttoinlandsprodukt ließ die EUR/USD-Paarung am Freitag über den Wert von 1,3200 ansteigen. Ob die Paarung in dieser Woche weiteren Anstieg verzeichnen wird, hängt von einer ganzen Reihe Wirtschaftsindikatoren statt, die in den nächsten Tagen auch erhebliche Volatilität an den Märkten hervorrufen werden.

Heute sollten Händler auf Bekanntgaben aus der Eurozone, hinsichtlich einer Einigung über einen Schuldenschnitt für Griechenland. achten. Griechenland befindet sich schon seit geraumer Zeit hinsichtlich seiner Staatsschulden in Verhandlungen mit seinen Gläubigern. Ein erfolgreicher Abschluss dürfte dem Euro voraussichtlich Auftrieb verleihen im Vergleich zu seinen Haupt-Währungsrivalen. Allerdings dürften Befürchtungen darüber, dass auch Portugal in nächster Zeit in Zahlungsverzug geraten könnte, das Aufwärts-Momentum der Gemeinschaftswährung einschränken. Analysten geben allerdings zu bedenken, dass, obwohl der Euro in jüngster Zeit Aufwärtstendenz verzeichnen konnte, es noch erheblicher Anstrengungen bedarf, bis die Schuldenkrise der Eurozone gelöst ist. Negative europäische Wirtschaftsnachrichten dürften die Gemeinschaftswährung in Abschwung versetzen.

JPY - Yen könnte diese Woche seine Kursgewinne ausweiten

Trotz der erheblichen Kursverluste, die der japanische Yen Mitte der vergangenen Woche zu verzeichnen hatte, konnte sich die Währung am Donnerstag und Freitag leicht erholen, als negative US Wirtschaftsdaten dazu beitrugen, dass Händler sich der Safe-Hafen-Währung zuwandten. Die USD/JPY-Paarung fiel über den Zeitraum von zwei Tagen um 150 Pips und schloss die Woche bei 76,66. Zum Euro verzeichnete der Yen gemischte Ergebnisse, konnte aber den Handel am Freitag bei 101,39 schließen. Die EUR/JPY-Paarung war von seinem Wochen-Hoch zum Wochenschluss um 75 Pips gesunken.

In dieser Woche dürfte der Kurs des Yen sehr wahrscheinlich von den Wirtschaftsnachrichten aus der Eurozone und aus den USA bestimmt werden. Heute könnte der Yen Kursverluste zu verzeichnen haben, sollten Einzelheiten über eine Einigung hinsichtlich der griechischen Staatsschulden bekannt gegeben werden. Zugleich sollten Händler auf negative Nachrichten aus Portugal achten, die das Aufwärts-Momentum des Euro einschränken könnten. Für später in der Woche sind die die Veröffentlichungen wichtiger US Wirtschaftsnachrichten vorgesehen. Ein jeglicher Indikator, der Investoren Anlass geben könnte am US amerikanischen Konjunkturaufschwung zu zweifeln, dürfte voraussichtlich dem Yen Aufschwung verleihen.

Rohöl - Rohöl schloss die vergangene Woche unter dem Wert von $ 100 pro Barrel

Trotz des Aufschwungs, den riskantere Währungen wie der Euro zum Ende der vergangenen Woche hin erfuhren, verzeichnete Rohöl am Freitag gemischten Handel und schloss letztlich unter dem Wert von $ 100 pro Barrel. Analysten schreiben allerdings die Abwärtsbewegung der Nachricht zu, dass das EU Embargo auf iranisches Erdöl voraussichtlich erst nach mehreren Monaten in Kraft treten wird. Durch diese Nachricht beruhigten sich auch die Befürchtungen von Investoren hinsichtlich der Nachschubsicherheit, welche den Rohstoffpreis nach unten drückte.

In dieser Woche sollten Öl-Händler besonders auf die Wirtschaftsnachrichten aus der Eurozone und den USA achten. Sollte der Euro sein Aufwärts-Momentum beibehalten, dürfte sich Rohöl für internationale Investoren als attraktive Anlagealternative erweisen, wodurch der Rohölpreis ansteigen könnte. Gleichzeitig könnten besser als erwartete US Wirtschaftsnachrichten genau den gegenteiligen Effekt haben und Rückläufigkeit beim Rohölpreis bewirken.

Technische News

EUR/USD

Den technischen Indikatoren auf dem Tages-Chart zufolge bewegt sich diese Paarung im überkauften Bereich und dürfte demnächst eine Abwärtskorrektur erfahren. Beim Slow Stochastic hat sich ein rückläufiger Cross gebildet, während sich der Williams Percent Range derzeit um den -10 Wert bewegt. Bevor die untere Grenze der Handelsspanne erreicht ist dürften Händler in Erwägung ziehen eine Short-Position zu beziehen.

GBP/USD

Die technischen Indikatoren zeigen, dass diese Paarung auf einen wichtigen Widerstandswert gestoßen sein dürfte und dass in nächster Zeit eine Korrektur einsetzen könnte. Der Relative Strength Index auf dem Tages-Chart bewegt sich im überkauften Bereich, während sich beim Slow Stochastic ein rückläufiger Cross gebildet hat. Zu verkaufen dürfte sich als kluge Entscheidung erweisen.

USD/JPY

Die technischen Indikatoren auf dem Tages- und dem Wochen-Chart zeigen, dass sich diese Paarung im überverkauften Bereich bewegt und dass demnächst eine Aufwärtskorrektur einsetzen dürfte. Beim MACD/OsMA auf dem Tages-Chart hat sich ein zinsbullischer Cross gebildet, während der Relative Strength Index auf dem Wochen-Chart sich nahe dem überverkauften Bereich bewegt. Händler dürften in Erwägung ziehen eine Long-Position einzunehmen.

USD/CHF

Die meisten technischen Indikatoren zeigen, dass sich diese Paarung im überverkauften Bereich bewegt, was bedeutet, dass in nächster Zeit eine Aufwärtskorrektur einsetzen könnte. Der Williams Percent Range auf dem Tages-Chart liegt beim Wert von -90, während der Relative Strength Index auf dem gleichen Chart auf den Wert von 15 gesunken ist. Zu kaufen dürfte sich heute als bevorzugte Vorgehensweise herausstellen.

Die Wild-Card

GBP/CHF

Beim Slow Stochastic auf dem 8-Stunden-Chart hat sich ein zinsbullischer Cross gebildet, was darauf hindeutet, dass in nächster Zeit eine Aufwärtsbewegung erfolgen dürfte. Diese Annahme wird vom Williams Percent Range auf dem Tages-Chart unterstützt, der derzeit beim Wert von -90 liegt. Hier dürfte sich Forex-Händlern eine gute Gelegenheit bieten, vor einer möglichen Aufwärtskorrektur, Long-Positionen einzunehmen. forex

Aktuelle Zeit: 05/26 01:05 GMT
# Zeit $€£¥ Ereignis Zeit Vor Pro Akt Wich
05/28
00:30JPY+ Household Spending3.4% --3
00:30JPY+ Unemployment Rate4.5% --1
00:50JPY+ Retail Sales 10.3% --3
05/29
07:00CHF+ UBS Consumption Indicator1.22--1
07:00EUR+ German Import Prices0.7% --1
11:00GBP+ CBI Realized Sales-6 --3
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